NewsWiki: Jasd.alle

Richtig versichern (II) [#209]

05.02.2012
Bereich: Versicherungen

Viele Eltern wiegen sich in der Sicherheit, ihre Kinder mit einer Unfallversicherung ausreichend abgesichert zu haben. Doch die Zahlen der Versicherungen belegen, dass in aller Regel nicht Unfälle, sondern schwere Krankheiten die Ursache für die unerwartete Behinderung eines Kindes sind. Besser als eine Unfallversicherung ist für Familien daher eine Kinderinvaliditätsversicherung geeignet. Wer auf Nummer sicher gehen will, kombiniert beides. Unfug sind dagegen „Schulunfähigkeitsversicherungen“. Zahlungen werden nur im Krankheitsfall geleistet, nicht jedoch wenn teure Betreuung aufgrund einer Behinderung notwendig werden sollte.

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Je spezieller die Versicherungen, desto schmaler ist die Anzahl der Versicherten, für die diese Policen auch Sinn machen. Dazu zählen beispielsweise Policen für Hundehalter oder für Öltankbesitzer. Natürlich kann der Hund viel Schaden anrichten oder die Ölvorräte können in Flammen aufgehen. Doch deckt eine gut aufgestellte Haftpflichtversicherung derartige Schäden meist mit ab. Ehe man also eine neue Spezialversicherung abschließt, sollte man lieber den Versicherungsumfang, beispielsweise der privaten Haftpflicht, überprüfen und in den jeweiligen Bereichen nachbessern. Überflüssig sind in der Regel auch Policen, die nur kleine Schäden abdecken. Das gilt beispielsweise für Waschmaschinen, Brillen, Handys und für Glasversicherungen. Die Beiträge übertreffen bereits nach einem Jahr den potentiellen Schadensersatz.

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Text: Stefan Benaburger


Welche Versicherung haftet bei einer Kreuzfahrt? [#208]

29.01.2012
Bereich: Versicherungen

Das Unglück der „Costa Concordia“ ist ein tragisches Unglück für alle Passagiere und deren Angehörige. Doch auch auf die Versicherungen kommen immense Schadensforderungen zu. Genaue Schätzungen über die Höhe der zu regulierenden Schäden zu machen, wäre allerdings unseriös. Viele der Kreuzfahrt-Passagiere haben erhebliche Personen- und Sachschäden erlitten und mittlerweile stellen die Überlebenden erste Forderungen an die Versicherungen. Dabei geht es nicht nur um das verloren gegangene Gepäck, sondern beispielsweise auch um Rechtsschutz, will man gegen den Betreiber, die Reederei oder gegen den Kapitän vorgehen.

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Noch wissen viele Geschädigte gar nicht genau, welche Schadensersatzansprüche sie überhaupt geltend machen können. Große Versicherungen haben daher bereits italienische Anwälte vor Ort, die die ungefähre Höhe der Schadensersatzansprüche schätzen werden. Doch vor allem die aufgetretenen Personenschäden werden Justiz und Versicherte wohl noch ein Jahrzehnt beschäftigen. Keiner kann momentan schon absehen, welche Langzeitfolgen eine bei dem Unglück erlittene Verletzung haben wird, denn die Umstände waren denkbar schlecht: erste medizinische Versorgung erst nach Stunden und offene Wunden in öligem Brackwasser. Bei den Sachschäden sieht es etwas einfacher aus, denn erst einmal besteht bei dem Reiseveranstalter eine Haftung bis zum Dreifachen des Reisepreises. Erst wenn der Gesamtschaden diese Haftung übersteigt, ist es von Vorteil, eine Reisegepäckversicherung abgeschlossen zu haben.

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Text: Stefan Benaburger


Überflüssige Versicherungen aussortieren [#207]

22.01.2012
Bereich: Versicherungen

Jeder Bürger gibt im Jahr durchschnittlich bis zu 600 Euro für Sach- und Unfallversicherungen aus. Dabei sind es oft die vielen, kleinen Beträge, die sich am Jahresende zu einem veritablen Betrag aufsummieren. Doch nicht alle Versicherungen machen Sinn und für einige bieten sich günstigere Alternativen an. Das Ausmisten von unnötigen Policen ist daher angesagt, wenn man das Geld dringender benötigt. Dabei sollte man sich zu jeder Versicherung folgende Frage stellen: Würde es mich in finanzielle Bedrängnis bringen, wenn ich für den Schaden, den die Police abdeckt, selbst aufkommen müsste? Wem dabei ein leichtes Nein über die Lippen kommt, für den ist dieser Versicherungsschutz unnötig.

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Wer bei dieser Frage länger überlegen muss oder wem sogar ein spontanes „Ja“ in den Sinn kommt, der sollte diesen Versicherungsschutz beibehalten. Wirklich essentiell sind im Prinzip nur zwei Versicherungen: Das ist zum Ersten die Krankenversicherung, die sowieso gesetzlich vorgeschrieben ist, und zum Zweiten die private Haftpflichtversicherung. Sie sichert den Versicherten ab, wenn er fremdes Eigentum beschädigt oder sogar schuldhaft Menschen verletzt hat. Vor allem durch Krankenhaus- und Rehakosten, sowie eventuell durch Schmerzensgeldansprüche, übersteigen Ereignisse mit Personenschäden die finanziellen Möglichkeiten eines Einzelnen bei Weitem. Für alle Autobesitzer ist zudem die Kfz-Haftpflicht gesetzlich vorgeschrieben.

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Text: Stefan Benaburger


Familienpflege jetzt bei laufendem Gehalt möglich! [#206]

15.01.2012
Bereich: Tipps

Seit diesem Jahr können Arbeitnehmer für bis zu zwei Jahre ihre Arbeitszeit zurückschrauben und sich um pflegebedürftige Angehörige kümmern. Dabei kann man die Wochenarbeitszeit auf bis zu 15 Stunden senken und erhält dennoch 75 Prozent seines Gehaltes weiter. Der Deal dabei ist, dass man nach Ableistung der Familienpflegezeit wieder Vollzeit arbeitet und weiterhin 75 Prozent Gehalt bekommt, bis man wieder auf null ist. Der einzige Haken dabei ist, dass das Ganze vom Wohlwollen des Arbeitgebers abhängt. Wenn der Chef nicht zustimmen sollte, ganz gleich aus welchen Gründen, dann kann man die Familienpflegezeit nicht einklagen.

Die Hintergründe dieser Regelung >>>

Ein verpflichtendes Gesetz wäre die konsequentere Lösung gewesen. Denn die Pflege von Angehörigen ist keine freiwillige Entscheidung, wie es beispielsweise ein Sabbatical darstellt, sondern eine zwingende Notwendigkeit, manchmal sogar auch ein Bedürfnis der Angehörigen, die von Seiten des Gesetzgebers auch entsprechend stark gestützt werden sollte. Derzeit sind 2,5 Mio. Menschen auf Pflege angewiesen. Bis zum Jahr 2030 wird diese Zahl auf mindestens 3,5 Millionen steigen. Daher hat der Staat ein großes Interesse, die Versorgung von pflegebedürftigen Familienmitgliedern zu Hause zu stärken. Denn die Unterstützung pflegender Arbeitnehmer kostet den Staat nichts als ein Gesetz. Eine ambulante oder gar stationäre Pflege hingegen, würde in den nächsten Jahrzehnten einen zweistelligen Milliardenbetrag verschlingen. Außerdem soll das neue Gesetz pflegende Frauen, die immer noch die Mehrheit ausmachen, vor einer unterbrochenen Erwerbsbiografie bewahren.

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Text: Stefan Benaburger


Keine Schneeketten – kein Versicherungsschutz! [#205]

08.01.2012
Bereich: Versicherung

Skifoahn! Spontan die Skier aufs Auto packen und los geht’s! Was gibt es Schöneres? Doch bei aller Euphorie sollte man vorher nachsehen, ob auch Schneeketten mit dabei sind. Mag sein, dass das Wetter am Freitag noch moderat ist und kein Grund vorhanden, Schneeketten aufzuziehen. Doch was ist bei einem extremen Wetterumschwung, der in den Alpen durchaus von einer Stunde auf die andere vorkommen kann. Man will Sonntag abends unbedingt zu Hause sein. Soll man es trotzdem riskieren, zu fahren?

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Polizei und ADAC raten, keinesfalls bei winterlichen Verhältnissen ohne Schneeketten zu fahren. Passiert nämlich ein Unfall, dann kann der Versicherungsschutz in Frage stehen, sollte die Versicherung das Verhalten des Fahrers als grobe Fahrlässigkeit verurteilen. So würde der Unfallverursacher auf allen damit verbundenen Kosten alleine sitzen bleiben. Zur Information: Schneekettenpflicht wird stets durch ein blaues Schild mit weißem Schneekettensymbol angezeigt. Dabei kann sich das Einsatzgebiet in den Bergen rasch ändern. Eine Strecke, die heute noch mit Winterreifen zu fahren ist, kann ein paar Stunden später schon Schneeketten erforderlich machen. Übrigens ist die Schneekettenpflicht nicht mit der Winterreifenpflicht zu verwechseln. Daher gilt sie auch für Allradfahrzeuge, selbst wenn ihnen Stollenreifen aufgezogen wurden. Zu guter Letzt wird auch noch ein Bußgeld fällig, sollte man ohne Schneeketten in einer entsprechend markierten Zone angetroffen werden.

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Text: Stefan Benaburger


Das ändert sich 2012 bei Versicherungen und Vorsorge [#204]

01.01.2012
Bereich: Versicherung

Das neue Jahr bringt viele Veränderungen mit sich. Das betrifft auch jegliche Versicherungen. Wir haben für Sie die wichtigsten Änderungen in Sachen Krankenversicherung, Rentenbeiträge und Familienpflegezeit zusammengefasst.

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Alle gesetzlich Krankenversicherten können 2012 entspannt angehen, denn es drohen weder Beitragserhöhungen noch Zusatzbeiträge. Die Krankenkassen haben ein dickes, finanzielles Polster erwirtschaftet, das 2012 überstehen sollte.

Ganz anders sieht es dagegen bei den Privaten Krankenversicherungen aus: Hier müssen die Versicherten teilweise mit deutlich höheren Prämien rechnen. In der Branche raunt man teilweise von Erhöhungen von 30 bis 40 Prozent. Hinzu kommt, dass die PKVs bis zum Ende des Jahres auf Unisex-Tarife umstellen müssen, was aller Wahrscheinlichkeit nach, zu einer Beitragserhöhung bei den männlichen Versicherten führen wird.

Ab 2012 wird die Rente mit 67 gestartet. Wer die volle Rente will muss in diesem Jahr schon einen Monat länger arbeiten. Dafür sinken die Rentenbeitragssätze ab sofort von 19,9 auf 19,6 Prozent. Bei einem Brutto-Gehalt von 2.500 Euro monatlich macht das 3,75 Euro weniger Abzug. Insgesamt werden Arbeitnehmer und Arbeitgeber jedoch um 1,3 Milliarden Euro entlastet.

Ganz neu wird ab 2012 die Familienpflegezeit eingeführt. Arbeitnehmer, die Angehörige versorgen und pflegen müssen, können ihre wöchentliche Arbeitszeit über die Dauer von zwei Jahren auf bis zu 15 Stunden reduzieren und dennoch 75 Prozent des Bruttogehalts bekommen. Nach der Familienpflegezeit bekommt der Arbeitnehmer bei voller Arbeitszeit weiterhin nur 75 Prozent bis alles wieder ausgeglichen ist.

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Text: Stefan Benaburger


Hitliste der Rechtsschutzversicherungen [#203]

25.12.2011
Bereich: Versicherung

Eine Rechtsschutzversicherung erleichtert das Leben enorm. Ganz nach dem Motto: Recht hat, wer es sich leisten kann. Sei es wegen einer Kündigung des Arbeitsplatzes, wegen Missverständnissen beim ebay-Shopping oder wegen Handwerker-Pfusch am Eigenheim, eine gute Rechtsschutzversicherung hilft in vielen Lebenslagen. Allerdings ist die Auswahl unüberschaubar groß und die Werbung der Versicherer dementsprechend laut. Versprochen wird fast alles, aber werden die Versprechen auch gehalten? Dieser Frage ging jüngst in einer Untersuchung das Deutsche Institut für Servicequalität nach und prüfte alle gängigen Rechtsschutzversicherungen auf Herz und Nieren.

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Als Sieger ging schließlich die Auxilia-Rechtsschutzversicherung hervor. Sie bietet das größte Leistungspaket bei gleichzeitig moderatem Preis. Auf Platz zwei sprang der Rechtsschutz von Örag – ebenfalls mit überdurchschnittlichen Leistungen zu erschwinglichen Kosten. Erstaunlicherweise kam der Advocard-Rechtsschutz bei den Testern gar nicht gut weg. Obwohl sie die Rechtsschutzversicherung mit der stärksten Werbepräsenz ist, konnte das Angebot dem nicht entsprechen. Mangel Nummer eins sind die durchwegs teuersten Tarife unter allen Versicherungen bei Policen mit und ohne Selbstbeteiligung. Bei den Leistungen war Advocard dann zwar immerhin auf Platz neun, jedoch bemängelten die Tester hierbei, dass einige Standardleistungen einfach fehlten, wie zum Beispiel ein Rechtsschutz für bestimmte Bereiche im Verwaltungsrecht sowie im Steuer- und Sozialrecht.

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Text: Stefan Benaburger


Rürup-Rente [#202]

18.12.2011
Bereich: Versicherung

Alle Freiberufler und Selbständigen aufgepasst! Wer vor 2010 einen Rürup-Vertrag abgeschlossen hat, sollte diesen noch in diesem Jahr überprüfen, ob er überhaupt „echt“ ist. Genauer gesagt, sollte man nachprüfen, ob er auch zertifiziert ist. Wenn diese Zertifizierung nicht vorhanden ist, dann verfällt der Sonderausgabenabzug für alle bisher geleisteten Beitragszahlungen. Allerdings sollte man sich zügig mit seinem Rürup-Vertragspartner in Verbindung setzen, denn das Umschreiben der alten Verträge ist nur noch bis zum 31.12.2011 möglich.

Wieso Zertifizierung? >>>

Die Zertifizierung weist den Anbieter des Rürup-Vertrages als ordnungsgemäßen Anbieter aus, damit er alle Voraussetzungen für eine staatlich geförderte Altersvorsorge erfüllt. Darin verpflichtet er sich weiterhin, dass er die geleisteten Beiträge nur als Rente auszahlt und das früheste Rentenalter 62 sein wird. Das Umschreiben eines alten Vertrages ist lediglich eine notwendige, jedoch unkomplizierte Formalie, schreibt der Gesamtverband (GDV) zu diesem Thema. Alle neuen Rürup-Verträge nach 2010 werden sowieso nur noch zertifiziert angeboten.

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Text: Stefan Benaburger


Kfz-Versicherung - Wechsel auch nach dem 30. November möglich [#201]

11.12.2011
Bereich: Versicherung

Normalerweise ist das Kündigen der Kfz-Versicherung bis Ende November möglich. Wer den Zeitpunkt verpasst hat, für den ist der letzte Zug noch nicht abgefahren. Denn auch nach dem 30. November des jeweiligen Jahres ist die Versicherung kündbar. Man kann also immer noch zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Und zwar im Zuge des Sonderkündigungsrechts, das unter bestimmten Voraussetzungen greift.

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In allen Verträgen gibt es einen Hinweis auf das Sonderkündigungsrecht. Gebrauch machen kann man davon, wenn der Tarif teurer, jedoch nicht besser wird oder Veränderungen in der Typ- oder Regionalklasse zu Preisanstiegen bei der Versicherung führen. Die Kündigung ist dann innerhalb eines Monats, nach Rechnungseingang, einzureichen. Und zwar in schriftlicher Form unter Nennung des Grundes. Sie sollten als Grund unbedingt die Beitragserhöhung anführen, damit die Versicherung keine Probleme macht. Die meisten Versicherer verschicken ihre Änderungsbescheide der Vertragsbedingungen erst nach dem besagten Stichtag, um ihre Kunden aufgrund einer Preiserhöhung nicht zu verlieren. Die Kfz-Prämien sollen 2012 für Bestandskunden um bis zu 30% steigen. Deshalb lohnt sich ein Blick in den Änderungsbescheid der eigenen Police. Wenn der Versicherte einen Schaden verursacht hat und deshalb höher eingestuft wurde oder in einen schlechter eingestuften Zulassungsbezirk umgezogen ist, dann greift das Sonderkündigungsrecht nicht.

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Pauschalurlaub – Geld zurück! [#200]

04.12.2011
Bereich: Tipps

Das Thema Schadensersatz nach einem verkorksten Urlaub betrifft zurzeit vor allem Pauschalurlaubsreisende in die Maghreb-Länder rund ums Mittelmeer, also Marokko, Algerien, Tunesien oder in die Maschrek-Staaten Ägypten und Israel. Schnell kann es diesen Ländern vorkommen, dass politische Unruhen in genau der Zeit eskalieren, für die man eigentlich seinen Urlaub in dem jeweiligen Land gebucht hatte. Die eine Sorte Urlauber kündigt gleich in Deutschland. Was aber machen die, die trotzdem reisen und einen Pleite-Urlaub erleben?

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Wer einen Pauschalurlaub antritt, hat damit quasi das komplette Urlaubserlebnis bei dem Veranstalter gebucht. Hat daher eine unangenehme Begebenheit, wie beispielsweise etwa Bauarbeiten im selben Hotelflur, ihren Urlaub erheblich beeinflusst, dann haben sie Anspruch auf Schadensersatz für den kompletten Urlaub. Der Veranstalter kann sich nicht damit aus der Affäre ziehen, dass ja „ansonsten alles Okay“ gewesen sei. Häufig versuchen Reiseveranstalter Gutscheine als Entschädigungsleistung anzubieten. Doch die muss man nicht akzeptieren, wenn man nicht will. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, sie finanziell zu entschädigen. Für eine befriedigende Entschädigung sollte man allerdings bereits am Urlaubsort aktiv werden und erst einmal im Hotel die Mängel reklamieren. Außerdem muss man sich, nachdem man wieder zu Hause ist, unverzüglich an den Veranstalter mit seiner Bitte um Entschädigung wenden. Wer sich länger als einen Monat Zeit lässt, kann nur noch auf die Kulanz des Veranstalters hoffen.

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Text: Stefan Benaburger


Rentenbeitrag runter, Pflegeversicherungsbeitrag steigt [#199]

27.11.2011
Bereich: Versicherungen

Zum 1. Januar 2012 wird der Rentenbeitrag von 19,9 Prozent auf 19,6 Prozent gesenkt. Demnach werden Unternehmen und Beschäftigte um 2,6 Milliarden Euro entlastet werden. Dafür soll ab 2013 mehr Geld in die Pflegeversicherung einfließen. Der Beitragssatz wird auf 2,05 Prozent angehoben, wodurch Mehreinnahmen von 1,1 Milliarden Euro zu erwarten sind. Damit soll die Pflegesituation der 1,4 Millionen Demenzkranken verbessert werden.

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Am 16.11.2011 wurde die von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) auf den Weg gebrachte Reform von der Bundesregierung gebilligt. Demzufolge sollen Familienangehörige von Demenzkranken bei der häuslichen Pflege unterstützt und alternative Wohnformen mit Betreuungspauschalen gefördert werden. Wie die Umsetzung genau aussehen wird, wurde bisher noch nicht bekannt gegeben. Außerdem sollen bei der Abrechnung von Pflegeleistungen flexible Zeitkontingente auf dem Plan stehen statt des bisherigen starren Konzepts der Minutenpflege. Bahrs Vorschlag für eine zusätzliche verpflichtende private kapitalgedeckte Vorsorgeversicherung scheiterte am Widerstand der CDU. Aus diesem Grund ist ein freiwilliger „Pflege-Riester“ vorgesehen, der ab 2013 steuerlich gefördert werden soll. Der Hintergrund der Reform liegt darin, dass Demenzkranke bisher gar nicht von der Pflegeversicherung berücksichtigt wurden und der Begriff Pflegebedürftigkeit deswegen bis 2013 neu definiert werden soll. Denn als Maßstab galten bisher nur körperliche Gebrechen und nicht geistige. Wie die ganze Reform in der Praxis umgesetzt wird, bleibt noch abzuwarten.

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Nach dem Führerschein-Erwerb steigt die Kfz-Versicherung [#198]

20.11.2011
Bereich: Versicherungen

Der Führerschein mit 17 erfreut Jugendliche genauso wie Auto- und Versicherungskonzerne. Nur bei den Eltern hält sich die Freude in Grenzen, sind sie es doch meist, die die höheren Versicherungsbeiträge zahlen müssen. Viele Versicherte wissen nämlich nicht, dass sich die Tarife für die Kfz-Versicherung deutlich nach oben verändern, wenn die flügge gewordenen Kinder plötzlich mit der Familienkutsche durch die Gegend karriolen.

So sollten Sie handeln! >>>

Schon wenn abzusehen ist, dass die Kinder das elterliche Auto mitbenutzen, muss dies der Versicherung gemeldet werden. Dann kann es passieren, dass die preiswerte Kfz-Police auf einmal gar nicht mehr so günstig ist, wenn der Führerscheinneuling mitversichert wird, denn für die Versicherung steigt damit automatisch das zu versichernde Risiko. Allerdings wird es mit etwas niedrigeren Beiträgen honoriert, falls der Filius vor dem 18. Lebensjahr bereits Fahrerfahrung in Form des „begleiteten Fahrens“ im Rahmen des BF17 erwerben konnte. Hat das Kind ganz konventionell mit 18 den Führerschein gemacht, dann können für das elterliche Auto Prämienaufschläge bis zu 30 Prozent erfolgen. Auf jeden Fall sollten die Eltern die Beiträge der Versicherungen vergleichen, denn junge Fahranfänger sind nicht überall willkommen. Da lohnt es sich schon, zu einer günstigeren Versicherung zu wechseln. Hat man zudem noch einen günstigen Schadenfreiheitsrabatt kann die Ersparnis über 1000 Euro im Jahr betragen. Übrigens muss das begleitende Fahren „BF17“ der Versicherung mitgeteilt werden. Unterbleibt dies, kann die Versicherung im Schadensfall eine Versäumnisgebühr berechnen.

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Text: Stefan Benaburger


Lebensversicherungen [#197]

13.11.2011
Bereich: Versicherungen

Die Versicherungen preisen ihre Lebensversicherungen zurzeit an wie im Ausverkauf. Vor allem der Garantiezins für Lebensversicherungen muss dabei als Kaufargument herhalten, da er im Januar von 2,25 Prozent auf 1,75 Prozent gesenkt wird. Vielen potentiellen Käufern wird damit suggeriert, dass auch die Rendite ab 2012 geringer wird. Doch dem ist nicht so, denn der Garantiezins gibt nur den Mindestzins an, den der Versicherte über die gesamte Laufzeit sicher hat.

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Wie lukrativ eine Lebensversicherung ist, hängt nämlich in erster Linie von der Verzinsung des sog. Sparanteils ab, also dem Kapitalanteil, der übrig bleibt, nachdem alle Kosten für Provisionen und Verwaltung abgezogen wurden. Statt sich also von einem fallenden Garantiezins unter Druck setzen zu lassen, sollte man sich bei seinem Makler lieber nach der Höhe der Überschussbeteiligung erkundigen. Je besser eine Versicherung die Beiträge ihrer Kunden anlegt und investiert, desto höher fällt sie aus. Und momentan sieht es ganz gut aus. Wirft eine Lebensversicherung doch aktuell im Durchschnitt eine Rendite von vier Prozent ab - und das unabhängig von einem steigenden oder fallenden Garantiezins. Wer mit dem Gedanken spielt, in eine Lebensversicherung zu investieren, sollte jetzt nicht übereilt kaufen, sondern erst einmal einen Kassensturz machen, ob man sich die Beiträge zur Lebensversicherung überhaupt dauerhaft leisten kann. Denn der größte Geldverlust entsteht dadurch, dass Versicherte ihre Police irgendwann wieder vorzeitig kündigen und dann nur den sog. Rückkaufswert erhalten, der oft sogar unter der Summe der bisher eingezahlten Beiträge liegen kann.

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Text: Stefan Benaburger


Berufsunfähigkeit [#196]

06.11.2011
Bereich: Versicherungen

Fragt man Versicherungsexperten, welche Versicherung sie für die Wichtigste halten, dann raten alle unisono zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Schnell kann ein Unglück, ein Unfall oder eine Krankheit passieren, die das weitere Ausüben seines Berufes unmöglich macht. Allerdings erleben Versicherte auch manchmal ein böses Erwachen, wenn sie Ansprüche anmelden und die Versicherung nicht oder nur teilweise zahlen will.

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Die Hinhaltetaktik der Versicherungen kommt nicht von ungefähr, geht es doch in jedem Fall um mehrere Hunderttausend Euro. Kaum eine Versicherung zahlt dabei freiwillig die komplette Versicherungssumme bzw. monatliche Rente aus. Die Gründe für die Ablehnung der Zahlung sind, dass der Versicherte nicht krank genug sei oder bei Vertragsabschluss falsche Angaben gemacht habe. Letzteres kommt vor allem dann vor, wenn zwischen Antrag und Eintritt des Versicherungsfalles weniger als zehn Jahre liegen. Dann werden alle Krankenakten durchsucht, die aufzutreiben sind und irgendwann finden sich darin paar unerklärliche Arztbesuche oder auch nur ein paar Probesitzungen beim Psychotherapeuten, die man in seinem ursprünglichen Antragsformular vergessen hatte aufzuführen.

Tipps: Bestehen Vorerkrankungen, dann sollte man die Berufsunfähigkeitsversicherung nur über einen Makler abschließen. Entdeckt man die Vertragsklauseln „abstrakter Verweisungsverzicht“ und „rückwirkende Zahlung“, dann ist ein Rechtsstreit fast schon vorprogrammiert.

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Text: Stefan Benaburger


Hartz IV sichere Altersvorsorge und Geldanlagen [#195]

30.10.2011
Bereich: Altersvorsorge

Wer nach der Arbeitslosigkeit in den Hartz-IV-Bezug fällt, bei dem geht’s ans Eingemachte. Alles Vermögen, das nicht niet- und nagelfest ist, soll von Amts wegen zu Bargeld gemacht und zum eigenen Lebensunterhalt verwendet werden. Doch es gibt einige Bereiche, inklusive der Altersvorsorge, die vor dem Zugriff des Staates halbwegs geschützt sind. So sind grundsätzlich erstmal die staatlich geförderte Riester-Rente, die Rürup-Rente und die betriebliche Altersvorsorge Hartz-IV sicher. Der Gesetzgeber räumt dem Antragssteller dabei max. 13.000 Euro für die Altersvorsorge ein. Allerdings muss dazu mit der Versicherung oder mit der Bank explizit ein Verwertungsausschluss vor Erreichen des Rentenalters vereinbart sein.

Welche Anlagen noch Hartz-IV sicher sind. >>>

Bei der Beurteilung der Vermögensverhältnisse gibt es sog. „Schonvermögen“ oder auch „Privilegiertes Vermögen“, das ebenfalls vor dem Zugriff des Staates geschützt ist und als Hartz-IV sicher gilt.

Dazu gehört:

- Auto bis zu einem Zeitwert von 5000,- Euro

- Selbstgenutztes Wohneigentum mit einer Wohnfläche von 130 qm und/oder einer Grundstücksgröße von 500 qm (auf dem Land 800 qm)

- Angemessener Hausrat

Als inoffiziell Hartz-IV sicher gelten auch relativ frisch abgeschlossene Lebensversicherungen. Das hat damit zu tun, ob der Verkauf einer Lebensversicherung wirtschaftlich zumutbar ist. Unzumutbar ist es beispielsweise, wenn der Rückkaufswert weniger als 90 Prozent der bereits eingezahlten Beträge ausmachen würde. Ist der Verlust durch Rückkauf größer als 10 Prozent kann man sich dem Sozialträger gegenüber auf die Unzumutbarkeit berufen. Vor allem bei Lebensversicherungen, die nicht älter als drei Jahre sind, tendiert der Rückkaufswert gegen Null. Eine voreilige Kündigung des Vertrages sollte man also nicht vornehmen.

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Text: Stefan Benaburger


Welche Pflegeversicherung soll man wählen? [#194]

23.10.2011
Bereich: Versicherungen

Wer heute zwischen Vierzig und Fünfzig ist, sollte daran gehen, für seine Pflege im Alter vorzusorgen. Allerdings gibt es mehrere Typen von Pflegezusatzversicherungen.

Wir stellen die drei Arten vor:

Da gibt es zum ersten die Pflegekostenversicherung. Sie wirkt meist recht günstig, hat aber leider den Nachteil, dass die entstandenen Kosten nur erstattet werden, wenn eine Rechnung für die erbrachten Leistungen vorliegt. Im Klartext bedeutet dies, dass der gesamte Pflegeaufwand, der auf privater Basis, also von Eheleuten, Kindern und Verwandten geleistet wird, unberücksichtigt bleibt und diese Personen leer ausgehen.

Die weiteren Typen der Pflegezusatzversicherungen >>>

Die Pflegetagegeldversicherung zahlt im Pflegefall ein bestimmtes Tagegeld. Diese Zahlungen sind unabhängig von Leistungen oder Personen und können je nach Bedarf verwendet werden. Die Beiträge werden solange gezahlt, solange der Pflegebedarf besteht. Tritt kein solcher Fall ein, gibt es auch keine Zahlungen. Der Haken bei dieser Variante besteht darin, dass häufig nur die relativ seltene Pflegestufe drei abgesichert ist und die häufigeren Stufen eins und zwei nicht. Daher genau nachprüfen. Die dritte Variante heißt „Pflegerentenversicherung“: Tritt der Pflegefall vor dem Rentenalter ein, zahlt die Versicherung eine Pflegerente aus. Ab dem 67. Lebensjahr wird eine ganz normale Altersrente ausbezahlt. Die Beiträge sind somit nicht verloren.

Wichtig: bei allen drei Varianten muss man im Kleingedruckten nachlesen, ob die Versicherung auch wirklich bei Demenzerkrankung und Alzheimer einspringt.

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Text: Stefan Benaburger


Haftpflicht muss Brille zahlen [#193]

16.10.2011
Bereich: Versicherungen

Endlich mal gute Nachrichten für alle Brillenträger! Wurde die Brille beschädigt oder gar zerstört, dann ist die gegnerische Haftpflicht in der Pflicht, den Neuwert der Brille zu ersetzen bzw. den Preis für eine gleichwertige Brille zu erstatten. So sprach das Landgericht Münster in diesem Jahr Recht, nachdem ein Rentner geklagt hatte, dass er von der gegnerischen Haftpflicht nur 50 Euro für seine zerstörte Brille bekommen sollte. Nach diesem Urteil fällt Millionen Brillenträgern ein Stein vom Herzen.

Wie sah es bisher aus? >>>

Bisher begnügten sich die Versicherungen bei einem Brillenschaden, der über die Haftplicht gemeldet wurde, damit, lediglich den Zeitwert zu bezahlen. Das führte zu Erstattungen von maximal 50 Euro. Diese Praxis erklärte nun das LG Münster für nicht rechtens, da es für gebrauchte Brillen keinen Gebrauchtmarkt gebe und folglich auch keinen Zeitwert. Wenn allerdings die Brille schon vor dem Schaden nicht mehr zu hundert Prozent zu gebrauchen war, sprich: wenn die Gläserstärke nicht mehr korrekt war, dann ist ein Abzug vom Neuwert vom Geschädigten zu akzeptieren. Sollte die gegnerische Versicherung die volle Gebrauchsfähigkeit anzweifeln oder zu einer Reparatur raten, hilft es, sich von seinem Optiker ein Gutachten über die Schadbrille erstellen zu lassen.

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Text: Stefan Benaburger


Wenn Vandalismus Autos verwüstet [#192]

09.10.2011
Bereich: Versicherungen

Das Volk geht wieder auf die Straße und tut seinen Willen und seinen Unmut kund. Ob als ordentlich angemeldete Demo gegen Stuttgart 21, als überfallartig organisierter Flashmob oder als wütende Menschenmenge wie die Occupy-Bewegungen von Anonymous. Nicht immer geht es dabei friedlich zu, schnell kann die Situation eskalieren und Gewalt und Sachbeschädigung zur Folge haben. Doch wie verhält es sich, wenn das eigene Auto von Vandalismus betroffen ist?

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Versicherungstechnisch gilt die Faustregel: bei Vandalismus Vollkasko! Eine Teilkaskoversicherung kommt bei solchen Schäden im Allgemeinen nicht auf. Ausnahmen bestehen, wenn beim Versuch eines Autodiebstahls die Scheiben zu Bruch gehen oder wenn Schäden durch ein Feuer oder durch eine Explosion entstehen. Bei zerstochenen Reifen hilft dagegen nicht einmal die Vollkaskoversicherung. Der Grund ist schlicht und einfach der, dass sich sonst zu viele Autobesitzer auf dem Weg der Selbsthilfe einen neuen Satz Reifen organisieren würden. Wichtig dabei noch zu wissen: Schäden, die über die Teilkasko reguliert werden, haben keine Höherstufung der Schadensklasse zur Folge. Im Gegensatz zur Vollkaskoversicherung. Daher ist es die klügste Strategie, im Schadensfall erst einmal mit seiner Versicherung zu sprechen und die Schadenhöhe zu ermitteln. Danach kann jeder selbst entscheiden, den Schaden selbst zu begleichen oder die Versicherung dafür gerade stehen zu lassen mit der Konsequenz einer höheren Versicherungsprämie.

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Text: Stefan Benaburger


Kfz-Versicherung [#191]

02.10.2011
Bereich: Versicherungen

Bei der Kfz-Versicherung ist es ein ständiges Auf und Ab. Mal steigen die Beiträge und mal fallen sie. Wie schaut es nächstes Jahr aus? Wird die Versicherung 2012 teurer oder werden die Beiträge womöglich fallen? Die Antwort auf diese Frage hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) gegeben.

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Der neuen Typklassenstatistik des GDV zufolge wird sich die Mehrheit der Autofahrer nicht auf höhere Versicherungsbeiträge gefasst machen müssen. Der Grund ist, dass nur ein Drittel der Fahrzeuge in der Typklasse umgestuft wird. Die Statistik gibt die Unfallbilanz wieder und ermöglicht so den Versicherern die Berechnung der Beiträge. Die Autoversicherung ist dann günstiger, wenn ein Fahrzeug in der Typklasse niedrig eingestuft wird. 2012 soll die Typklasse in der Kfz-Haftpflichtversicherung für 68% der Fahrer konstant bleiben. Die Änderungen betreffen lediglich die Typklasse, die sich entweder um eine Stufe nach unten oder oben verschieben wird. Ähnlich verhält es sich in der Kasko- und Teilkaskoversicherung. Die Ausreißer nach oben sind der Van Renault Scenic 1.4 T und der Kleinstwagen Nissan Pixo 1.0. Beide steigen um drei Stufen nach oben. Eine Verbesserung erfahren lediglich der Cabrio Opel Astra T98/C und der Toyota Avensis Kombi 1.8 (T27).

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Versicherung für Unwetterschäden [#190]

25.09.2011
Bereich: Versicherungen

Blitz, Hagel oder Überschwemmung – nicht jede Versicherung kommt für jeden Schaden auf. Das Wetter spielt jedes Jahr verrückter und deswegen lassen sich die starken Unwetter, die in den letzten Jahren drastisch zugenommen haben, nicht mehr beschönigen. Immer mehr Gebäude, Autos und andere Gegenstände sind betroffen. Damit die Leidtragenden am Ende nicht ohne nichts dastehen, gibt es schließlich Versicherungen. Doch Vorsicht! Nicht alle Versicherungen kommen für jeden in Frage.

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Für den Fall, dass Schäden durch Sturm und Hagel eingeschlossen sind, kommt ab Windstärke acht die Wohngebäudeversicherung für Sturmschäden auf. Die Versicherung zahlt die Kosten für Dächer, Schornsteine, Schäden am Haus und Nebengebäuden. Für Überschwemmungen gibt es die Elementarschadenversicherung. Diese dient als Ergänzung zur Hausrat- und Gebäudeversicherung. Das Problem hierbei ist, dass Hausbesitzer, die in den letzten fünf bis zehn Jahren einen derartigen Schaden hatten, für gewöhnlich keinen Vertrag bekommen. Die Hausratversicherung springt in denjenigen Fällen ein, wenn Schäden an der Einrichtung entstanden sind. Diese greift auch bei Blitzeinschlägen ins Haus. Das A und O an dem Ganzen ist, dass die Betroffenen Schäden durch Regen, Sturm oder Überschwemmungen unmittelbar und wahrheitsgetreu der Versicherung melden. Des Weiteren sollten Sie die kaputten Gegenstände solange nicht entsorgen bis Sie Rücksprache mit dem Versicherer gehalten haben. Am besten ist es, wenn Sie die Schäden durch Fotos oder Aufnahmen festhalten können.

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Der Zahnarzt wird teurer – lohnt Zusatzversicherung? [#189]

18.09.2011
Bereich: Versicherungen

Die gute Nachricht zuerst: die zahnärztliche Grundversorgung wird nach wie vor von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Doch ab 2012 wird fast jeder Sonderwunsch extra bezahlt werden müssen, da sich im nächsten Jahr die Gebührenordnung für die Zahnärzte ändert. Keramikfüllungen, Inlays oder Implantate müssen dann entweder selbst bezahlt werden – oder man hat eine Zusatzversicherung, die die sog. Wahlleistungen übernimmt.

Ab wann lohnt sich die Zusatzversicherung? Hier weiterlesen >>>

Interessiert man sich für eine private Zahnzusatzversicherung, dann muss man genau prüfen, wie groß der Leistungsumfang ist. Der Anteil der übernommenen Kosten variiert von Anbieter zu Anbieter erheblich. Die Monatsbeiträge betragen zwischen 10 und 30 Euro. Der Teufel steckt dabei oft im Detail: die einen sehen Inlays als Zahnersatz an, die anderen nicht. Die einen erstatten Brücken mit Keramikverblendung, andere wiederum nicht. Ebenso sollte man genau klären, wie hoch der Anteil der zu erstattenden Kosten ist. Am besten man fragt zusätzlich noch seinen Zahnarzt um Rat, welche Leistungen er für notwendig hält und mit welchen Zusatzversicherungen er gute Erfahrungen gemacht hat.

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Text: Stefan Benaburger


Geringverdienern droht das Sozialamt [#188]

11.09.2011
Bereich: Altersvorsorge

Alarm im deutschen Rentensystem! Im europäischen Vergleich nimmt unser Land, das einmal die soziale Marktwirtschaft erfunden hat, mittlerweile einen der letzten Plätze ein. Denn selbst nach einem langen und geregelten Erwerbsleben, fällt die Rente zu gering aus. Das hat die renommierte OECD herausgefunden. Faktisch erhalten deutsche Rentner in Zukunft nur noch 42 Prozent ihres letzten Bruttogehalts als Rente ausgezahlt. Die Rote Laterne von allen OECD-Staaten.

Woran krankt das System? >>>

Das Rentensystem in Deutschland schert alle Rentenzahler über einen Kamm. Wer also viel verdient hat, bekommt am Ende viel Rente. Wer jedoch zu den Geringverdienern gezählt hat, der bekommt am Ende leider zu wenig Rente. In unserem System ist kein soziales Korrektiv vorgesehen. Man nimmt in Kauf, dass derjenige, der wenig Beiträge zahlen konnte, den Lebensabend via Sozialamt gestalten muss. Abgesehen von der schäbigen sozialen Komponente, die sich eines der reichsten Länder einfach nicht aneignen dürfte, bedeutet dies weiterhin eine Verlagerung der Rentenkosten vom Bund auf die Kommunen.

Wünschenswert wäre daher eine Art Ausgleich für Geringverdiener, die ja nicht weniger hart arbeiten, eben nur weniger verdienen. Oder alternativ dazu die Einführung einer, schon oft diskutierten, Grundsicherung für das Alter, mit der jedem Rentner ein würdiges Leben ermöglicht würde. Ebenso könnte man etwaige Ausfallzeiten besser schützen und die Anzahl der Beitragsmonate stärker für die zukünftige Rente gewichten als die Höhe der monatlichen Rentenabgabe. Allerdings scheint dem Bund sein langfristiger Schuldenabbau wichtiger zu sein als soziale Gerechtigkeit für seine Senioren. Das Sozialamt wird’s schon richten!

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Text: Stefan Benaburger


Explosionsgefahr bei Ethanol-Kaminen [#187]

04.09.2011
Bereich: Versicherungen

Seit einigen Jahren bei Häuslebesitzern sehr beliebt – die Ethanol-Kamine. Sie zaubern eine angenehme Kaminatmosphäre in jedes Heim ohne die Unbill von Asche, Ruß und Holz. Das Ethanol verbrennt sauber und geruchlos. Allerdings fehlt dem Ethanol-Kamin die Fähigkeit, genügend Wärme zu entwickeln und ein Zimmer zu heizen. Darauf hat nun der TÜV Rheinland hingewiesen. Was viele nicht wissen: Versicherungstechnisch darf der Kamin überhaupt nicht in geschlossenen Räumen verwendet werden, sondern nur bei ausreichender Durchlüftung. Ethanol entwickelt beim Verbrennen giftige Gase, die sich geruchlos im gesamten Zimmer verbreiten können.

Welche Gefahren noch drohen >>>

Eine weitere Gefahr besteht beim Nachfüllen des Brennstoffes. Hier ist unbedingt darauf zu achten, niemals Ethanol in einen heißen oder brennenden Kamin einzufügen. Es kann dabei zu einer Verpuffungsreaktion kommen, mit ernsthaften Verbrennungen an Kopf, Gesicht und Händen. Wer seinen Ethanol-Kamin sicher betreiben will, muss zudem auf den richtigen Brennstoff achten. Zugelassen für den ordnungsgemäßen Gebrauch ist nur das 96-prozentige Ethanol. Die Angabe zu den Inhaltsstoffen auf der Verpackung sollte daher genau durchgelesen werden. Was viele auch nicht wissen: Ein Ethanol-Kamin darf niemals unbeaufsichtigt brennen. Vor allem wenn Kinder im Haus sind, ist diese Sicherheitsregel eminent wichtig. Kinder werden von Feuer magisch angezogen und nutzen die Abwesenheit der Eltern gerne, um mit der hübschen, blauen Flamme zu spielen. Kommt es dadurch zu Unfällen oder einem Wohnungsbrand, kann sich die Versicherung weigern, für den Schaden einzutreten wegen unsachgemäßem Betriebs des Ethanol-Kamins. Wer sich das hübsche Wohnaccessoire anschaffen will, sollte darauf achten, ein Modell zu wählen, das der neuen DIN-Norm für Ethanolfeuerstellen entspricht - DIN 4737. Außerdem sollte der Brenner nicht mehr als einen halben Liter Ethanol in der Stunde schlucken. Wer will schon eine Stunde mit dem Nachfüllen warten, bis die Anlage abgekühlt ist?

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Text: Stefan Benaburger


Berufsanfänger leben gefährlich [#186]

28.08.2011
Bereich: Versicherungen

Das erste eigene Geld verdient! Träume werden greifbar. Neue Perspektiven tun sich auf. Doch dann passiert ein Unfall und die schönen Träume platzen, weil viele Berufsanfänger leider unterversichert sind. Was viele nämlich nicht wissen: In den ersten 5 Berufsjahren besteht bei Azubis und Berufsanfängern nach privaten Unfällen in der Regel kein Anspruch auf Rentenzahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Dies gilt auch bei schweren Erkrankungen. Und selbst die normalerweise etwas besser gestellten Beamten fallen unter diese 5-Jahres-Klausel.

Was kann man tun? >>>

Als Berufsanfänger kann man sich nur durch eine extra Berufsunfähigkeitsversicherung wirksam vor Schicksalsschlägen wie Unfall oder schwerer Krankheit schützen. Die Rentenzahlungen beginnen dabei ab einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent. Allerdings ist das immer noch nicht der Königsweg, denn diese BU-Versicherung alleine verhindert nicht, dass man ohne ein ausreichendes, regelmäßiges Einkommen nicht für das Alter vorsorgen kann. Idealerweise kombiniert man daher die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Renten- oder Lebensversicherung. Diese Kombination bewirkt, dass neben den monatlichen Rentenzahlungen auch die Beiträge zur Renten- oder Lebensversicherung von der BU-Versicherung übernommen werden. Damit ist ein voller Versicherungsschutz von Anfang an gewährleistet und die Altersvorsorge ist ebenfalls gesichert.

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Text: Stefan Benaburger


Wildunfall-Risiko. Kein Blut – kein Geld! [#185]

21.08.2011
Bereich: Versicherungen

Die Tage für Mensch und Tier werden langsam wieder kürzer. Der Mensch macht das Licht an, Reh, Fuchs und Hase müssen dagegen immer früher zum Abendessen. Damit kollidieren die täglichen Wildwechsel immer stärker mit dem Berufsverkehr, so dass die Gefahr von Wildunfällen Anfang September wieder stark zunimmt. Riskant sind die Übergänge zwischen Wäldern und Feldern und Straßen, die mitten durch Waldgebiete führen. Wichtig ist dabei, dass man langsamer als 70 km/h fährt, denn alles was sich schneller bewegt, fällt durch das Wahrnehmungsraster von Wildtieren.

Wann zahlt die Versicherung? >>>

Wichtig zu wissen: Die Versicherung zahlt nur, wenn es zu einem Aufprall zwischen Kfz und Wild gekommen ist oder das Auto aufgrund einer Vollbremsung ins Schleudern kam oder eine unmittelbare Ausweichsituation im Crash endete. Einfacher gesagt, heißt das für den Fahrer: Vollbremsung und Lenkrad festhalten! Weicht man schon vorher aus und landet aufgrund des Ausweichmanövers im Graben oder am Baum – so ist das Wild über alle Berge und man selbst in arger Beweisnot. Keine Haare und kein Blut – kein Geld von der Versicherung. Auch die Größe des Wildtieres spielt eine Rolle. Während das Ausweichen vor einem kapitalen Hirsch als verhältnismäßig gilt, finden drastische Fahrmanöver aufgrund zweier Feldhamster wenig Wohlwollen vor Gericht. Selbst der Fuchs gilt dabei als vertretbarer Kollateralschaden. Sonderregelung für Motorradfahrer: Das OLG Hamm urteilte, dass für ein Zweirad die Kollision mit einem Fuchs oder einem großen Feldhasen dagegen lebensgefährlich und deshalb ein Ausweichen verhältnismäßig sei. Kommt es dadurch zu einem Schaden, besteht ein Anspruch auf Teilkasko.

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Text: Stefan Benaburger


Elternunterhalt – Immer mehr Kinder zahlen für ihre Eltern [#184]

14.08.2011
Bereich: Familie

Eltern als Pflegefall. Oft wird das Thema lange verdrängt, ehe es dann mit Vehemenz über die junge Familie kommt. Oder es wird solange zu Hause gepflegt, bis sogar die Pflegenden ans Ende ihrer Kräfte kommen und die Unterbringungen des kranken Elternteils in eine entsprechende Pflegeeinrichtung die letzte Möglichkeit darstellt. Doch damit ist das Problem nicht gelöst, denn die nun entstehenden finanziellen Kosten können genauso groß werden wie die persönlichen Belastungen vorher, denn oft reichen bei einer Heimunterbringung die Rente oder die Ersparnisse unterm Kopfkissen von Vati und Mutti nicht aus, um die Kosten zu decken.

In diesen Fällen fahren die kommunalen Behörden, also meist die Sozialämter, einen zunehmend harten Kurs und treten in aggressiver Weise mit ihren Forderungen an die nächsten Verwandten heran. Die Kinder sollen auf Biegen und Brechen für die Pflegekosten der Eltern aufkommen. Die meist hohen Forderungen im fünfstelligen Eurobereich richten sich dabei sogar an soziale Härtefälle wie Hartz-IV-Empfänger, alleinerziehende Mütter oder etwa auch an Frührentner. Auf bevormundende Art und Weise werden von den Behörden Finanzierungpläne entworfen, wie man den Unterhaltsforderungen für die Eltern im Heim nachzukommen hat. Da wird dreist geraten, Lebensversicherungen aufzulösen oder das Häuschen, das man so dringend für die eigene Altersvorsorge benötigt, zu verkaufen. Das alles nur, um die Forderungen der Sozialämter zu begleichen. Verbraucher- und Schuldnerberatungen empfehlen, nach Erhalt der Forderungen auf jeden Fall einen Anwalt für Sozialrecht einzuschalten, der Widerspruch gegen die Forderungen einlegt und eine an Ihre Verhältnisse angepasste Vermögensübersicht aufstellt und diese den Behörden übermittelt.

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Text: Stefan Benaburger


Kavaliersdelikt Versicherungsbetrug? [#183]

07.08.2011
Bereich: Versicherungen

Steckt eine Rebellion der gebeutelten Versicherungsnehmer dahinter oder spielt die Anonymität der Großkonzerne bei diesem Problem eine Rolle? Man weiß es nicht. Fakt ist jedoch, dass zwanzig von hundert Versicherten vorsätzlich Versicherungsbetrug begehen. Kaum ein anderes Strafdelikt ist in der Bevölkerung derart verbreitet, so dass man fast schon von einer Art Volkssport sprechen könnte, wären die Folgen für die Solidargemeinschaft der Versicherten nicht immens. Bei den Schadens- und Unfallversicherungen entsteht so ein jährlicher Schaden von vier Milliarden Euro. Wer dafür aufkommt, dürfte allen klar sein.

Die beliebtesten Betrügereien >>>

Momentan besonders en vogue sind falsche Schadensmeldungen für Laptops, Smartphones, iPads und LCD-Fernsehgeräte. Im Rahmen einer verschärften Untersuchung der gemeldeten Fälle konnten die Versicherer allerdings fast die Hälfte aller Meldungen als unbegründet einstufen. Bei über einem Drittel lag dabei der Verdacht eines Versicherungsbetruges sehr nah. Neun Prozent der Versicherten zogen ihre Schadensmeldung auch sofort wieder zurück, als sie zur Einsendung der defekten Geräte gebeten wurden. Die Versicherungen haben mittlerweile fast so etwas wie eigene Prüfstellen, in denen sie alle gängigen Elektroartikel schon mal aus einem Meter Höhe auf den Boden krachen lassen, um zu sehen, wie die spezifischen Schadensbilder ungefähr aussehen könnten. Dabei stellten sich die Geräte als viel robuster heraus, als man es nach den Schadensmeldungen vermuten könnte. Manch einer der Gauner meint vielleicht, er sei der Igel, dabei ist der in Wirklichkeit der Hase. Denn die Versicherungen prüfen die Schadensmeldungen vor allem dann besonders scharf, wenn ein neues iPhone auf den Markt kommt oder gerade die Internationale Funkausstellung zu Ende gegangen ist.

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Text: Stefan Benaburger


Freizeit + Versicherung [#182]

31.07.2011
Bereich: Versicherungen

Das Bergerlebnis in den Klettersteigen hat seit ein, zwei Jahren einen rasanten Aufschwung erfahren. Vor allem in den felsigen und gebirgigen Regionen von Österreich über Bayern bis nach Sachsen und Nordhessen boomen die Klettersteige, deren Anzahl sich in den letzten Jahren fast verdoppelt hat. Doch immer wenn sich der Massentourismus in die Berge begibt, wird es kritisch. In diesem Jahr sind bereits 33 Tote durch Unfälle in den Klettersteigen zu beklagen.

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In den letzten Jahren haben sich zwei Probleme heraus kristallisiert: Erstens wird der Schwierigkeitsgrad eines Klettersteiges häufig viel zu gering eingeschätzt. Es fehlt zum einen an der notwendigen alpinen Ausrüstung wie vernünftiges, stabiles Schuhwerk, Rucksack, Helm und Karabinerhaken. Ballerinas und Umhängetaschen haben auf einem Klettersteig nichts verloren. Zum anderen fehlen häufig die physischen Voraussetzungen für diese alpinen Unternehmungen. Muskulatur, Sehnen und Bänder sind die neuartigen Belastungen nicht gewohnt und machen sich bald schmerzhaft bemerkbar. Und auch mental sind viele Neulinge nicht auf die Situation in einem Klettersteig vorbereitet. Was viele nicht wissen: In einem Klettersteig gibt es kein Zurück! Wer einmal eingestiegen ist, muss durchklettern. Das zweite Problem beim Abstecher an den Klettersteig ist die fehlende Versicherung! Hubschrauberbergungen, Bergrettungseinsätze und Bergungen von Pistendiensten nach Freizeitunfällen werden von der Krankenkasse nicht bezahlt. Für derartige Fälle benötigt man eine Unfallversicherung. Ansonsten muss man die Kosten aus eigener Tasche begleichen.

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Text: Stefan Benaburger


Lösungsmittel Alkohol: Kassen und Berufsgenossenschaften zahlen nicht [#181]

24.07.2011
Bereich: Versicherungen

War nachweislich Alkohol im Spiel, bitten die Krankenkassen den Unfallverursacher selbst zur Kasse – zumindest anteilig. So hatte das Sozialgericht im sächsisch-anhaltinischen Dessau-Roßlau über folgenden Fall zu befinden: Ein männlicher Autofahrer verunglückte mit seinem Auto, wobei sich herausstellte, dass der Mann über zwei Promille Alkohol im Blut hatte und zudem Cannabis konsumiert hatte. Er wurde daraufhin diesbezüglich verurteilt, wobei das Sozialgericht zusätzlich entschied, dass die gesetzliche Krankenkasse in diesem Fall berechtigt ist, einen Teil der Behandlungskosten von dem Versicherten tragen zu lassen – in diesem Fall 20 Prozent. Zudem musste der Versicherte das bereits an ihn ausgezahlte Krankengeld wieder zurückerstatten. Insgesamt entstanden so für den berauschten Fahrer Kosten von mehr als 10.000 Euro. Was für die gesetzlichen Krankenkassen gilt, trifft übrigens auch für die Berufsgenossenschaften zu. Sie können die Zahlungen bei Arbeitsunfällen auf dem Weg von oder zur Arbeit verweigern, sollte sich herausstellen, dass Alkohol im Spiel war. Besonders tragisch: der Fall eines Familienvaters in Darmstadt, der auf dem Heimweg verunglückte. Da er 2,2 Promille im Blut hatte, verweigerte die Berufsgenossenschaft eine Entschädigung der Hinterbliebenen.

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Text: Stefan Benaburger


Neue Vorschriften für Haustiere im Ausland [#180]

17.07.2011
Bereich: Versicherungen

Ist die Reise sehr teuer und bereits lange im Voraus gebucht, so kann eine Reiserücktrittsversicherung und evtl. eine Versicherung sinnvoll sein, die bei einem Reiseabbruch, beispielsweise wegen einer Erkrankung vor Ort, einspringt. Als Reiseabbruch gilt übrigens auch eine Erkrankung im Urlaub, die sich über den geplanten Aufenthalt hinaus erstreckt. Auch dafür muss die Versicherung zahlen. Eine Privathaftpflicht ist zuhause genauso sinnvoll wie im Ausland. Daher sollte man in seinen Unterlagen nachgucken, ob der Versicherungsschutz auch im Ausland besteht. Falls Nein: dann bitte nachrüsten! Vom Abschluss einer Reisegepäckversicherung raten die Experten ab. Wer alle Sicherheitsklauseln erfüllt, die von den Versicherungen erwartet werden, dem wird sein Gepäck sowieso nicht gestohlen. Ist der Koffer trotzdem weg, muss der Versicherte erst einmal mühsam nachweisen, dass er auch alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat. Ehe man nun in Aktion tritt und eine Versicherung nach der anderen abschließt, sollte man erst einmal nachfragen, ob man nicht bereits mit dem Erwerb seiner Kreditkarte entsprechenden Versicherungsschutz für das Ausland erworben hat, ohne es zu wissen.

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Text: Stefan Benaburger


Neue Vorschriften für Haustiere im Ausland [#179]

10.07.2011
Bereich: Haustiere

Für fast alle Länder besteht eine EU-Impfschutzpflicht gegen Tollwut. Dabei muss die Impfung mindestens drei Wochen vorher erfolgt sein oder sollte noch für den gesamten Urlaub gültig sein. Für Schweden, England, Irland und Malta gelten sogar verschärfte Impfvorschriften. Die Gültigkeitsdauer der Tollwut-Impfung beträgt in der Regel 3 bis 4 Jahre. Herausfinden lässt sich das über den Haustierausweis, der ebenfalls mitgeführt werden muss. Diesen stellt jeder Tierarzt aus. Böse Überraschung: Auch bei der Einreise aus Drittländern muss eine gültige Tollwut-Impfung vorliegen. Wer also längere Zeit im Ausland war oder sein wird, sollte diese Regelung bedenken. Für die Türkei, Serbien und Montenegro gelten besondere Vorschriften: Hier benötigen Fiffi und Bello zusätzlich eine Blutuntersuchung einen Monat nach erfolgter Impfung, um sicherzustellen, dass die Impfung auch erfolgreich war.

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Text: Stefan Benaburger


Vorsicht bei Spam-Mails [#178]

03.07.2011
Bereich: Versicherungen

Verschickt werden die Nachrichten von Absendern wie „Verbraucherberatung“ oder „Verbraucherservice“. Jedoch handelt es sich hierbei um Spam. Angeboten werden Versicherungsvergleiche oder ein Wechsel in die private Krankenversicherung. Geworben wird beispielsweise mit dem Lockangebot: „Privatpatient ab 59 Euro im Monat – die neue Volksversicherung“. Statt eines Versicherungsvergleichs oder Vertragsangebots werden den Verbrauchern hauptsächlich sensible Daten abgeluchst. Was können Sie tun? Die E-Mails am besten ignorieren oder Ihren Computer von vornherein durch Virenschutz und Spamfilter vor solchen Nachrichten schützen. Denn eine rechtliche Verfolgung ist so gut wie aussichtslos, weil die Schuldigen ihren Firmensitz oft im Ausland haben und somit schwer dranzukriegen sind.

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Wie liquide ist Ihre Krankenversicherung? [#177]

26.06.2011
Bereich: Versicherungen

Alle Krankenkassen, bei denen das Bundesversicherungsamt ein finanzielles Defizit festgestellt hat, werden wohl nicht umhinkommen, drastische Sparmaßnahmen einzuleiten. Und dreimal darf man raten, wo gespart werden wird. Natürlich bei den Versicherten! Im Klartext wird das wohl einerseits auf Leistungskürzungen hinauslaufen, andererseits werden auch Beitragserhöhungen vorgenommen werden (müssen). Auf die Idee, den betroffenen Instituten erstmal einen rigiden Sparkurs zu verschreiben und alle Änderungen zu Lasten der Versicherten erst nach einer Prüfung des Bundesversicherungsamtes zu erlauben, ist man leider nicht gekommen. Die gute Nachricht ist zumindest die, dass keine Krankenkassenpleite, wie die von der City BBK, im Raum steht. Um welche Krankenkassen es sich allerdings handelt, darüber schweigt die Behörde. Sie ließ jedoch durchblicken, dass auch größere Kassen betroffen seien. Alle Versicherten von AOK, Barmer, DAK, Techniker Krankenkasse und allen weiteren Kassen, sollten sich also mental schon mal auf den Ernstfall einstellen. Je höher die Beiträge bei gleichzeitigen Leistungskürzungen, desto attraktiver wird für viele Besserverdienende ein Wechsel zur Privaten Krankenversicherung werden.

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Text: Stefan Benaburger


Schutz gegen Elementarschäden muss nicht teuer sein [#176]

19.06.2011
Bereich: Versicherungen

Viele versuchen, ihr Hab und Gut mit einer Menge von Einzelgefahr-Versicherungen zu schützen. So sind zwar die meisten Wohn- und Grundbesitzer mit einer Brandversicherung ausgestattet und bei fast 80 Prozent zahlen die Versicherungen bei Wasser-, Sturm- und Hagelschäden. Doch nur ein Bruchteil davon ist auch gegen Überflutungen oder Erdrutsche versichert. Gerne wird verdrängt, dass Hochwasser in den letzten vierzig Jahren stark zugenommen haben. So sind mittlerweile nicht nur Häuser gefährdet, die direkt an einem Fluss stehen, sondern auch Wohngebiete mit einem hohen Grundwasserspiegel, wie beispielsweise in München-Untergiesing. Steigt ein nahe gelegener Fluss nach langen Regenperioden oder nach schmelzendem Schnee stark an, so wird das Grundwasser in die Keller der Wohnhäuser gedrückt und schnell entsteht ein Elementarschaden, der nicht durch die Versicherung abgedeckt ist. Dabei ist ein Schutz gegen Elementarschäden gar nicht so teuer. Für nur 60 – 80 Euro zusätzlich kann man sich und sein Hab und Gut bereits ausreichend absichern.

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Text: Stefan Benaburger


Hilfreiche Apps bei Unfällen [#175]

12.06.2011
Bereich: Versicherungen

Die angebotenen Applications tragen dann Namen wie Kfz-App, Unfall-App, Pannen-App und Kfz-Schadens-App. Im Falle des Falles zückt man sein Smartphone und bekommt dann genau die richtigen Instruktionen. In außergewöhnlichen Stresssituationen sicherlich sehr hilfreich.

Die kleinen Helferlein bieten folgende Funktionen an: Alle wichtigen Telefonnummern und Hotlines auf einen Blick, damit man nicht erst das Handschuhfach nach den Versicherungsunterlagen durchwühlen oder mühsam recherchieren muss. Dazu verfügen die Apps über eine Checkliste mit den notwendigen To Do‘s und Tipps für das richtige Verhalten am Unfallort, z. B. Basic-Erste-Hilfe-Aktionen und entsprechende Verhaltensregeln, die man in Schocksituationen gerne mal vergisst. Meist kann man den Unfall über die eingetragenen Telefonnummern gleich der Versicherung melden und auch schon Beweisfotos vom Unfallort mitsenden. Die Versicherung ortet dann via GPS den genauen Standort des Versicherten und kann die Rettungs- und Einsatzkräfte punktgenau zum Unfallort lotsen.

In der App Kfz-Versicherung ist sogar ein Bußgeldrechner integriert, der sogleich bekanntgibt, was ein Verstoß kostet und ob es dafür Punkte in Flensburg gibt. Hilfreich ist auch eine „Parkmerker“-Funktion. Die App merkt sich, wo man das Auto abgestellt hat und lotst einen selbst in einer fremden Stadt metergenau wieder an sein Auto zurück. Mittlerweile bieten fast alle großen Versicherer entsprechende Apps an – einfach mal beim Kundenservice anrufen oder auf die Homepage gehen.

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Text: Stefan Benaburger


Friendsurance – es spart, wer Freunde hat! [#174]

05.06.2011
Bereich: Versicherungen

Die Innovation von friendsurance ist es nun, dieses Konzept auch auf echte Versicherungen anzuwenden. Es funktioniert so, dass man den regulären Versicherungsbeitrag zahlt, bspw. für eine Haftpflichtversicherung, und am Ende des Jahres wieder einen Bonus zurückerhält – je mehr Freunde man hat, desto höher der Bonus. Tritt bei einem deiner Freunde allerdings ein Schadensfall ein, so wird der Bonus entsprechend kleiner, da die Versicherung ja für dessen Schaden aufkommen muss. Der Bonus liegt dabei deutlich höher als im Normalfall, da die Versicherungen, die für dieses Konzept aufgeschlossen sind, anderweitig Kosten sparen. Die bisherige Praxis hat gezeigt, dass kaum Bagatellschäden anfallen und die Verluste wegen Versicherungsbetrug gegen Null tendieren. Natürlich basiert das Ganze auf einer facebook-Anbindung, damit der Vernetzungseffekt schnell und optimal greift.

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Text: Stefan Benaburger


Unfallversicherung - Viele Kinder sind nicht genügend versichert! [#173]

29.05.2011
Bereich: Versicherungen

Oft werden in diese Kombipakete Finanzprodukte wie private Rentenversicherungen hineingepackt, mit der Absicht, dass sich die Kunden rundum versorgt fühlen und nicht mehr so genau hinkucken, was sie da eigentlich abgeschlossen haben. Primär gilt: Sind die Eltern versorgt, geht es auch den Kindern gut. Aus diesem Grund sollten eine ausreichende und passgenaue Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung Priorität haben. Will man seine Kinder bei Unfällen in der Freizeit bewahren, empfiehlt sich der Abschluss einer Kinder-Invaliditätsversicherung. Diese greift sogar, wenn eine dauerhafte Behinderung droht. Allerdings sind diese Policen nicht ganz billig. Als Alternative dazu bietet sich eine reine Kinderunfallversicherung an. Hierbei muss allerdings die ausreichende Höhe der Versicherungssumme beachtet und eine entsprechende Progression vereinbart werden. Ein weiterer Faktor, der beachtet werden muss, ist die Höhe der Jahresprämien, die sich deutlich voneinander unterscheiden können. Verbraucherzentralen empfehlen, einen Versicherungsberater hinzuzuziehen, der die Wechselwirkung aller Parameter kompetent analysieren kann.

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Text: Stefan Benaburger


Versicherungsbetrüger ab in die Zentraldatei! [#172]

22.05.2011
Bereich: Versicherungen

Bei den Sachversicherungen landen die Kunden auf der schwarzen Liste, die beispielsweise innerhalb von 24 Monaten drei Schäden melden. Bei Kfz- und Rechtsschutzversicherungen fällt man mit vier Schäden in 12 Monaten in Ungnade. Allerdings kann auch eine außerordentlich hohe Schadensersatzforderung auffällig sein, wie man sie häufig bei Sachverständigengutachten beobachtet. Die kritische Höhe, die zu einem Eintrag führt, bleibt allerdings geheim. Jeder, der einen Eintrag in das HIS erhält, wird von seiner Versicherung darüber informiert. Drastische Konsequenzen drohen danach zwar nicht, doch müssen die Betroffenen damit rechnen, dass zukünftige Schadensmeldungen äußerst penibel geprüft werden. Automatisch erfolgt ein Eintrag ins HIS-Register beim Abschluss einer Lebens- oder BU-Versicherung. Registriert werden dabei die Höhe der Versicherungssumme und die Kunden, die ein erhöhtes Risiko aufweisen. Darunter fallen beispielsweise Vorerkrankungen oder Extrem-Sportarten. Wer wissen will, ob er im HIS registriert ist, kann eine kostenlose Selbstauskunft unter www.informa-irfp.de einholen.

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Text: Stefan Benaburger


Was tun gegen steigende Beiträge bei den Privaten? [#171]

15.05.2011
Bereich: PKV

Keineswegs! Es sind die Ärzte, die bei ihren Privatpatienten kräftig zulangen. Das Gros reizt die Margen in der Gebührenordnung voll aus und verlangt mehr als den doppelten Gebührensatz pro Behandlung. So kompensieren viele Praxen die Einkommenseinbußen, die sie seit einiger Zeit im Kassensegment aufgrund der Gebührendeckelung hinnehmen mussten. Die PKV reagieren auf diesen Umstand mit einer Beitragserhöhung nach der anderen. Zwar haben deren Versicherte in diesen Fällen das Recht, außerordentlich zu kündigen, doch in der Praxis sollte man diesen Schritt vermeiden, da die finanziellen Verluste gravierend sind. Eine wesentlich schonendere Lösung ist es, bei seiner Versicherung nach einem günstigeren Versicherungstarif zu fragen und sich entsprechend neu eingruppieren zu lassen. Vor allem älteren Mitgliedschaften bekommt diese Renovierung meistens gut. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Kunde bei einem internen Wechsel seine gesamten Alterungsrückstellungen behält. Meist muss man etwas darum kämpfen, einen günstigeren Tarif zu bekommen, daher empfiehlt es sich, professionelle Unterstützung von Verbraucherzentralen oder von Versicherungsberatern einzuholen.

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Text: Stefan Benaburger


Pflegekräfte werden legal [#170]

08.05.2011
Bereich: News

Die beiden wichtigsten Neuerungen sind:

- Ab sofort benötigen Arbeitskräfte aus der Tschechischen oder Slowakischen Republik, aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Ungarn und Slowenien keine Arbeitserlaubnis mehr.

- Privatpersonen dürfen die Pflegekräfte direkt anstellen. Keine Agenturen sind mehr nötig.

Doch die neue Regelung löst das Pflegeproblem nur zum Teil. Denn noch immer ist es nicht erlaubt, rund um die Uhr zu betreuen. Die maximale Wochenarbeitszeit beträgt 48 Stunden. Zulässig ist die Hilfe im Haushalt und bei der sog. Grundpflege. Medizinische und pflegerische Betreuung muss weiterhin von Pflegefachkräften ausgeführt werden. Daher wird es in der Praxis auf eine Zweiteilung hinauslaufen. Tagsüber werden die Pflegebedürftigen fachlich versorgt werden und in den Abend- und Nachtstunden übernehmen die Pflegehilfskräfte deren Versorgung. Durch die Legalisierung fallen natürlich auch entsprechende Sozialabgaben sowie Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung an. Wer diese nicht abführt, unterstützt Schwarzarbeit. Als Richtwert für die Entlohnung gilt der Lohn für eine deutsche Haushaltshilfe, der zwischen 1300 und 1500 Euro liegt.

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Text: Stefan Benaburger


Ausgetrickst mit preiswerten Autoversicherungen? [#169]

01.05.2011
Bereich: Autoversicherung

Günstig muss nicht automatisch schlecht bedeuten. Doch es gibt einige Direktversicherungen, deren Leistungsumfänge deutlich zu niedrig angesetzt sind. Wer damit glaubt, gut versichert zu sein, der steht im Schadensfall ordentlich im Regen. Lesen Sie daher genau das Kleingedruckte durch, bevor Sie online eine Autoversicherung abschließen, und prüfen Sie deren Leistungsumfang. Wichtig ist hierbei vor allem die Höhe der Deckungssumme und der Anteil der Selbstbeteiligung. Ein guter Anhaltspunkt ist beispielsweise die Leistung von Haftpflichtversicherungen bei Todesfall oder Invalidität. Hier weichen die Policen teilweise ein paar Millionen Euro voneinander ab. Das kann bei einem schweren Autounfall neben dem persönlichen Schicksalsschlag zusätzlich noch in den finanziellen Ruin führen, falls nicht alle Kosten von der Versicherung übernommen werden. Seriöse Anbieter verfügen über genügend Infomaterial, das Sie sich per Post zusenden lassen sollten. Wichtig ist es auch, die Serviceleistung der Versicherung beim Schadensfall abzufragen: Werde ich von einem versierten Mitarbeiter persönlich und professionell betreut oder muss ich mich mit nervigen und womöglich teuren Hotlines herumärgern? Einige Anbieter werben auch mit tollen Pannenhilfen. Dabei bieten viele Hersteller beim Neuwagenkauf bereits einen entsprechenden Pannenservice an und auch die großen Automobilverbände sind bei einer Havarie flugs zur Stelle.

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Text: Stefan Benaburger


Inflation weiterhin hoch – Was tun? [#168]

24.04.2011
Bereich: Wirtschaft

Die größten Preistreiber waren wieder einmal die Energiekosten, die alleine im letzten Jahr um fast 11 Prozent zugelegt hatten. Noch bedenklicher wird es, wenn man die Inflation im europäischen Kontext betrachtet. So kam beispielsweise Griechenland im März auf satte 5% Inflation. Und bei den übrigen südlichen EU-Nachbarn ist die Lage auch nicht viel stabiler. Somit kann man fast schon darauf warten bis der Inflationsvirus in der EU auch Deutschland erfasst. Es wäre daher an der Zeit, zu handeln und seine Schäfchen ins Trockene zu bringen. Stattdessen verfallen viele Deutsche in eine Schockstarre, anstatt ihr Erspartes vorausschauend anzulegen. Börsenexperten empfehlen beispielsweise, konsequent in Sachwerte, Rohstoffe und Edelmetalle zu investieren. Darüber hinaus sollte man seine Kapitalanlage nicht zu stark auf Unternehmensanleihen konzentrieren, sondern stärker in Aktien, Immobilien sowie in inflationsgeschützte Bonds streuen. Zudem hat die bisherige Erfahrung gezeigt, dass sich Aktien bei einer Inflation zwischen zwei und vier Prozent am besten entwickeln, zumal sich die Märkte angesichts der jüngsten Krisen als erstaunlich robust erwiesen hätten.

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Text: Stefan Benaburger


Autounfall im Ausland: sichern und sammeln! [#167]

17.04.2011
Bereich: Unfallversicherung

Verständigen Sie die Polizei bzw. lassen Sie dies den Unfallgegner machen, falls er in der Lage ist, da er (hoffentlich) die Landessprache spricht. Um herauszufinden, bei welcher Versicherung der Gegner versichert ist, hilft vor allem in südlichen Ländern ein Blick auf die kleinen Aufkleber auf der Windschutzscheibe. Falls keine Polizei kommt, da niemand verletzt wurde, dann kann der Europäische Unfallbericht ein Ausweg aus der Misere sein. Auf diesem Standardformular, das man überall im Internet findet, trägt man die Personalien und Daten des Unfallgegners ein, beschreibt kurz den Unfallhergang und fertigt eine Skizze von der Anordnung der Fahrzeuge an. Idealerweise hilft der Unfallgegner bei der Ausfertigung des Unfallberichtes mit und unterschreibt diesen am Ende auch. Man selbst sollte nur etwas unterschreiben, was man auch definitiv verstanden hat. Anderenfalls kann man bei der späteren Gerichtsverhandlung oder bei der Anmeldung des Schadens bei der Versicherung sein blaues Wunder erleben. Ereignete sich der Unfall in einer belebten Gegend, ist es zudem sinnvoll, auch die Personalien von anwesenden Passanten als mögliche Zeugen aufzunehmen.

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Text: Stefan Benaburger


Flexible Jobs gefährden soziale Absicherung [#166]

10.04.2011
Bereich: Altersvorsorge

Lediglich 17 Prozent der flexiblen Jobber werden in reguläre Beschäftigungsverhältnisse übernommen, die restlichen 83 Prozent wursteln sich mit dem nächsten befristeten Job über die Runden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI). Auch von der erwarteten Belebung des Arbeitsmarktes aufgrund der vielen, flexiblen und schnell verfügbaren Arbeitskräfte kann keine Rede sein, so die Studie weiter. Betrachtet man das volkswirtschaftliche Arbeitszeitvolumen insgesamt, so ist darin keine nennenswerte Zunahme zu sehen. Politisch ist diese Entwicklung durchaus gewollt: Die Arbeitgeber werden bezüglich der Personalkosten entlastet und die sozialen Risiken treffen die Arbeitnehmer in der Nacharbeitsphase mit voller Wucht. Aufgefangen wird diese Misere durch einen enormen Anstieg von Sozialhilfeempfängern in den nächsten Jahrzehnten und damit am Ende von dem Steuerzahler. Etwas mildern könnten all diese prekären Arbeitnehmer den sozialen Aufschlag, indem sie trotz Teilzeit- und Leiharbeitsjobs eine Riester-Rentenversicherung abschlössen – der staatlichen Zulagen wegen lohnt sich dies. Gleiches gilt auch für eine betriebliche Altersvorsorge. Und selbst für 400-Euro-Jobber lohnt es, sich für die Rente pflichtversichern zu lassen, denn durch Grundzulage und Kindergeld findet man sich auf der positiven Seite wieder – zudem erwirbt man damit Ansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung.

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Text: Stefan Benaburger


Böse Phishing-Fallen [#165]

03.04.2011
Bereich: Internet-Tipps

Mittlerweile alarmiert folgende neue Phishing-Masche die Kriminalpolizei: Die Betrüger verschicken HTML-Dokumente als Anhänge von E-Mails. Doppelklickt der ahnungslose User den Anhang, so öffnet sich eine Seite, die beispielsweise so aussieht wie die Eingabemaske des eBay-Bezahlsystems PayPal und man wird aufgefordert, sich mit Namen und Passwort einzuloggen. Klickt man auf den Absende-Button, dann werden die Daten sofort zu den Gaunern übermittelt – ohne dass der Browser einen warnt - und schon nach wenigen Minuten kann das eigene Konto leergeräumt sein. Das Perfide an dieser neuen Masche ist, dass das Formular lokal im temporären Speicher des Rechners läuft und der Browser somit keine Veranlassung für eine Warnung sieht, da er nur auf externe Links in Phishing-Mails anspringt.

Experten raten daher, sehr vorsichtig im Umgang mit Anhängen im HTML-Format zu sein und nur Dokumente von bekannten Absendern zu öffnen. Außerdem versenden Geldinstitute niemals E-Mails, in denen zur Eingabe der Benutzerdaten aufgefordert wird.

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Text: Stefan Benaburger


Riester vs. Rürup [#164]

27.03.2011
Bereich: Versicherungen

Bei der Riester-Rente ist eine hohe staatliche Förderung gewährleistet; Riester-Sparer erhalten Förderung aus Zulagen und Steuervorteilen. Inzwischen riestern 13,8 Millionen Deutsche und die Grundzulage beträgt 154 Euro pro Jahr. Für jedes Kind für das noch Kindergeld bezogen wird, gibt es 185 Euro Kinderzulage und für ab 2008 geborene Kinder rund 300 Euro. Außerdem können die Riester-Beiträge steuerlich geltend gemacht werden und zwar bis zu einem Höchstbetrag von 2.100 Euro, dabei wird die erhaltene Zulage von der Steuerersparnis abgezogen.

Im Jahr 2005 wurde die Rürup-Rente ins Leben gerufen. Jedoch bleibt die Riester-Rente die beliebtere Anlageform, da die Rürup-Rente eher für Selbständige geeignet ist. Die Förderung geschieht bei der Rürup-Rente über Steuervorteile und nicht aus staatlichen Zulagen. So kann jeder Rürup-Sparer einen Teil seiner Aufwendungen als Sonderausgaben geltend machen. Alleinstehende bis zu einer Summe von 20.000 Euro und Verheiratete bis zu 40.000 Euro. Die Rürup-Rente zahlt sich erst dann aus, wenn hohe Summen eingezahlt werden. Jedoch ist zu beachten, dass das eingezahlte Kapital bei der Riester-Rente garantiert ist, was bei der Rürup-Rente optional vereinbart werden muss.

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Nur noch Unisex-Tarife bei Versicherungen [#163]

20.03.2011
Bereich: Versicherungen

Der Bund der Versicherten stellte gleich klar, dass es auch in Zukunft keine Einheitstarife geben werde. Zudem können sich Faktoren wie Beruf, Vorerkrankungen etc. durchaus auf die Prämien auswirken. In der Praxis wird es künftig so aussehen, dass die Tarife für Frauen weniger günstig werden - dafür werden die versicherten Männer von den teureren Tarifen etwas entlastet werden. Wichtig: für alle alten Beträge gilt Bestandsschutz. Sie werden nicht angetastet. Von diesem EGH-Urteil werden am meisten die Direktversicherer profitieren. Sie waren bisher schon am günstigsten und werden diesen Trumpf auch weiterhin ausspielen. Gut für diejenigen, die sparen wollen und keinen Wert auf eine persönliche Betreuung vor Ort legen. Und falls frau unbedingt eine neue Kfz-Versicherung benötigt, dann empfiehlt es sich, jetzt noch eine Versicherung abzuschließen, ehe der Geschlechterbonus ab 2012 wegfällt.

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Text: Stefan Benaburger


Private KV: Prüfe, wer sich bindet! [#162]

13.03.2011
Bereich: Personenversicherungen

Die Beiträge zur PKV dürfen auch über Jahrzehnte hinweg nicht zur Belastung werden. Wer sich für die private Krankenversicherung entscheidet, sollte sich sicher sein, die Beiträge auch bei Veränderungen im Leben bequem begleichen zu können. Familienzuwachs, Einkommensschwankungen etc. sollten gut bedacht sein. Für Beamte ist daher eine private Krankenversicherung sehr geeignet. Ebenso wie für gut verdienende Singles, die keinen Kinder- oder Familienwunsch hegen.

Im Gegensatz zur gesetzliche RV erhöht sich der Betrag in der privaten Krankenkasse mit fortschreitendem Alter. Klug ist es daher, sich bereits in jungen Jahren eine Geldanlage einzurichten, aus der heraus man später die Beiträge entnehmen kann.

Wer bereits seit Jahren in einer Privaten ist, für den lohnt sich ein Wechsel zu einer anderen Versicherung so gut wie nie. Lohnenswerter ist es, innerhalb der Versicherung nach neuen, günstigeren Tarifen zu fragen. Die Wahl einer privaten Krankenversicherung bleibt nach wie vor „eine Entscheidung fürs Leben“. Zurück in die Gesetzliche kommt man nur wieder, wenn man mit seinem Einkommen dauerhaft unter die Grenze zur Versicherungspflicht rutschen sollte - und ab 55 Jahren ist ein Wechsel so gut wie ausgeschlossen.

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Text: Stefan Benaburger


AKTUELL: Tsunami verwüstet Japan – Flutwelle bedroht gesamten Pazifik [#161]

11.03.2011
Bereich: News

Ein Tsunami von gigantischem Ausmaß hat seit heute Morgen große Teile der Pazifik-Region heimgesucht. Am schlimmsten wurde Japan betroffen. Doch auch China und Taiwan rüsten sich bereits gegen das drohende Seebeben, das mit einer Stärke von 8.9 an der Nordostküste Japans eingeschlagen hat – 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai.

Bisher kamen Dutzende von Menschen ums Leben, wobei Experten vor Ort befürchten, dass dies nur die Spitze ist und erwarten – so wie vor Jahren in Indonesien – Tausende von Toten. Die Lage in Japan ist außer Kontrolle, die Auswirkungen sind nicht abzusehen: In zwei Atomkraftwerken fiel die Kühlung aus, in einem ist ein Brand ausgebrochen – die Umgebung wurde bereits evakuiert. Nach Behördenangaben trat bisher jedoch noch keine Radioaktivität aus, dennoch wurden vorsorglich elf japanische Atomkraftwerke abgeschaltet. Die Millionenmetropole Sendai wurde von einer zehn Meter hohen Flutwelle überrollt und dabei fast völlig verwüstet, Flughäfen sind zerstört, Ölraffinerien brennen, der Tokio-Tower wurde verbogen und sogar ein kompletter Zug wird vermisst. Der gesamte Bahnverkehr im Land kam zum Erliegen.

An den Flughäfen sind zehntausende Menschen gestrandet in der verzweifelten Hoffnung, das Land verlassen zu können. Denn es drohen weitere Tsunamis – 20 Nachbeben gab es bereits. Um 15 Uhr MEZ hat die Flutwelle Hawaii erreicht. Auch Chile, Ecuador und Peru haben bereits Tsunami-Alarm ausgelöst. Kurz vor Mitternacht wird die Killerwelle an der chilenischen Küste erwartet.

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Text: Stefan Benaburger


Das wichtigste Geschenk: Haustier-Krankenversicherung [#160]

10.03.2011
Bereich: Versicherungen

Haustiere sind die treuesten Begleiter des Menschen. Sie waren es schon in der Steinzeit und sie sind es bis heute geblieben. Vor allem Hunde und Katzen erfreuen des Menschen Herz mit ihrer Intelligenz, ihrer Anhänglichkeit und ihrer Treue. Daher verdienen sie es auch, mit tier- und artgerechten Geschenken reichlich belohnt zu werden.

Auf der Webseite Tiergeschenke.com finden Sie all die netten Dingen, die das Herz von Hund und Katze erfreuen. Doch all diese Geschenke erfreuen Ihren tierischen Begleiter nur, wenn er oder sie auch gesund ist. Daher ist das wertvollste Geschenk eines, das direkt der Gesundheit zu Gute kommt: eine Haustier Krankenversicherung . Denn erfahrene Tierhalter wissen wie schnell beim Tierarzt schon mal ein paar Hundert bis zu ein paar Tausend Euro zusammenkommen können, um Hund oder Katze wieder gesund zu machen. Mit einer Haustier-Krankenversicherung werden Ihnen pro tierärztliche Behandlung bis zu 80 Prozent der Behandlungskosten erstattet. Pro Jahr können Sie so bis zu 4000,- Euro tierärztliche Aufwendungen über die Haustier-Krankenversicherung abrechnen. Der Versicherungsschutz beginnt in der Regel drei Monate nach Abschluss des Vertrages.

Wer mit seinem Tier verreist oder gar umzieht, kann die Haustier-Krankenversicherung auch auf außereuropäische Länder ausdehnen lassen. Vorher sollte man allerdings die Versicherungen gut vergleichen, beispielsweise auf www.tiergeschenke.com, da die Tarife für verschieden Rassen unterschiedlich hoch sein können.

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Text: Stefan Benaburger


Riester-Serie: Wohn-Riester (Teil 5 / 5) [#159]

06.03.2011
Bereich: Riester-Serie

Die letzte Riester-Folge behandelt eine der mittlerweile beliebtesten Anlageformen, den sog. Wohn-Riester. Damit fördert der Staat den Bau von Eigenheimen und den Kauf von Eigentumswohnungen als weiteres, stabiles Standbein für die Altersvorsorge. Korrekterweise lautet die richtige Bezeichnung daher auch Eigenheimrente.

Vor- und Nachteile von Wohn-Riester

Wohn-Riester-Darlehen werden von den Bausparkassen und Banken angeboten. Wer sich sein Häuschen oder seine Eigentumswohnung damit finanziert, gewinnt dabei in dreifacher Hinsicht. Der erste Vorteil besteht darin, dass man für ein günstiges Riester-Darlehen weniger Zinsen zahlt als für einen normalen Bankkredit. Hinzu kommt zweitens, dass man aufgrund der Steuervorteile nochmal einige Tausend Euro im Vergleich zu einem normalen Kredit spart. Und last-but-not-least kann man zur Finanzierung seiner Immobilie jederzeit Kapital abzweigen und muss keine Jahresfristen abwarten wie etwa beim Festgeld.

Der Nachteil bei einem Wohn-Riester besteht darin, dass das angehäufte Guthaben erst im Alter versteuert wird. Also in einer Lebensphase, in der man die Ernte seiner Vorsorge eher genießen als dafür blechen will. Zudem erschließt sich das Zusammenspiel zwischen Darlehen und Bausparvertrag nicht jedem auf Anhieb. Günstiger als mit dem Wohn-Riester kommt man zur Zeit allerdings nicht zum eigenen Häuschen bzw. zur Eigentumswohnung. Wobei laut der Zeitschrift finanztest die Bausparkassen im Vergleich zu den Banken die attraktiveren Riester-Darlehen anbieten. Doch für eine pauschale Empfehlung ist die Materie zu komplex und ein individueller Vergleich der Angebote ist angeraten.

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Text: Stefan Benaburger


Reifenkauf im Internet [#158]

03.03.2011

Die Jahreszeiten machen uns Autofahrern zu Jägern. Zu Beginn des Winters und mit Einbruch des Frühlings machen wir uns wieder auf die Pirsch, um günstige Autoreifen zu finden. Wir forsten Tageszeitungen und Werbeblättchen durch. Wir fragen Freunde, Bekannte und Verwandte und hören uns nervige Radiowerbung an, nur um günstigste Autoreifen zu finden.

Leider zwingt uns auch der Gesetzgeber zu diesem Verhalten, denn seit Dezember 2010 gilt in Deutschland die Winterreifenpflicht. Daher benötigt jeder Autofahrer im Winter Autoreifen mit einer speziellen Gummimischung, die für niedrige Temperaturen und Feuchtigkeit geeignet ist. Da nicht alle Autofahrer gleichermaßen von Schnee und Matsch betroffen sind, gibt es eine Ausnahme: Als Winterreifen sind auch sog. Ganzjahresreifen erlaubt. Man erkennt sie an der M+S-Kennzeichnung an der Reifenflanke („Matsch + Schnee“) oder je nach Hersteller auch an einer stilisierten Schneeflocke. Wann genau man die Winterreifen aufziehen soll, ist nicht im Detail geregelt. Bei einer einzelnen Schneeflocke muss man noch nicht in Panik geraten, sobald jedoch Glatteis, Schneeglätte, Eis- oder Reifglätte vorherrschen, sollte man schon die Reifen gewechselt haben. Als grobe Orientierung kann dabei die O-O-Regel gelten: Winterreifen von Oktober bis Ostern.

Damit die Suche nach günstige Winterreifen nicht Ihre kostbare Freizeit auffrisst, sollten Sie Zeit sparen und auf Portalen suchen, die automatisch online die günstigsten Reifenshops im Internet herausfinden. Uns hat dabei am meisten die Seite von reifenshopvergleich.de überzeugt: Darin sind die fünf größten Online-Reifenshops aufgelistet mit allem, was diese bieten: Versandkosten, Rabatte, Hersteller, Lieferzeiten und Partnerwerkstätten zur Montage. Wo andere noch durch die Gegend nach Winterreifen-Schnäppchen hetzen, können Sie gemütlich im Warmen sitzen bleiben und Ihre freie Zeit genießen.

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Text: Stefan Benaburger


Riester-Serie: Fondsgebundene Riester-Rentenversicherung(Teil 4/5) [#157]

27.02.2011
Bereich: Riester-Serie

Was allerdings den ein oder anderen Riesterianer abschreckt, sind die hohen Kosten, die manche Versicherungen verlangen. Ausgabeaufschläge von über 10 Prozent sind dabei eher die Regel als die Ausnahme. Und Vergleiche zwischen verschiedenen Versicherungen sind kompliziert, da die Gebührenstrukturen nicht immer gleich sind.

Geeignet sind fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen vor allem für relativ junge Versicherungsnehmer bis Ende 30. Bei Älteren schnappt die „Kapitalerhaltungs-Falle“ zu: da die Versicherungen gesetzlich zum Kapitalerhalt verpflichtet sind, kann nicht mehr ausreichend Kapital auf dem Aktienmarkt angelegt werden, da das Risiko in Relation zur Laufzeit zu hoch wäre. Ein fondsgebundener Renten-Riester sollte daher nicht das erste und auch nicht das einzige Standbein in der Altersvorsorge sein. Ein Riester-Banksparplan ist für die Grundsicherung besser geeignet. Sollte dann noch genügend Anlagekapital vorhanden sein, kann man sich an Fondspolicen wagen.

Ein Totalverlust ist allerdings ausgeschlossen – so wie bei allen Riester-geförderten Anlageformen. Denn bei Renteneintritt gibt es das eingesetzte Kapital plus Zulagen garantiert zurück.

Nächste Woche Teil 5: Wohn-Riester

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Text: Stefan Benaburger


Riester-Serie: Der Riester-Fondssparplan (Teil 3 / 5) [#155]

20.02.2011
Bereich: Riester-Serie

Der Vorteil eines Fondssparplans liegt ganz klar in der hohen Rendite. Je größer der Aktienanteil innerhalb des Fonds, desto besser stehen die Chancen auf einen ordentliche Höhenflug – mit etwas Glück sind Renditen bis zu 10 Prozent drin!

Was dennoch viele Anleger etwas abschreckt, sind die zahlreichen Kosten, die bei Fondssparplänen auftreten (können). So fällt beim Kauf schon mal ein Ausgabeaufschlag von 5 Prozent an. Für Verwaltungskosten werden noch mal knapp 2 Prozent fällig. Wechselt man noch während der Ansparphase das Produkt, so werden mögliche Verluste nicht erstattet. Vergleiche zwischen verschiedenen Anbietern erweisen sich als kompliziert.

Von einem Riester-Fondssparplan profitieren vor allem relativ junge Anleger bis 35 Jahren. Innerhalb der großen Zeitspanne bis zur Rente bleibt genügend Zeit, mögliche Rückschläge wieder wettzumachen. Steht weniger Zeit zur Verfügung kann man schlimmstenfalls Gefahr laufen, mit nicht viel mehr als dem eingesetzten Kapital dazustehen. Ein Totalverlust ist allerdings ausgeschlossen – wie auch bei allen anderen Riesterprodukten!

Lesen Sie nächste Woche: Fondsgebundene Riester-Rentenversicherung

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Text: Stefan Benaburger


Ausbau der Windenergie geht weiter voran [#156]

22.02.2011
Bereich: Ökologische Energiegewinnung

Im Bereich Windenergie hat sich das Land Nordrhein-Westfalen als eines der bevölkerungsreichsten Bundesländer als Erstes klar zu einem weiteren Ausbau der Windenergie ausgesprochen. Geplant ist ein Anstieg in der Energieversorgung durch Windkraft auf 15% bis zum Jahr 2020. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch eine ganze Reihe von gesetzlichen Lockerungen. So wird es in Zukunft keine Höhenbegrenzung mehr für Windräder geben – und wenn, dann nur noch in Ausnahmefällen. Diese Maßnahme wird vor allem die Umrüstung alter Windkraftanlagen auf neue, effizientere Technologien ermöglichen. Zurzeit produzieren im Land rund 2800 Windkraftanlagen bereits über die Hälfte des regenerativen Stromes. Als eine weitere Fördermaßnahme werden in Zukunft sog. Bürgerwindparks erlaubt sein. Damit können Gemeinden freie Flächen als Windpark ausweisen lassen, bei denen den Anwohnern neben der finanziellen Beteiligung auch ein Mitspracherecht eingeräumt wird. Mit den neuen Erlassen hofft NRW, seine direkten Konkurrenten Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt zu überholen. Diese Maßnahme der neuen Landesregierung gilt vor allem auch als Signal für weitere Bundesländer, die ebenfalls stark auf den Ausbau der regenerativen Energien durch die Windkraft setzen, wie beispielsweise Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Mittlerweile belegt eine Studie, dass innerhalb der nächsten vierzig Jahre die gesamte Energieversorgung Deutschlands auf regenerative Energien wie Windenergie umgestellt werden könnte. Diese Entwicklung wird auch viele Anleger froh stimmen, die weiterhin in Kapitalanlagen wie Solar- oder Windenergiefonds investieren wollen.

PROKON-Genussrechte bieten 8% Zinsen

Die Ausgabe von Genussrechten hat sich für PROKON sowie für die Anleger als voller Erfolg erwiesen. Mittlerweile haben sich fast 30.000 Kunden für diese Anlageform entschieden. Und das zurecht: konnte die PROKON Unternehmensgruppe doch bereits im 5. Jahr eine Verzinsung von 8% an auszahlen. PROKON war eine der ersten Firmen im Bereich der Erneuerbaren Energien, die sog. Genussrechte vergaben. Und was am Anfang etwas skeptisch beäugt wurde, hat sich mittlerweile als großer Erfolg herausgestellt. Überschreitet PROKON doch in diesem Jahr die Marke von 500 Mio. Euro in der Ausgabe von Genussrechten.

Procon Windenergie


Keine Zusatzversicherungen für Elektrogeräte [#154]

11.02.2011
Bereich: Zusatzversicherungen

Liest man die Zusatzversicherung nämlich noch einmal in Ruhe durch, erfährt man, dass es sich um eine Zeitwertversicherung handelt. Wird einem das teure Laptop erst in zwei Jahren gestohlen, so bekommt man von der Versicherung keineswegs den Kaufpreis erstattet, sondern lediglich den Zeitwert. Mögliche Klauseln über eine Selbstbeteiligung schmälern die Versicherungsleistung noch einmal zusätzlich.

Bei etwaigen Beschädigungen verhält es sich so, dass der Versicherte beweisen muss, nicht fahrlässig gehandelt zu haben. Gelingt dies nicht, so kommt auch eine Zusatzversicherung für den Schaden nicht auf. Die Verbraucherzentralen raten, stattdessen lieber eine Hausratversicherung abzuschließen, die bei Feuer, Wasser und Diebstahl einspringt und in der neben dem Laptop und der HiFi-Anlage auch Herd, Kühlschrank und Waschmaschine versichert sind. Weiter mahnen die Verbraucherzentralen an, dass viele Konsumenten immer noch keine private Haftpflichtversicherung haben, obwohl diese vor Schäden schützt, die sie wirklich ruinieren könnten.

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Text: Stefan Benaburger


2011: Aktuelle Neuerungen bei Medikamenten [#153]

30.01.2011
Bereich: Gesundheit

Seit diesem Jahr sind alle Krankenversicherungen verpflichtet, bei den Arzneimitteln zu sparen, und haben zu diesem Zweck Rabattverträge mit den Pharmaherstellern ausgehandelt. Dabei wird der vom Arzt verschriebene Wirkstoff nur noch in den drei preisgünstigsten Varianten angeboten. Bevorzugt man weiterhin ein Medikament, das nicht in diesem Rabattvertrag enthalten ist, so muss man es erst einmal aus eigener Tasche bezahlen und die Rechnung daraufhin bei seiner Krankenkasse einreichen, die einem den Betrag wieder erstattet – allerdings nur bis zu der Höhe eines vergleichbaren Medikamentes, das man über das Kassenrezept erhalten hätte.

Damit Pharmafirmen nicht mehr wirkungsgleiche Medikamente unter neuen Namen teuer verkaufen, müssen sie ab diesem Jahr einen Wirkungsnachweis für jedes ihrer Produkte vorlegen und alle Studien veröffentlichen, die darüber zur Verfügung stehen. Die bisherige Praxis, nur die Studien zu veröffentlichen, die einen möglichst hohen Profit fördern, gehören damit der Vergangenheit an. Jeder Interessierte kann sich dazu auf der Webseite des medizinischen DIMDI-Instituts über die Risiken und Nebenwirkungen aller aktuellen Medikamente informieren.

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Text: Stefan Benaburger


Zahnzusatzversicherungen im Paket oft sinnvoller! [#152]

23.01.2011
Bereich: Gesundheit

Schon längst reicht die Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse nicht mehr aus, wenn man für sich wirklich den optimalen Schutz in Anspruch nehmen will. Jetztanspäterdenken.de verschafft Ihnen im Dschungel der Zusatzversicherungen den nötigen Überblick.

Am größten scheint der Bedarf an Zahnzusatzversicherungen zu sein. Diese sind dann sinnvoll, wenn man die Extra-Kosten für hochwertigen Zahnersatz wie Implantate, Kronen oder Brücken nicht als Selbstzahler tragen will. Die gesetzliche Krankenkassen übernehmen in solchen Fällen leider nur den Pflichtbetrag in Abhängigkeit von der zahnärztlichen Diagnose. Falls daher ein Implantat nötig ist, so ist der normal Versicherte schnell mit einem Betrag zwischen ein- und viertausend Euro dabei. Wer dabei nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten will, sollte bei der Wahl seiner Zahnzusatzversicherungen darauf achten, dass das Leistungspaket diese Fälle in ausreichender Höhe abdeckt.

Wahlweise kann man auch ein Versicherungspaket abschließen, in dem neben Zuschüssen für Zahnersatz, Kosten für Heilpraktiker-Behandlungen mit abgedeckt sind, dazu auch Kosten für Brillen und Kontaktlinsen und selbst eine Krankenversicherung für Auslandsaufenthalte ist darin oft enthalten. Ein solches Paket lohnt sich vor allem für Versicherte, die sich häufig und bevorzugt vom Heilpraktiker behandeln lassen, daneben noch Sehhilfen benötigen und privat oder beruflich relativ häufig im Ausland sind.

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Text: Stefan Benaburger


Relativ lobenswert: Fernseher mit EU-Energielabel! [#151]

16.01.2011
Bereich: Vorsorge& Sparen

Energieeffizienz ist wichtig, spart Energie ein und ist gut für den Klimaschutz. Daher sollte man auch bei der Wahl seiner Elektro-, Haushalts und sonstiger Geräte darauf achten, dass der Energieverbrauch möglichst niedrig ist. Entsprechende Hinweislabels kennt man seit ein paar Jahren schon von Waschmaschinen und Wäschetrocknern und selbst bei Neuwagen findet sich ein Hinweis auf den CO2-Ausstoß.

Seit diesem Jahr tragen auch Fernsehgeräten das EU-Energielabel. Mit einem Blick kann nun jeder Käufer im Laden feststellen, ob der gewünschte Plasma- oder LCD-Fernseher energiesparend arbeitet oder ob es sich um einen kleinen Umweltsünder handelt. Damit man nun weiter guten Gewissens beim sonntäglichen Tatort einschlummern kann, haben sich die TV-Gerätehersteller verpflichtet, ihre Geräte mit EU-Energielabels zu versehen. Auf dem Label sieht man auf einer Skala von A bis G, wo der Fernseher energietechnische einzuordnen ist. A steht für sehr energiesparende und sparsame Geräte. Echte Energiefresser werden dagegen mit einem D, E, F oder schlimmstenfalls mit einem warnroten G gebrandmarkt.

Allerdings sollte man dann doch einen Blick auf den tatsächlichen Stromverbrauch des Gerätes werfen, denn die Energieeffizienz wird immer im Verhältnis zur Bildschirmgröße bewertet. Ein größerer Fernseher darf also auch mehr Energie verbrauchen, weil er einen größeren Bildschirm besitzt.

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Text: Stefan Benaburger


Dienstunfähigkeit – Lebensunterhalt sichern mit der Berufsunfähigkeitsversicherung [#150]

16.01.2011
Bereich: Vorsorge

Wer als Beamter dienstunfähig wird, also seinen Beruf nicht mehr vollständig ausüben kann, muss seinen Lebensstandard womöglich deutlich senken. Auch wenn er die für Dienstunfähigkeit vorgesehene Rente erhält, hat er dadurch eventuell ein wesentlich geringeres Einkommen als zuvor.

In dem Fall ist er mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung gut beraten. Beamte müssen strenge Voraussetzungen erfüllen, um bei Dienstunfähigkeit eine Rente von der Dienstunfähigkeitsversicherung zu erhalten. Zunächst müssen sie aufgrund einer Erkrankung innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten mehr als drei Monate keinen Dienst geleistet haben. Bedingung ist auch, dass sie innerhalb weiterer sechs Monate nicht wieder voll dienstfähig sein werden. Zudem müssen sie eventuell eine minderwertigere Tätigkeit annehmen und bekommen in dem Fall trotz Dienstunfähigkeit keine Rente von der Dienstunfähigkeitsversicherung.

Dies darf von einem Beamten verlangt werden, wenn die neue Tätigkeit unter Berücksichtigung der bisherigen Aufgaben zumutbar ist. Weitere Bedingungen hierfür sind, dass das neue Amt zum Bereich desselben Dienstherrn gehört und dass das Endgrundgehalt mindestens so hoch ist wie beim bisherigen Amt. Aufgrund dieser Bestimmungen im Rahmen einer Dienstunfähigkeit kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung äußerst hilfreich sein. Dies gilt vor allem, wenn man sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidet, die im Ernstfall nicht verlangen darf, dass der Versicherte eine andere Tätigkeit ausübt.

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Text: Stefan Benaburger


Wertpapierdepots - Mit Aktien vorsorgen und dabei noch Gebühren sparen![#149]

09.01.2011
Bereich: Vorsorge & Sparen

Für die Geldanlage mit Wertpapieren benötigt jeder Anleger ein Wertpapierdepot. Für die Bereitstellung und die Nutzung dieses Depot fallen meist Gebühren an, die die Rendite der deponierten Aktien gleich wieder empfindlich schmälern können.

Worauf sollte man bei der Wahl seines Wertpapierdepots achten? Prinzipiell unterscheidet sich ein Depot bei einer Bankfiliale von der Verwaltung via Online-Brokering erheblich. Die Gebühren bei der Filiale sind oft ein Vielfaches höher, was die Banken in der Regel mit einer aufwändigen Beratung rechtfertigen. Wer jedoch keine Beratung benötigt, kann via Online-Handel eine Menge Geld sparen, wenn man seine Wertpapiere gleich dem Depot einer Direktbank anvertraut. Fragen Sie dennoch bei ihrer Bank nach, ob es die Möglichkeit gibt, ihr Depot auch online zu nutzen. Auch Fondsanleger sollten die Gebühren im Blick behalten. Wer bei seiner Bank einen Fondsparplan abschließt, weiß oft nicht, dass häufig auch dafür ein Depot nötig ist, das wiederum mit entsprechenden Gebühren behaftet ist. Auch hier finden sich viele Direktbanken, die Top-Fonds gänzlich ohne Gebührenaufschlag anbieten

Die Anlage in Bundeswertpapieren ist kostenfrei, wenn man sie über die Bundesschuldenverwaltung in Bad Homburg verwalten lässt. Darüber hinaus erheben Filialbanken meist keine Gebühren für eine Geldanlage in die eigene Bank, sog. Bankschuldverschreibungen. Hier lohnt meist ein gezieltes Nachfragen nach entsprechenden Produkten der Hausbank. Allerdings gilt für jedes Depot, dass immer Transaktionskosten anfallen. Jeder Aktienkauf oder –verkauf kostet. Daher gilt für jedes Depot die Börsenweisheit: „Viel Hin und Her macht Taschen leer.“

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Text: Stefan Benaburger


Nahrungsergänzungsmittel - Meist wirkungslos und überteuert! [#148]

02.01.2011
Bereich: Vorsorge

Über eine Milliarde Euro geben die Bundesbürger pro Jahr für alle möglichen Arten von Nahrungsergänzungsmitteln aus. Durch die regelmäßige Einnahme von Vitaminpräparaten, Mineralstoffen, Pflanzenextrakten und Spurenelementen soll entweder ein mögliches Defizit ausgeglichen oder durch gezielte Überdosierung eine Art Polster für den Organismus geschaffen werden. Bei dieser rezeptfreien Art der Selbstmedikation muss vor allem der Glaube helfen, denn die Wissenschaft bietet keine Unterstützung – im Gegenteil. Oft kann durch eine Überdosierung mehr Schaden als Nutzen angerichtet werden. Beispielsweise durch die zusätzliche Zufuhr der Vitamine A, D und E. Sie sind fettlöslich und werden vom Körper gespeichert. Eine Überdosis droht.

Bei einigen Produkten scheint die Kombination verschiedener Wirkstoffe nach dem Zufallsprinzip zu erfolgen. Bei einem Präparat für Kinder wird beispielsweise ein Extrakt von Ziegenmuttermilch, zusammen mit Gelee Royale und dem Auszug eines Myrtengewächses zusammen gemixt. Wissenschaftliche Grundlagen: Null. Die Dosis weit über dem, was in der Natur existiert. Oder auch „Afa-Algen“, die Giftstoffe im Körper binden sollen. Stattdessen wird mit dem Algenkonzentrat eine Menge an Giftstoffen aufgenommen, die die Leber schädigt.

Fazit der Ärzte und Wissenschaftler: Über die normale Nahrungsaufnahme gelangen genug essentielle Nährstoffe in den Körper. Mehr hilft dabei leider nicht mehr! Zudem zeigen Forschungsergebnisse, dass manche Präparate in ihrer isolierten Form, wie beispielsweise Vitamin C als Ascorbinsäure, eine weitaus geringere Wirkung haben als in ihrer natürlichen Form in Obst und Gemüse.

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Text: Stefan Benaburger


Berufsunfähigkeitsversicherung - je früher desto besser [#147]

27.12.2010
Bereich: Berufsunfähigkeitsversicherung

Wer sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) interessiert, ist gut beraten eine entsprechende Versicherung möglichst früh abzuschließen. Viele Versicherungsexperten empfehlen sogar, schon während des Studiums eine BUV abzuschließen, aber auf jeden Fall mit Eintritt in das Berufsleben.

Der Grund ist, dass mit zunehmendem Alter das Auftreten möglicher Vorerkrankungen steigt. Dadurch wächst automatisch auch das Risiko, dass man nicht mehr gegen Berufsunfähigkeit versichert werden kann, da eine entsprechende Vorerkrankung bereits zur Zeit eines möglichen Vertragsabschlusses bestand. Es kursieren zwar Gerüchte über Versicherungsgesellschaften, die einen ohne Gesundheitscheck versichern, doch solche Policen existieren bei seriösen Anbietern nicht.

Es gibt allerdings Anbieter, die in ihrem Antragsformular eher allgemeine Fragen nach dem jeweiligen Gesundheitszustand stellen und nicht so sehr nach konkreten Vorerkrankungen. Der Haken bei dieser Sache ist jedoch, dass diese Formulare nur denjenigen Interessenten ausgehändigt werden, die deutlich jünger als 40 Jahre sind.

Zudem liegen die Beiträge für eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne detaillierte Abfrage relativ hoch. So wird ein 30-Jähriger bei einer Vertragslaufzeit von 37 Jahren rund 60 Euro pro Monat zahlen – mit detaillierter Abfrage dagegen deutlich weniger.

Vorsicht ist auch vor dubiosen Versicherungsvertretern im Internet geboten, die die begehrten Policen zu Mondpreisen anbieten. Denn entsprechenden Versicherungsschutz kann man auch bei seriösen Versicherungen bekommen, falls man bereit ist, einen entsprechenden Beitragsaufschlag zu akzeptieren.

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Text: Stefan Benaburger


Zahnzusatzversicherung – bei Implantaten sehr empfehlenswert [#146]

17.12.2010
Bereich: Personenversicherungen

Gute und schöne Zähne sind das Aushängeschild einer jeden Persönlichkeit. Daher haben sich die Angebote an Zahnzusatzversicherungen in Zeiten unsicherer und volatiler Kassenleistungen in den vergangenen Monaten stark vermehrt. Dabei lohnt es auf jeden Fall, genau hin zu kucken, wobei auch bei Zahnzusatzversicherungen gilt: „Viel hilft nicht immer viel“. Was im Klartext bedeutet, dass ein hoher Beitrag nicht automatisch die beste Versorgung mit sich bringt.

Prinzipiell deckt eine Zahnzusatzversicherung das Thema Zahnersatz ab und lohnt sich vor allem dann, wenn man sich hochwertigste und beste Materialien wünscht. Darüber hinaus kann eine entsprechende Police dabei helfen, den Eigenanteil an der Regelversorgung zu minimieren. Was vor allem dann der Fall ist, wenn gleich mehrere Zähne auf einmal innerhalb kurzer Zeit behandelt und saniert werden müssten.

Für Eltern stellt sich häufig die Frage, ob eine Zahnzusatzversicherung auch für die Kleinen empfehlenswert ist: Hier sei wieder erwähnt, dass diese Art der Versicherung prinzipiell auf Zahnersatz ausgerichtet ist. Für Kinder lohnt sie sich nur, wenn in der Zusatzpolice ausdrücklich Leistungen zur Zahnprophylaxe und für kieferorthopädische Behandlungen angegeben sind.

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Text: Stefan Benaburger


Lohnt sich eine private Krankenversicherung? [#145]

10.12.2010
Bereich: private Krankenversicherung

Die Anbieter privater Krankenversicherungen werben zurzeit wieder mit attraktiven Tarifen, bei denen viele Versicherte überlegen, aus ihrer gesetzlichen Krankenversicherung auszusteigen und sich künftig privat abzusichern. Die aktuell günstigen Kondition der PKV zielen vor allem auf junge, überdurchschnittlich gut verdienende Versicherte, die bei guter Gesundheit sind und die Versicherungen noch nicht mit Behandlungskosten für chronische Krankheiten belasten.

Auf jeden Fall lohnt ein Vergleich der Vorteile einer privaten Krankenversicherung: Ein großer Pluspunkt besteht vor allem in der Transparenz der Behandlungskosten, da man vom Arzt eine Rechnung erhält, auf der genau aufgelistet ist, welche Maßnahmen angewandt wurden. Als Kassenpatient erfährt man dagegen nur auf ausdrückliche Anfrage, was der Arzt über die Kassenärztliche Vereinigung abgerechnet hat. Ein weiterer Vorteil, vor allem wenn man wenig Zeit hat, besteht darin, dass man kaum Wartezeiten beim Arzt oder im Krankenhaus hat, sondern als sog. "Selbstzahler" bevorzugt behandelt wird. Tritt dann in Form einer stationären Behandlung doch einmal der "Fall der Fälle" ein, so verfügt man über die Option, sich von einem erfahrenen Chefarzt mit jahrelanger Erfahrung behandeln zu lassen.

Darüber hinaus sind es vor allem auch die Anhänger alternativer Heilmethoden, die sich für eine private Krankenversicherung entscheiden, da diese eine 100-prozentige Übernahme der Kosten für eine Behandlung bei einem Heilpraktiker erstattet und ebenfalls die Kosten für eine Psychotherapie übernimmt. Zu guter Letzt müssen sich privat Versicherte auch nicht vor eventuellen Leistungskürzungen der Kasse ängstigen, da Sie mit ihrem privaten Versicherungsschutz den Anspruch auf die bestmögliche medizinische Versorgung erworben haben.

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Text: Stefan Benaburger


Topaktuell: Reiserücktrittsversicherungen - die wichtigsten Unterschiede! [#144]

10.12.2010
Bereich: Reiserücktrittsversicherung

Weihnachtszeit - Urlaubszeit! Statt unterm heimischen Tannenbaum zieht es während der Weihnachtsferien wieder viele Deutsche in die Ferne. Doch Fliegen wird immer häufiger zum großen Unsicherheitsfaktor in der Urlaubsplanung: Terrorwarnungen auf Flughäfen, ausgedehnte Fluglotsenstreiks, unerwartet massive Wintereinbrüche oder feuerspeiende, isländische Vulkane mit komischen Namen: die Liste möglicher Hindernisse, die einen Urlaub platzen und Flüge ausfallen lassen könnten, wird immer länger.

Und verhält sich die Umwelt doch einmal still, so droht eventuell persönliches Ungemach wie eine plötzliche Erkrankung oder ein schwerer Unfall. Viele Urlauber versuchen sich gegen all diese Unwägbarkeiten mit einer Reiserücktrittsversicherung zu wappnen. Doch dabei gilt es, einige Dinge zu beachten, damit der Versicherungsschutz auch optimal passt.

Genau wie bei einer Kfz-Kaskoversicherung so gibt es auch bei Reiserücktrittsversicherungen die Unterscheidung zwischen Vollschutz und Teilschutz. Die Varianten mit Vollschutz schneiden dabei in der Bewertung meist besser ab als die Varianten mit Basissicherung plus Selbstbeteiligung, da der Versicherte hierbei ein geringeres finanzielles Risiko trägt. Sehr gerne werden von den Versicherungen Jahresverträge angeboten, die sich dann jedes Jahr automatisch verlängern. Diese bequeme Variante lohnt sich jedoch nur für den Fall, dass man wirkliche jedes Jahr eine Reise plant, die auch in etwa immer gleichviel kostet. Tritt dann wirklich einmal der Versicherungsfall ein, ist es wichtig, sofort dem Veranstalter Bescheid zu geben, sich ärztlich behandeln zu lassen und das Attest daraufhin dem Veranstalter vorzulegen.

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Text: Stefan Benaburger


Tierhalterhaftpflicht im Fokus: Optimaler Schutz für Mensch, Hund und Pferd [#143]

06.12.2010
Bereich: Tierhalterhaftpflicht

Viele Tierhalter greifen in letzter Zeit zu einem Versicherungsschutz der tierischen Art: der Tierhalterhaftpflichtversicherung. Dabei stellt sich häufig die Frage, welche Tierhalter in Frage kommen und für welche Eventualitäten dieser Versicherungsschutz geeignet ist? Wichtigstes Merkmal ist, dass es eine Versicherung für Hunde- und Pferdehalter ist. Katze, Meerschweinchen und selbst Leguan sind bereits durch die reguläre Privathaftpflicht abgedeckt. Die Tierhaftpflicht deckt im Prinzip Schäden an fremden Personen und Sachen ab, die durch die Tiere des Halters verursacht wurden. Besonders angeraten ist eine Tierhalterhaftplicht, wenn man sich mit dem Tier häufig außerhalb des eigenen Grundstücks aufhält, denn dadurch erhöht sich drastisch die Wahrscheinlichkeit, dass fremde Personen geschädigt werden könnten.

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Text: Stefan Benaburger


Wintereinbruch beeinträchtigt ganz Deutschland [#142]

06.12.2010
Bereich: Wintereinbruch

Der massive Wintereinbruch, der Deutschland viel früher überraschte als erwartet, könnte das zarte Pflänzchen namens Aufschwung ernsthaft beeinträchtigen. Der Chefvolkswirt des DIHK, Volker Treier, diagnostiziert bereits erste Symptome: "Viele Bauprojekte sind bereits auf Eis gelegt, Geschäftsreisen müssen verschoben werden, der Transport von Gütern wird erschwert."

Und was für Folgen hat der Wintereinbruch für Otto und Erna Normalverbraucher? Die meisten ärgern sich wahrscheinlich über Staus und Verspätungen im Berufsverkehr und fragen sich, ob man ernsthafte Konsequenzen von Seiten des Chefs befürchten muss oder ob dies unter "Höhere Gewalt" verbucht werden kann? Die Rechtslage ist relativ klar: Bei einer einmaligen Verspätung aufgrund außerordentlich schlechter Wetterbedingen muss man als Arbeitnehmer keine Abmahnung befürchten - hier greift tatsächliche der "Höhere-Gewalt-Paragraph". Wer sich allerdings häufiger verspätet, kann dies nicht mehr ohne Konsequenzen auf den überraschenden Wintereinbruch schieben. Gilt die Wetterlage als bekannt, so hat jeder Beschäftigte dafür zu sorgen, dass er oder sie rechtzeitig an seinem Arbeitsplatz erscheint.

Text: Stefan Benaburger


Unternehmen sind nur selten gegen Terrorschäden versichert [#141]

29.11.2010
Bereich: Terrorversicherung

Nur wenige Firmen sichern sich Firmen mit Versicherungen gegen finanzielle Schäden bei Terroranschlägen ab. Dies ist auch nur möglich beim einzigen deutschen Terrorversicherer Extremus. Dieser Versicherer wurde mit Unterstützung der Bundesregierung nach den Anschlägen auf das News Yorker World Trade Center am 11.September 2001 auf von deutschen Versicherern gegründet, als ein Streit entfachte, wer für diese Schäden aufkommen sollte.

Extremus versichert derzeit 1300 Kunden, worunter nur zwei Autokonzerne fallen. Vor allem Immobiliengesellschaften, Fonds, Banken, Versicherungen und alle deutschen Flughäfen haben sich dort versichert. Durch die kürzlichen Terrorwarnungen gebe es jedoch mehr Aufträge, da die Unternehmen diese Warnungen sehr ernst nehmen.

Wegen einer zu geringen Nachfrage sollte die Versicherung wieder geschlossen werden, wozu es allerdings starke Kritik hagelte, denn die Fehler von den Anschlägen aus 2001 sollten sich nicht noch einmal wiederholen.


Bundesweite Winterreifenpflicht ab Montag, 29.November [#140]

29.11.2010
Bereich: Winterreifenpflicht

Heute will der Bundesrat in Berlin die Einführung einer Winterreifenpflicht für Autos und Motorräder beschließen. Winterreifen sind somit zwar nicht innerhalb eines definierten Zeitraums, jedoch bei Schnee, Eis und Reifglätte vorgeschrieben. Somit ist die Witterung entscheidend. Im unrealistischen Fall von 10 Grad im Dezember dürfen Sie also mit Sommerreifen fahren.

Ab dem kommenden Montag, 29.11.2010 gilt die bundesweite Winterreifenpflicht für Autofahrer, da der geänderte § 2 der neuen Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft tritt. Ein Sprecher des Verkehrsministers Peter Ramsauer (CDU) betonte, dass es bei dieser Pflicht weniger um den Selbstschutz als um den Schutz anderer Straßenverkehrsteilnehmer ginge. Außerdem sollen bei Verstoß dieser Pflicht bisherige Bußgelder verdoppelt werden. So müssen Autofahrer, die mit Sommerreifen unterwegs sind, künftig mit 40 EUR Bußgeld statt mit 20 EUR rechnen.

Für flächendeckende Kontrollen wird es zwar nicht genug Personal geben, aber bei Unfällen oder Pannen werden Winterreifen stets von der Polizei kontrolliert.

Mehr zum Thema: Winterreifenpflicht


Zahl der Verkehrstoten 2010 deutschlandweit rückläufig [#139]

22.11.2010
Bereich: Unfallstatistik

Trotz steigender Unfallzahlen meldete das statistische Bundesamt für 2010 weniger Verkehrstote als im Vorjahr: So ereigneten sich von Januar bis August 2010 insgesamt 189.200 Verkehrsunfälle, was zwar 1,4 % mehr als im Vorjahr sind, jedoch starben dabei weniger Menschen.

Von den insgesamt 282.095 Verunglückten im deutschen Straßenverkehr wurden knapp 3.000 Personen getötet, was einen Rücklauf von beinahe 350 Personen gegenüber dem Vorjahreszeitraum ausmacht.

Am gefährlichsten lebt es sich in Bayern, wo rund 500 Personen ihr Leben lassen mussten und in Nordrhein-Westfalen, wo knapp 400 Menschen verunglückten.

Mehr zum Thema: Unfallversicherung


Gesundheitsreform: Die wichtigsten Informationen im Überblick [#138]

22.11.2010
Bereich: Gesundheitsreform

Bei der kürzlich beschlossenen Gesundheitsreform werden vor allem die Versicherten belastet. Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung steigen ab 2011 von 14,9 % auf 15,5 %. Dabei müssen Arbeitnehmer 8,2 % ihres Bruttolohns beisteuern, der Anteil der Arbeitgeber wird bei 7,3 % eingefroren. Kostensteigerungen müssen Versicherte somit künftig allein tragen. Aber es kommt noch schlimmer: Gesetzliche Krankenkassen könnten Zusatzbeiträge in unbegrenzter Höhe fordern, sollten ihre eigenen finanziellen Ressourcen nicht ausreichen.

Sollte der durchschnittliche Zusatzbeitrag aller Kassen 2 % des Bruttoeinkommens des Versicherten übersteigen, wird der Sozialausgleich die finanziellen Lasten mindern. Dieser durchschnittliche Zusatzbeitrag wird vom Bundesversicherungsamt errechnet und soll bis 2014 nicht mehr als 16 EUR betragen. Allerdings läuft dieses rechnerische Verfahren über die Arbeitgeber und die Rentenversicherungsträger, welche automatisch den Sozialausgleich prüfen und die Summe direkt von den Krankenkassenbeiträgen abziehen.

Mehr zum Thema: Versicherungen


Die Zukunft genießen! Und das mit staatlicher Förderung [#137]

15.11.2010
Bereich: Riester Rente

Fast jeder zweite Deutsche, der zur Altersvorsorge einen Riester-Vertrag abschließen kann, hat dies bereits getan.

Erstmals seit 2006 wird wieder fleißiger in Wertpapieranlagen angelegt und es zeichnet sich ein klarer Trend zu konservativen Sparmethoden wie dem Riester Modell ab. 61% der Bürger führen das altbewährte Sparbuch, ebenfalls 61% setzen auf Rentenversicherungen, wogegen Investmentfonds bei 28% der Anleger im Depot liegen. Gehören Sie zu dem 11 prozentigen Anteil, denen Sparen momentan nicht möglich ist oder denken Sie bereits an's Alter?

Achten Sie auf die Konditionen, denn über eine Laufzeit von 25 Jahren kann der Unterschied zwischen einem schlechten und einem guten Banksparplan immerhin mehr als 10 000 Euro ausmachen, das schätzt WeltOnline.

Mehr zum Thema: Riester Rente


Finden Sie einen preiswerten aber zuverlässigen Schutz [#136]

07.11.2010
Bereich: Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine staatliche Absicherung für die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit gibt es nicht, die Berufsunfähigkeitsversicherung ist Ihre wichtigste Versicherung um bei einem gesundheitlichen Arbeitsausfall Ihr Arbeitseinkommen zu ersetzen.

Ein guter Versicherer muss klare und transparente Versicherungsbedingungen bieten, denn im Ernstfall muss nach Eintritt der Berufsunfähigkeit ohne langwierige Bürokratie schnell die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente fließen.

Stellen Sie unsere Partner auf die Probe!

Mehr zum Thema: Berufsunfähigkeitsversicherung


Der Krankenkassen-Zusatzbeitrag wird kommen [#135]

29.10.2010
Bereich: Versicherungsvergleich

Die Höhe der Zusatzbeiträge der Patienten dürfen Krankenkassen zukünftig selbst bestimmen. Und das bereits ab 01.01.2011, wenn die neue Gesundheitsreform in Kraft treten soll. Durch unseren Versicherungsvergleich können Sie Ihren Mehraufwand der Krankenkassenbeiträge bei anderen Versicherungen einsparen. Die Preisunterschiede können teilweise über 50 Prozent betragen.

Abhängig von Ihren individuellen Bedürfnissen führen unsere Experten einen kostenlosen und unverbindlichen Versicherungsvergleich durch.

Mehr zum Thema: Versicherungsvergleich


Jeder Zehnte versichert sein Auto im Internet [#134]

24.10.2010
Bereich: Autoversicherung

Immer mehr Deutsche erkundigen sich im Netz nach attraktiveren Kfz-Versicherungen. Nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbandes Bitkom nutzen rund 13,3 Millionen Fahrzeughalter die Einfachheit und Transparenz des Online-Vergleichs.

Zahlreiche Angebote werden im Hinblick auf Policen, Preise und Konditionen gründlich geprüft und gegenüber gestellt, da sich hier durchaus Unterschiede auftun. Der Trend an Prämien und vergünstigten Tarifen für Zusatzeistungen wurde vom unabhängigen Verbraucher- und Finanzportal FinanceScout24 untersucht und zeigt, dass im dritten Quartal 2010 die Zahl der Prämien über das Prämienniveau des zweiten Vierteljahres angestiegen sind.

Vergessen Sie nicht den Stichtag des 30.Novembers, um Ihre alte Kfz-Versicherung fristgerecht zu kündigen und den Anschluss in einen günstigeren Internet-Spartarif rechtzeitig zu finden.

Mehr zum Thema: Autoversicherung


In ganz Deutschland fehlen Lehrlinge [#133]

24.10.2010
Bereich: Ausbildungsversicherung

Aufgrund des Geburtenknicks nach der deutschen Wiedervereinigung fehlen heute in ganz Deutschland Auszubildende. In den neuen Bundesländern ist es besonders dramatisch: Hatte Brandenburg beispielsweise vor einigen Jahren noch 35.000 Schulabgänger, machen heute nur noch rund 19.000 Schüler einen Abschluss, von denen einige studieren und andere in das reizvolle Berlin abwandern. Und auch in Mecklenburg-Vorpommern sank die Zahl der Lehrstellenbewerber innerhalb eines Jahres um dramatische 19,8 Prozent!

Hinzu kommt, dass der Nachwuchs selbst bei schlechten Schulnoten sehr wählerisch ist und Ausbildungsplätze in der Dienstleistungsbranche aufgrund von Wochenendarbeit und Überstunden ungern annimmt.

Für Ihren Nachwuchs gibt es also auch zukünftig gute Chancen, einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Deshalb empfehlen wir Ihnen, eine Ausbildungsversicherung für Ihren Sprössling abzuschließen. Diese ist schon ab 15,00 EUR monatlich möglich und wird zu einem fixen Termin, wie dem Ausbildungs- oder Studienbeginn, ausgezahlt.

Mehr zum Thema: Ausbildungsversicherung


Die Winterreifenpflicht wird kommen [#132]

17.10.2010
Bereich: Winterreifenpflicht

In der deutschen Straßenverkehrsordnung (StVO) soll bald eine "konkrete Winterreifenpflicht" eingeführt werden, in der im Gegensatz zur alten Regelung das Wort "Winterreifen" erstmals aufgenommen werden soll, da die derzeitige Formulierung "geeignete Bereifung" viel Interpretationsfreiraum lässt.

Laut Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) soll die Neufassung der StVO konkret festlegen, unter welchen Straßen- und Wetterverhältnissen Winterreifen aufgezogen werden müssen.

Über diese Neuregelung soll so schnell wie möglich in der nächsten Sitzung der Länderkammern am 5. November 2010 entschieden werden. Sollte das Gesetz zur Winterreifenpflicht verabschiedet werden, kann die Regelung sofort in Kraft treten.

Mehr zum Thema: Winterreifenpflicht


Warum eine Unfallversicherung so wichtig ist [#131]

08.10.2010
Bereich: Unfallversicherung

Gefahren lauern überall und niemand ist davor sicher. Jährlich passieren in Deutschland ca. 9 Mio. Unfälle, davon fast 70% zu Hause oder beim Sport. Diese Unfälle können zu hohen finanziellen Einbußen oder sogar zum totalen Verlust der Arbeitskraft führen. Vor dem finanziellen Ruin schützt Sie eine Unfallversicherung.

Viele Menschen verlassen sich auf den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung ohne zu wissen, dass diese allein nicht ausreicht. Der wichtigste Bestandteil der Unfallversicherung ist die Invaliditätsleistung. Die Höhe der Leistung bemisst sich nach der Schwere der Invalidität.

Da es viele Anbieter gibt, lohnt es sich zu vergleichen, denn so können Sie bis zu 33% sparen.

Mehr zum Thema: Unfallversicherung


Berufsunfähigkeit kann jeden treffen [#130]

01.10.2010
Bereich: Berufsunfähigkeit

Ein Unglück kommt selten allein heißt es im Volksmund. So kann eine Berufsunfähigkeit jeden von uns treffen. Aufgrund von Krankheit müssen sich jedes Jahr rund 200.000 Menschen aus dem Arbeitsleben zurückziehen. Auf den Staat allein sollte man sich nicht verlassen; denn dieser bietet zwar die Erwerbsminderungsrente, jedoch nur unter bestimmten Voraussetzungen und in eingeschränkter Höhe.

Deshalb sollte sich jeder früh genug Gedanken über seine Zukunft machen. Denn nur eine private Vorsorge mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung bietet Ihnen die Sicherheit, die Sie im Alter brauchen. Bei einer Berufsunfähigkeit zahlt Ihnen die Versicherung eine monatlich vereinbarte Rente aus. Die Beiträge sind steuerlich absetzbar und Sie sichern sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung Ihren Lebensstandard.

Vergleichen Sie deswegen sofort und profitieren Sie von einer maßgeschneiderten Beratung.

Mehr zum Thema: Berufsunfähigkeit


Kein Zusatzbeitrag bei der BIG [#129]

24.09.2010
Bereich: BIG direkt gesund

Berlin/Dortmund, 22.09.2010 - BIG direkt gesund, Deutschlands einzige Direktkrankenkasse, wird auch 2011 keinen Zusatzbeitrag erheben. Dies bekräftigte Vorstandsvorsitzender Frank Neumann am Mittwoch.

„Grundlage für die Entscheidung ist die nach wie vor stabile Finanzlage der BIG“, so Neumann. Dem in der Gesetzlichen Krankenversicherung zu beobachtendem Anstieg der Leistungsausgaben begegne die Politik nun mit der bevorstehenden Anhebung des allgemeinen Beitragssatzes von derzeit 14,9 auf 15,5 Prozent. „An dem Ziel einer nachhaltigen Finanzierung muss aber festgehalten werden“, fordert Neumann. Die dringend notwendige Strukturreform dürfe nicht auf der Strecke bleiben.

In Anbetracht steigender Kassenbeiträge sollten Versicherte nun die Angebote ihrer Kasse genau prüfen. Über Wahltarife und einem Bonusprogramm für gesundes Verhalten können BIG-Versicherte beispielsweise jährlich bis zu 900 Euro sparen. (BIG direkt gesund)

Mehr zum Thema: BIG direkt gesund


Deutsche Jugend packt der Sparwahn [#128]

17.09.2010
Bereich: Ausbildungsversicherung

Der Deutschen Bank zufolge legen Jugendliche im Alter zwischen 14 und 25 Jahren mehr als ein Fünftel ihres verfügbaren Einkommens zur Seite. An erster Stelle stehen Konsumwünsche wie Führerschein, Auto oder Reisen. Jeder Dritte legt das Geld bereits in jungen Jahren für die eigene Berufsausbildung an. 25 Prozent der Jugendlichen schauen in die Zukunft und legen ihr Geld für die Altersvorsorge zurück.

Und Sie können Ihr Kind hierbei noch unterstützen: Schließen Sie eine Ausbildungsversicherung ab und sichern Sie so die Zukunft Ihres Kindes. Sie wählen eine Versicherung, die auf Ihre finanziellen Möglichkeiten zugeschnitten ist. Genießen Sie die Vorteile zum Wohle Ihres Kindes. Das Kapital wird zu einem fixen Termin bereitgestellt und die Ausbildung Ihres Kindes ist zu jeder Zeit sichergestellt. (pressetext.de)

Mehr zum Thema: Ausbildungsversicherung


Deutscher Automarkt aufgeblasen durch Abwrackprämie [#127]

10.09.2010
Bereich: Autoversicherung

Die Abwrackprämie hat den Automarkt künstlich aufgebläht und verzerrt. Da vor allem in ausländische Kleinwagen investiert worden ist, litt insbesondere die deutsche Industrie unter der regierungsgestützten Subvention eines Neuwagenkaufs. Nun bricht der Absatzmarkt ein.

Laut Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen haben viele Kunden vorzeitig einen Neuwagen gekauft und jetzt fehlen diese Käufe. Im Vergleich zu China ist der deutsche Automarkt bereits gesättigt und lebt vom Ersatzbedarf.

Importeure wie Fiat oder Hyundai haben von der Prämie am meisten profitiert. Laut Experten hatte die Förderung mit Ausnahme von VW negative Effekte für die deutsche Autoindustrie. Ferdinand Dudenhöffer zufolge brechen die Absatzzahlen in Deutschland zwar ein, aber mittelfristig rechnet er dennoch mit Erholung auf dem Markt.

Wenn Sie sich für einen Neuwagenkauf entscheiden, dann helfen Sie dem deutschen Automarkt. Mit unserem Kfz-Versicherungsvergleich finden Sie ganz schnell die passende Autoversicherung. (pressetext.de)

Mehr zum Thema: Autoversicherung


Machen Sie sich Gedanken über Ihre Altersvorsorge bevor es zu spät ist [#126]

03.09.2010
Bereich: Private Altersvorsorge

Laut Ergebnis der Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach sprechen rund 63% aller Deutschen "selten oder gar nicht" über Altersvorsorge im Familien- und Freundeskreis. Bei den jüngeren Berufstätigen sind es sogar 75%. Ein Teil der Berufstätigen (45%) glaubt, dass sich die Wirtschaftskrise negativ auf die Höhe ihrer gesetzlichen Rente auswirkt.

Aktuellen Meldungen zufolge verschiebt sich der Rentenzugang höchstwahrscheinlich in Richtung 67 Jahre oder später. Der Anstieg des Renteneintrittsalters ist teilweise auf die Demographie zurückzuführen. Andererseits spiegelt er auch die Reaktion der Versicherten wider, die sich für einen späteren Renteneintritt entscheiden müssen, um Abschläge zu vermeiden oder deren Höhe zu reduzieren.

Damit Sie nicht mit leeren Händen in Rente gehen, sollten Sie sich frühzeitig über eine private Altersvorsorge Gedanken machen. Unsere Experten finden das passende Modell für Sie. (pressetext.de)

Mehr zum Thema: private Altersvorsorge


Die Erhöhung der Grunderwerbssteuer erschwert den Hausbau [#125]

27.08.2010
Bereich: Baufinanzierung

Immer mehr Bundesländer erhöhen die Grunderwerbssteuer. Dies ist insbesondere für junge Familien, die planen ein Haus zu bauen, ein großer Nachteil. Die Grunderwerbssteuer fällt sowohl beim Neubau als auch beim Hauskauf an.

Beim Neubau ist es so, dass die Grunderwerbssteuer auf den Kaufpreis des Grundstücks anfällt. Wenn der Bauvertrag für das Haus ebenfalls mit dem Grundstücksverkäufer geschlossen wird, ist die Steuer für den gesamten Baupreis (Haus & Herstellungskosten) zu entrichten. Bauherren sollten in dem Fall darauf achten den Bauvertrag mit einem anderen Unternehmen zu schließen, das vom Grundstücksverkäufer rechtlich unabhängig ist. Nur so wäre das Bauvorhaben von der Grunderwerbssteuer befreit.

Beim Hauskauf sollten die beweglichen Teile des Gebäudes separat mit ihrem Preis im Kaufvertrag aufgeführt werden. Somit würden diese dann nicht der Grunderwerbssteuer unterliegen.

Es gibt auch Ausnahmen von der Steuerpflicht. Diese sind dann gegeben, wenn das Haus oder das Grundstück von Verwandten in gerader Linie (Eltern, Geschwister) gekauft wird. In diesem Fall wäre der Kauf ebenfalls nicht steuerpflichtig. (pressetext.de)

Mehr zum Thema: Baufinanzierung


15 Prozent der Europäer haben keine Altersvorsorge[#124]

20.08.2010
Bereich: Rürup Rente

Die Janus Capital European Consumer Finance Studie fand jetzt heraus: 15 Prozent der Europäer verfügen über keine Altersvorsorge und 60 Prozent sind der Meinung, keine angemessene Altersvorsorge getroffen zu haben.

Als attraktives Steuersparmodell erweist sich die Rürup-Rente, mit der insbesondere Selbständige, Freiberufler, besserverdienende Angestellte und Beamte umfangreich für ihr Alter vorsorgen können. Ein großer Vorteil besteht darin, dass Ihr angespartes Vermögen im Falle einer plötzlichen Arbeitslosigkeit nicht als verwertbares Vermögen betrachtet wird und somit unberührt bleibt. (pressetext.de)

Mehr zum Thema: Rürup Rente


Für 50.000 Autofahrer erlischt Ende August der Versicherungsschutz[#123]

13.08.2010
Bereich: Autoversicherung

Der niederländische Autoversicherer IIC steht mit seinen Marken Ineas und LadyCarOnline vor der Insolvenz. Alle bei der Versicherung abgeschlossenen Policen verlieren mit Anfang September ihre Gültigkeit. Den 50.000 betroffenen Kunden wird geraten, noch vor Ablauf dieser Frist einen neuen Versicherungsanbieter zu suchen und bei der Zulassungsstelle zu melden.

Wer trotzdem ab dem 01.09.2010 ein bei der IIC versichertes Fahrzeug fährt, macht sich strafbar und riskiert eine Geld- oder sogar Freiheitsstrafe. Am besten vergleichen Sie noch heute die verschiedenen Versicherungsanbieter.(pressetext.de)

Mehr zum Thema: Autoversicherung


Sparen Sie bis zu 50 % beim Versicherungswechsel![#122]

06.08.2010
Bereich: Versicherungsvergleich

Eine Studie vom Verbraucherfinanzdienst zeigte kürzlich auf, dass Versicherungsnehmer von gesetzlichen Krankenkassen teilweise falsch beraten werden. Zu den 100 untersuchten gesetzlichen Krankenkassen gehören unter anderem auch die AOK und die BKK. Falschberatung kann drastische Konsequenzen haben: so können dem Versicherten bis zu 2.000 EUR im Jahr entgehen.

Bei diesen beträchtlichen Preisunterschieden lohnt sich ein Versicherungsvergleich für Versicherungsnehmer in jedem Fall. Vergleichen Sie am besten nicht nur Ihre Krankenversicherung, sondern auch andere notwendige Versicherungen in Ruhe, unverbindlich und kostenlos. Bei Abschluss können Sie sogar bis zu 50 Prozent sparen! (pressetext.de)

Mehr zum Thema: Vesicherungsvergleich


Unfallgefahr in der Freizeit am höchsten[#121]

30.07.2010
Bereich: Risikolebensversicherung

Die Unfallgefahr ist in der Freizeit am höchsten, denn drei Viertel aller Unfälle passieren in der Freizeit. Im Gegensatz zum Rückgang der Verkehrs- und Arbeitsunfälle, gab es innerhalb der vergangenen 10 Jahre einen Anstieg der tödlichen Unfälle um 17 Prozent! Dabei fallen leichte Freizeitunfälle, die selbst behandelt werden können und dem Staat keine Kosten verursachen, nicht einmal in die Statistik. 44 Prozent der Unfälle von Erwachsenen passieren beim Sport.

Aber was passiert, wenn ein vermeintlich leichter Sturz zum Tod führen kann? Was geschieht mit den Hinterbliebenen? Eine Risikolebensversicherung kann als Schutz der Familie beim Ableben des Haupternährers dienen. (pressetext.de)

Mehr zum Thema: Risikolebensversicherung


Die Tierhalterhaftpflicht schützt Sie vor finanziellen Verlusten[#120]

30.07.2010
Bereich: Tierhalterhaftpflicht

Die Deutschen investieren im europaweiten Vergleich am meisten in Ihren Hund. Zu diesem Schluss kommt der Verband für das Deutsche Hundewesen. Dabei kommen sie für Anschaffung, Nahrung, Tierarztkosten, Steuern und Zubehör auf. Was in Hamburg und Berlin bereits Pflicht ist, gilt noch nicht in allen Bundesländern Deutschlands: die Tierhalterhaftpflicht. Denn sollte Ihr Vierbeiner Schäden anrichten, kann dies ganz schön teuer werden.

Sie müssen in diesem Fall für Behandlungskosten, Schmerzensgeld oder Verdienstausfälle des Geschädigten aufkommen. Mit einer Tierhalterhaftpflicht sind Sie auf der sicheren Seite. Sie schützt vor finanziellen Verlusten bei Sach- oder Personenschäden - und das schon ab 5,00 EUR im Monat. Leider weisen die verschiedenen Versicherungen erhebliche Beitrags- und Leistungsunterschiede auf, weshalb ein Vergleich dringend empfohlen wird. (pressetext.de)

Mehr zum Thema: Tierhalterhaftpflicht


Eine Ausbildungsversicherung sichert zukünftiges Wissen[#119]

23.07.2010
Bereich: Ausbildungsversicherung

Leere Staatskassen, hohe Schuldenberge, scheiternde Bildungsreformen und immer schlechtere Bildungsumstände: nachfolgende Generationen haben es nicht leicht. Bildung ist eines der wichtigsten Güter im Leistungswettbewerb unserer heutigen Wissensgesellschaft. Leider wird eine gute Ausbildung aber auch immer teurer. Insbesondere personenbezogene Dienstleistungen wie Wissensvermittlung, Information und Beratung werden zukünftig an Bedeutung gewinnen.

Damit Ihr Kind dem zukünftigen Leistungswettbewerb stand halten kann, entscheiden Sie sich zum Wohl Ihres Sprösslings für eine Ausbildungsversicherung, welche auf Ihre finanziellen Möglichkeiten zugeschnitten ist. Die Bereitstellung des angesparten Kapitals kann dabei zu einem fixen Termin ausgezahlt werden, beispielsweise zum Studiumsbeginn. (pressetext.de)

Mehr zum Thema: Ausbildungsversicherung


Mit dem Auto in den Urlaub - Je östlicher das Reiseziel, desto höher ist die Unfallgefahr [#118]

23.07.2010
Bereich: Autoversicherung

Welches ist Ihr diesjähriges Urlaubsziel? Eine Studie des Verkehrsclub Österreich fand jetzt heraus: wer mit dem Auto nach Kroatien unterwegs ist, unterliegt dem höchsten Unfallrisiko, gefolgt von Polen, Rumänien und Litauen. Im Gegensatz dazu ist Dänemark das Land mit den wenigsten Verkehrsunfällen mit Personenschäden. Frankreich, Irland und Niederlande weisen eine ebenso niedrige Verkehrsunfallrate auf.

Das hohe Unfallaufkommen in den Staaten Osteuropas resultiert aus der schnellen Motorisierung, teilweise schlechter Straßeninfrastruktur und mangelhaften Fahrzeugen. Sollte Ihr Urlaubsziel in einer unfallreichen Region liegen, sollten Sie überprüfen, welche Schäden Ihre Autoversicherung abdeckt. Möglicherweise finden Sie eine günstigere Versicherung, die das erhöhte Unfallrisiko auch abdeckt. (pressetext.de)

Mehr zum Thema: Autoversicherung


Innerorts höhere Gefahr für Unfälle - Absicherung für Hinterbliebene ist wichtig[#117]

16.07.2010
Bereich: Risikolebensversicherung

Personen die in der Stadt wohnen unterliegen einem hohen Risiko, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, denn tödliche Gefahren lauern überall. In Deutschland verunfallten 2008 fast 36.000 Fußgänger und über 90 Prozent aller Fußgängerunfälle ereignen sich innerhalb einer Stadt.

Doch was passiert mit den Hinterbliebenen dieser Unfälle? Schon ab 2,50 EUR im Monat können Unfallgefährdete ihre Angehörigen mit einer Risikolebensversicherung absichern. Dies ist besonders für die so genannten Alleinverdiener von essentieller Bedeutung. (pressetext.de)

Mehr zum Thema: Risikolebensversicherung


Urlaubszeit ist Einbruchszeit[#116]

16.07.2010
Bereich: Hausratversicherung

Im letzten Jahr verzeichnete das Bundeskriminalamt in Deutschland beinahe 113.800 Wohnungseinbrüche mit Diebstahl in der Urlaubszeit. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von mehr als 5 Prozent! Auch wenn Sie sich vor dem Urlaubsantritt noch so gut auf einem Einbruch vorbereiten, das Risiko ist immer vorhanden.

Ein Einbruchdiebstahl ist nicht nur ein Eingriff in die Privatsphäre, sondern bedeutet einen großen finanziellen Verlust. Schutz vor solchen Schäden bietet Ihnen unsere Hausratsversicherung. Beginnen Sie Ihren wohlverdienten und unbeschwerten Urlaub mit einem guten Gefühl und informieren Sie sich kostenlos über unsere Hausratsversicherung. (pressetext.de)

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Deutschland ist Weltmeister - Aktuelles zur Privaten Altersvorsorge[#115]

07.07.2010
Bereich: private Altersvorsorge

"Die positiven Zahlen zeigen, dass die Deutschen in wirtschaftlich schwieriger Zeit sehr verantwortlich Vorsorge für ihr Alter treffen. Das ist ein gutes Signal.", so lautet das Urteil von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hinsichtlich der Einstellung der Deutschen zum Thema private Altersvorsorge.

Innerhalb der OECD-Staaten schaffe Deutschland bezüglich privater Altersvorsorge die höchsten Deckungsraten. Die große Bevölkerungsgruppe der Geringverdiener sei außerdem in Deutschland weit mehr an diesem Thema interessiert, als dies in wirtschaftlich stärkeren Ländern der Fall sein würde. Damit ist Deutschland in dieser Hinsicht Weltmeister. (pressetext.de)

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Wichtige Versicherungen für Urlauber[#114]

02.07.2010
Bereich: Hausratversicherung

Sommerzeit ist Reisezeit - aber auch im Urlaub gilt es einiges zu beachten, wenn man sich richtig und ausreichend versichern will. Viele Reisende überladen sich mit den Versicherungen, dabei ist am wichtigsten eine Auslandskrankenpolice. Diese Versicherung wird privat und gesetzlich Versicherten gleichermaßen empfohlen. Erst dann sollte man an die Absicherung des Eigentums denken. Was viele dabei gar nicht wissen: Das eigene Gepäck ist im Hotelzimmer oder Ferienhaus über eine Hausratversicherung mitversichert - auch außerhalb Deutschlands. Aus diesem Grund ist diese Versicherung überaus wichtig.

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Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt: Sinken der Arbeitslosigkeit[#113]

01.07.2010
Bereich: Berufsunfähigkeitsversicherung

Gute Neuigkeiten gibt es derzeit vom deutschen Arbeitsmarkt: Laut dem Münchner Ifo-Institut stehen die Zeichen weiter auf Aufschwung und Erholung. Von etwa 600 befragten Firmen wollen in der zweiten Jahreshälfte 2010 etwa 25 Prozent neue Mitarbeiter einstellen. Volkswirte erwarten ein Absinken der Arbeitslosenzahl unter die Drei-Millionen-Marke innerhalb der nächsten Monate. Insbesondere große Mittelstandsbetriebe wollen demnach neue Arbeitsplätze schaffen. Zur Absicherung der Arbeitnehmer dient eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die von Experten dringend empfohlen wird. Denn Berufsunfähigkeit kann jeden treffen.

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Haftpflicht: Anstieg der Beiträge für Versicherte[#112]

30.06.2010
Bereich: Haftpflichtversicherung

Die Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt, jeder sollte diese abgeschlossen haben. Einige Versicherungen haben erst kürzlich angekündigt, ab Juli einen höheren Beitrag von ihren Versicherten zu verlangen. Grund hierfür sind die immer höher werdenden Ausgaben der Versicherungen für die gemeldeten Schäden. Wenn auch Sie von einer Beitragserhöhung Ihrer Haftpflichtversicherung betroffen sind, dann sind Sie auf unserem Portal genau richtig. Dort können Sie kostenlos vergleichen und sparen!

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Zusammenschluss gesetzlicher Kassen [#111]

28.06.2010
Bereich: Krankenversicherung

Die Fusion der AOK Hessen sowie der AOK plus Sachsen/Thüringen ist beschlossene Sache. Darauf einigten sich am vergangenen Wochenende die Verwaltungsräte der beiden Krankenkassen. Durch den Zusammenschluss erhofft man sich immense Einsparungen, wenngleich keiner der 8.500 Arbeitsplätze gestrichen werden soll. Der Druck auf die gesetzlichen Kassen ist in den letzten Jahren stark gewachsen, da diese mit dem Geld aus dem Gesundheitsfonds auskommen müssen, das ihnen zugewiesen wird. Da immer mehr Versicherte in eine private Krankenversicherung wechseln, schrumpft die Anzahl der gesetzlichen Kassen gewaltig.

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Rentenkassen: Hohes Defizit droht [#110]

25.06.2010
Bereich: Rente

Die schlechte Konjunktur der vergangenen Jahre hat negative Auswirkungen auf die Sozialversicherungen in Deutschland. Bei der Rentenversicherung zeichnet sich in diesem Jahr ein Minus von etwa zwei Milliarden Euro ab. Doch Experten weisen darauf hin, dass nicht nur die Finanzkrise für das immense Defizit verantwortlich ist. Auch die Rentengarantie hat Einfluss darauf, denn diese garantiert, dass die Renten nicht sinken. Das erwartete Defizit der Rentenkassen kann derzeit noch über Rücklagen ausgeglichen werden, doch Fachleute warnen vor einer Finanzierung nur durch die noch vorhandenen Überschüsse der Kassen, da diese schnell aufgebraucht sein könnten.

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Neuigkeiten zu fondsgebundenen Lebensversicherungen [#109]

23.06.2010
Bereich: Lebensversicherung

Bei einer Lebensversicherung handelt es sich um eine private Altersvorsorge, bei der man in risikoreiche und risikoarme Anlageformen investieren kann. Wenn Kunden etwas risikoreichere Anlageformen bevorzugen, kommt zum Beispiel die Investition in Fonds in Frage. Hier gibt es derzeit interessante Neuigkeiten: Das Rating-Unternehmen "Feri" übt starke Kritik an der Fondsauswahl der fondsgebundenen Lebensversicherungen. Lediglich jedes vierte Angebot könne hier ein Top-Rating aufweisen. Das heißt, dass bei relativ geringem Risiko eine überdurchschnittliche Performance erreicht werden kann. Die Rating-Agentur untersuchte hierfür das Fondsangebot von 60 Versicherungen. Daher sollten sich Interessenten selbst informieren und bei dieser Anlageform auf seriöse und umfassende Beratung seitens der Versicherung achten, bevor sie eine fondsgebundene Lebensversicherung abschließen.

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Gesundheitsreform als unsozial kritisiert [#108]

21.06.2010
Bereich: Krankenversicherung

Das zähe Ringen um eine Reform der gesetzlichen Krankenkassen hat zu Meinungsverschiedenheiten unter den Politikern der verschiedenen Bundestagsfraktionen geführt. Während Gesundheitsminister Rösler (FDP) optimistisch ist, durch eine Strukturreform das Einsparziel von vier Milliarden Euro zu erreichen, kommt heftige Kritik seitens der Opposition. So bemängeln die Grünen, dass die Koalition mit ihrem Kurs in der Gesundheitspolitik die soziale Schieflage in Deutschland weiter verstärke, indem die Arbeitnehmer mit immer höheren Beiträgen belastet werden. Auch die Linkspartei wettert gegen die angestrebte Gesundheitsreform. Sie sei unsozial, weil immer die kleinen Leute zur Kasse gebeten werden, so Klaus Ernst, der Vorsitzende der Linken.

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Unfallversicherung zahlt bei Hörschäden[#107]

11.06.2010
Bereich: Unfallversicherung

Während der Fußball-Weltmeisterschaft hört man sie überall: Vuvuzelas, die laute Geräusche verursachen, um die eigene Mannschaft tatkräftig zu unterstützen. Das beliebte Fan-Utensil kann dabei eine Lautstärke von mehr als 120 Dezibel erreichen - das ist in etwa der Lärm, den ein Düsenjet macht. Die immense Lautstärke kann zu erheblichen Schäden im menschlichen Gehör führen. Derartige Geräusche in einer solchen Lautstärke können schwerwiegende und schmerzhafte Folgen haben: akutes Hörversagen oder Tinnitus-Geräusche sind leider nicht auszuschließen. Doch für Versicherte gibt es Hoffnung: Für einen von einer Vuvuzela ausgelösten Hörschaden zahlt die private Unfallversicherung, da der Schaden durch Schallwellen in vollem Umfang unter den Unfallbegriff fällt.

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Krankenkasse trotz Zusatzbeitrag mit Gewinn im 1. Quartal [#106]

09.06.2010
Bereich: Krankenversicherung

Spekulationen über eine drohende Insolvenz und ein riesiges Finanzdefizit hat die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) kürzlich entschieden zurückgewiesen. Der Sprecher der DAK sieht dahinter einen Versuch der Konkurrenz, der drittgrößten Krankenversicherung in Deutschland einen Schaden zuzufügen. Das erste Quartal 2010 sei für die DAK ein guter Zeitraum gewesen, weil hier ein Überschuss von mehr als 31 Millionen generiert wurde. Aufgekommen waren die Gerüchte über ein mögliches Defizit, weil nach Schätzungen bis zu 200.000 Mitglieder die Kasse verlassen haben, seit diese einen Zusatzbeitrag von acht Euro pro Monat von den Versicherten einfordert.

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Rösler bedauert Widerstand gegen die Kopfpauschale [#105]

07.06.2010
Bereich: Krankenversicherung

Auch heute gibt es Neuigkeiten zum leidigen Thema Gesundheitsreform: Trotz der jüngsten Kritik an seiner Idee der Kopfpauschale hält Bundesgesundheitsminister Rösler (FDP) an seinen Plänen fest. Besonders scharf attackierte er hier die CSU, der er eine Blockadehaltung vorwirft. Denn laut Rösler sei die CSU offenbar nicht gewillt, ein robustes Gesundheitswesen auf die Beine zu stellen und sich jeglicher vernünftigen Lösung zu verweigern. Im Gegenzug kam heftige Kritik von der CSU, die der FDP vorwirft, sich in ihre Ideen verrannt zu haben. Bayerns Gesundheitsminister Söder (CSU) ist nach wie vor strikt gegen die Kopfpauschale.

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Wirtschaftsexperten gegen die Kopfpauschale [#104]

04.06.2010
Bereich: Krankenversicherung

Die Reform des maroden Gesundheitssystems in Deutschland wird wohl schwieriger und umstrittener als erwartet. Nun lehnen auch Vertreter aus der Wirtschaft die von Gesundheitsminister Rösler (FDP) ins Gespräch gebrachte Kopfpauschale ab, nachdem bereits starke Kritik aus der Opposition laut wurde. Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Industrie und Handelskammer (DIHK), Achim Dercks, warnt vor höheren Lohnzusatzkosten durch den pauschalen Beitrag. Jetzt müssten die Rahmenbedingungen für wirtschaftlichen Aufschwung gestellt werden und keine höheren Beiträge die Firmen belasten. Auch vom Einzelhandelsverband kam eine ähnliche Kritik, dass Belastungen durch höhere Abgaben den Aufschwung gefährden könnten.

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Gegenwind für Röslers Pläne [#103]

02.06.2010
Bereich: Krankenversicherung

Heftige Kritik an den Plänen von Bundesgesundheitsminister Rösler (FDP) gibt es bereits jetzt, bevor er die geplante Kopfpauschale zur Reform des Gesundheitswesens vorgestellt hat. Für die CSU ist das Konzept schlichtweg nicht finanzierbar, so Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder. Starken Gegenwind gibt es auch von der Opposition. Die SPD bemängelt, dass die Einführung einer Kopfpauschale viel bürokratischer und ungerechter als das jetzige System sei. Der stärkste Widerstand kommt von der Linkspartei, die Proteste ankündigt und ein Widerstandsbündnis gegen die Kopfpauschale fordert. Für die Linken ist die Pauschale ein Ausstieg aus der solidarischen Gesundheitsfinanzierung, wie es derzeit bei den gesetzlichen Krankenkassen der Fall ist.

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Schlüssel im Auto - Versicherung muss dennoch zahlen[#102]

31.05.2010
Bereich: Autoversicherung

Ein neues Urteil des Oberlandesgerichts Celle hat die Rechte von Autofahrern gegenüber ihrer Versicherung gestärkt. Wenn der Autoschlüssel des Fahrzeughalters in seiner Jacke im Wagen liegt, muss das bei einem Diebstahl nicht unbedingt den Versicherungsschutz kosten. Hier sei der Vorwurf grober Fahrlässigkeit seitens des Versicherten nicht berechtigt, sofern er den Schlüssel unbewusst zurücklässt. Im konkreten Fall weigerte sich die Autoversicherung, für den Diebstahl des Wagens aufzukommen, weil der Kläger seine Jacke samt Autoschlüssel im Wagen ließ. Laut Urteilsbegründung entschieden die Richter, der Versicherungsnehmer habe unbewusst gehandelt, weil ihm nicht klar war, dass sich der Schlüssel in der Jacke befindet.

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Hausratversicherung schützt vor Schäden durch Tornados[#101]

26.05.2010
Bereich: Hausratversicherung

Am vergangenen Pfingstmontag wütete in Sachsen und Brandenburg ein schwerwiegender Tornado, der eine Schneise der Verwüstung hinterließ. Bis alle Schäden beseitigt sind, werde es Tage und Wochen dauern, so die Behörden. Für Schäden, die durch Sturm, Brand oder Wasser entstanden sind, haftet eine Hausratversicherung. Viele deutsche Versicherungsnehmer schließen Schäden durch Sturm mit einer Windgeschwindigkeit von mehr als 63 km/h in ihre Hausratversicherung mit ein.

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Gesundheitsfonds in der Kritik [#100]

25.05.2010
Bereich: Krankenversicherungen

Um Einsparungen im Gesundheitssystem langfristig gewährleisten zu können, hat die Bundesregierung einst den Gesundheitsfonds eingeführt. Doch dieser erfüllt seine Aufgaben nur unzureichend. Der Wettbewerb unter den gesetzlichen Kassen, der eigentlich geschaffen werden sollte, ist gescheitert. Viele Krankenkassen, unter deren Versicherte eine Vielzahl an Rentnern, Arbeitslosen oder Kranken ist, bekommen immer häufiger finanzielle Schwierigkeiten. Eigentlich wollte die Politik dies mit dem Gesundheitsfonds ausschließen und wirtschaftliche Schwierigkeiten der Kassen vermeiden.

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Gesetzliche Krankenversicherungen kaum vergleichbar [#99]

19.05.2010
Bereich: Krankenversicherungen

Die Zusatzbeiträge einiger gesetzlicher Krankenversicherungen haben viele Kunden zu einem Wechsel bewegt. Rund 400.000 haben im ersten Quartal diesen Jahres ihrer Krankenkasse den Rücken gekehrt. Doch laut einer Untersuchung von Finanztest lohnt sich ein Wechsel nicht immer. Viel mehr als auf den Preis sollten Versicherte auf Kriterien wie Service und Leistung achten. Denn laut den Ergebnissen der Untersuchung sind Kassen mit Zusatzbeiträgen nicht gleich besser oder schlechter als andere. Ein erstaunliches Resultat ist außerdem, dass die über 100 gesetzlichen Kassen, die von Finanztest überprüft wurden, kaum miteinander vergleichbar sind. Tarife, Prämien und Leistungen sind nämlich oft nicht miteinander in Relation zu setzen. Einen Testsieger im Bereich der gesetzlichen Kassen gebe es also nicht, so die Experten von Finanztest.

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PKV fürchtet neues Gesetz im Sommer [#98]

17.05.2010
Bereich: Private Krankenversicherung

Die Privaten Krankenversicherungen stehen vor deutlichen finanziellen Schwierigkeiten. Seit Jahren steigen ihre Ausgaben kontinuierlich an. Besonders die Kosten für Krankenhäuser, Labore und Pharmaindustrie stehen hier im Mittelpunkt. Der Direktor des Verbands der PKV in Deutschland, Volker Leienbach, warnt vor dem kommenden Arzneimittel-Spargesetz im Sommer. Denn hier wird befürchtet, dass die privaten Kassen mit höheren Ausgaben rechnen müssen, weil sie nicht mit den Anbietern über Preise, Leistungen und Qualität verhandeln können wie die gesetzlichen Krankenkassen.

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Den Lebensstandard im Schadensfall sichern [#97]

07.05.2010
Bereiche: Haftpflichtversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung

Viele Menschen sind unsicher, welche Versicherungen wirklich nötig sind und welche nicht. Denn es gilt, dass man sich mittlerweile gegen fast alles versichern kann. Doch was ist wirklich notwendig? Experten raten dazu, sich zu überlegen, wann ein existenzielles Risiko droht. Denn im Schadensfall sollte der jetzige Lebensstandard sicher sein. Besonders wichtig ist demnach eine private Haftpflichtversicherung, die wenig kostet, aber für die vom Versicherten verursachten Schäden haftet. Außerdem ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung von großer Bedeutung, denn wenn der Hauptverdiener einer Familie ausfällt, ist die gesamte Familie finanziell bedroht. Es gilt hier: Je früher man eine solche Versicherung abschließt, desto niedriger sind die Beiträge.

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Starke Unterschiede bei der Hausratversicherung [#96]

05.05.2010
Bereich: Hausratversicherung

Eine der wichtigsten Versicherungen für Wohn- und Hauseigentümer ist die Hausratversicherung Dementsprechend viele Deutsche haben eine solche abgeschlossen. Insgesamt knapp 25 Millionen Hausratversicherungen zählt der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft derzeit. Eine aktuelle Studie kam nun zu dem Ergebnis, dass die Beiträge für diese Versicherung stark variieren. So zahlt man beispielsweise für eine 80-Quadratmeter-Wohnung in Nürnberg beim günstigsten Tarif 35 Euro und beim teuersten 155 Euro. Doch nicht nur zwischen den Anbietern, auch regional gibt es hier starke Unterschiede. Wer in einer gefährlicheren Gegend wohnt, der zahlt in der Regel mehr für die Hausratversicherung.

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Zusatzversicherungen kundenfreundlich wie nie[#95]

03.05.2010
Bereich: Krankenzusatzversicherung

Zusatzversicherungen lohnen sich immer häufiger, so eine Untersuchung von Finanztest. Die Leistungen werden hier immer besser, dies gilt insbesondere für Zahnzusatzversicherungen. Denn hier sind die Angebote derzeit kundenfreundlich wie nie. Zahnersatz ist nunmal teuer - und die gesetzlichen Krankenkassen zahlen nur einen festgelegten Zuschuss. Daher sollten sich gesetzlich Versicherte überlegen, ob eine Zusatzversicherung für sie in Frage kommt. Dabei rät Finanztest, die einzelnen Policen hinsichtlich Preise, Tarife und Leistung genau zu vergleichen, um den für sich passenden Versicherungsschutz zu finden.

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Schäden durch Steinschlag richtig beheben lassen[#94]

30.04.2010
Bereich: Autoversicherung

Es kann jeden Autofahrer ganz plötzlich treffen: Eine beschädigte Scheibe durch Steinschlag. Doch bei den verschiedenen Angeboten für Reparaturen ist Vorsicht geboten. Autoglaser, die ihre Dienste auf Parkplätzen anbieten, würden oft unsachgemäß arbeiten. Außerdem versprechen diese oft, die Kasko-Versicherung würde den Schaden übernehmen. Doch nicht alle Schäden sind versichert. Experten weisen darauf hin, dass die Selbstbeteiligung in der Regel nur dann wegfällt, wenn man der Versicherung den Steinschlag vor der Reparatur meldet.

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Preisstopp für Medikamente auch von der PKV gefordert [#93]

28.04.2010
Bereich: Private Krankenversicherung

Bundesgesundheitsminister Rösler (FDP) verfolgt einen harten Sparkurs im Gesundheitswesen, wozu auch radikale Einsparungen im Pharmabereich gehören. Hier soll per Gesetz den Medikamentenherstellern ein Zwangsrabatt für die gesetzlichen Kassen verordnet werden. Dies gilt allerdings nicht für die privaten Kassen. Dadurch befürchten Vertreter der Privaten Krankenversicherungen einen signifikanten Anstieg ihrer derzeitigen Arzneimittelausgaben. Denn sie würden von den geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung nicht profitieren.

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Fehltage wegen Krankheit steigen [#92]

26.04.2010
Bereich: Krankenversicherung

Die Anzahl der Krankheitstage von Arbeitnehmern in Deutschland ist in den ersten Monaten dieses Jahres wieder deutlich angestiegen. Laut Statistiken des Bundesgesundheitsministeriums fehlten Mitarbeiter von Januar bis März 2010 krankheitsbedingt an durchschnittlich 2,1 Werktagen. Dies ist deutlich häufiger als noch vor einem Jahr. Arbeitsmarktexperten beurteilen diese Entwicklung neben saisonalen Einflüssen mit der langsam verbesserten Konjunktur. In wirtschaftlichen Krisenzeiten nehmen die Fehltage ab, weil viele Arbeitnehmer fürchten, im Krankheitsfall den Arbeitsplatz zu gefährden.

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Höhere Beitragssätze bei Krankenkassen gefordert [#91]

21.04.2010
Bereich: Krankenversicherung

Die gesetzlichen Krankenkassen stecken tief im Minus. Angesichts dieser Finanznot werden Rufe immer lauter, bei denen Vertreter der Kassen höhere Beitragssätze einfordern. Bereits für das Jahr 2011 wird ein immenses Defizit von bis zu 16 Milliarden Euro erwartet, das laut Kassen nicht allein durch Zusatzbeiträge, sondern auch durch höhere Beitragssätze ausgeglichen werden soll. Der allgemeine Beitragssatz liegt derzeit bei 14,9 Prozent des Bruttolohns. Vertreter der Unsionsfraktion sprechen sich gegen höhere Beiträge aus und mahnen die Krankenkassen, alle Möglichkeiten zu nutzen, um aktiv zu sparen und die Ausgaben zu senken.

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Autoabsatz in Europa im März mit deutlichem Zuwachs [#90]

19.04.2010
Bereich: Autoversicherung

Bei uns in Deutschland gibt es derzeit keine Abwrackprämie mehr. Doch innerhalb der EU können sich kaufwillige Interessenten in manchen Ländern noch auf die staatlichen Zuschüsse beim Autokauf freuen. Die Abwrackprämie sorgte insgesamt für einen starken Autoabsatz im März in Europa. Die Zahl der Neuzulassungen ist gegenüber Februar um mehr als zehn Prozent auf 1,64 Millionen Fahrzeuge gestiegen. Diese teilte kürzlich der europäische Herstellerverband ACEA mit. Bei den fünf größten EU-Ländern stieg die Anzahl der verkauften Autos, außer in Deutschland (minus 26,6 Prozent). Auch bei der Anzahl der abgeschlossenen Kfz-Versicherungen ist ein Anstieg zu verzeichnen.

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Milliarden-Schulden bei Sozialversicherungen [#89]

16.04.2010
Bereiche: Rentenversicherung, Krankenversicherung

Die gesetzlichen Sozialversicherungen in Deutschland haben mit riesigen Schulden zu kämpfen. Im vergangenen Jahr klaffte ein Schuldenloch von 14,7 Milliarden Euro in den Kassen. Die größten Schulden hat hier die Bundesagentur für Arbeit zu verzeichnen. Als Grund werden die steigenden Ausgaben der Bundesagentur für Arbeit genannt, und zwar 48,7 Milliarden Euro. Während sich bei der Rentenversicherung die Einnahmen und Ausgaben nahezu ausglichen, hatten die Krankenkassen 2009 mit einem Minus von 1,4 Milliarden Euro zu kämpfen.

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Bei Gebrauchtwagenkauf: Status der Kfz-Versicherung prüfen [#88]

14.04.2010
Bereich: Autoversicherung

Ein Neuwagen ist teuer und kann wegen der Finanzkrise nicht von jedem bezahlt werden. Daher stehen Gebrauchtwagen wieder etwas höher im Kurs. Doch Interessenten müssen beim Kauf einige wichtige Dinge beachten, gerade was die Autoversicherung des Wunschobjekts angeht. Denn nicht immer ist der Versicherungsschutz eindeutig geregelt, wodurch es im Fall eines Schadens zu Streitigkeiten kommen kann. Autoexperten empfehlen daher den Käufern, den Status der Kfz-Versicherung zu prüfen und sich vom Verkäufer auf jeden Fall den Versicherungsschein zeigen zu lassen. Ansonsten kann es bei einem Unfall passieren, dass der Versicherungsschutz nicht ausreicht und der neue Besitzer für Schäden haften muss.

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Richtig abgesichert bei Unwetter [#87]

13.04.2010
Bereich: Gebäudeversicherung

Deutsche Eigenheimbesitzer sind risikofreudig: Nur etwa 20 Prozent von ihnen haben Versicherungen gegen Elementarschäden abgeschlossen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Doch die Gefahr von Schäden durch Hochwasser, Starkregen oder Feuer ist nach wie vor nicht zu unterschätzen. Experten raten Hausbesitzern, in jedem Fall eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen. Diese zahlt bei Schäden durch Brand, Hagel und Sturm. Wer keine Versicherung hat oder unterversichert ist, für den kann ein Schaden an den eigenen vier Wänden richtig teuer werden und mitunter für Familien existenzbedrohend sein.

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Singles profitieren von Rabatten bei Versicherungen [#86]

12.04.2010
Bereich: Private Haftpflichtversicherung

Beim Thema Versicherungen können Singles immer häufiger auf spezielle Angebote und Rabatte hoffen, bei denen sie monatlich eine Menge Geld sparen können. Alleinstehende sollten genau prüfen, welche Versicherungen sie wirklich brauchen und welche Policen sinnvoll sind. Insbesondere bei der privaten Haftpflichtversicherung gibt es Angebote mit satten Preisnachlässen von bis zu 30 Prozent. Ein Vergleich der verschiedenen Versicherungsanbieter lohnt sich also für Singles allemal.

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Online-Versicherungsabschlüsse auf dem Vormarsch [#85]

06.04.2010
Bereich: Autoversicherung

Das Internet erfreut sich im alltäglichen Leben immer größerer Beliebtheit - auch in puncto Versicherungsabschlüsse. Aus einer aktuellen Studie geht hervor, dass in Deutschland bereits 30 Prozent der Befragten einen über das Internet zustande gekommenen Vertrag abgeschlossen haben. Besonders populär ist der Abschluss von Kfz-Versicherungen über das Netz. Diese werden derzeit erheblich häufiger über das Internet abgeschlossen als noch vor einigen Jahren.

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Zusatzbeitrag veranlasst Versicherte zum Wechsel [#84]

30.03.2010
Bereich: Krankenversicherung

Seit einige gesetzliche Krankenkassen einen Zusatzbeitrag in Höhe von acht Euro von ihren Versicherten verlangen, haben sie bereits eine Vielzahl an Mitgliedern verloren. Bisher hat der zusätzliche Beitrag 250.000 Versicherte zum Wechsel der Krankenversicherung getrieben. Doch neben dem Ärger mit den wechselwilligen Kunden haben die gesetzlichen Krankenkassen ein weiteres Problem, und zwar mit dem Bundeskartellamt. Die Wettbewerbsbehörde sieht die Beiträge kritisch und hat deswegen ein Verfahren gegen die entsprechenden Kassen eingeleitet.

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Männer mit mehr Interesse an privater Altersvorsorge [#83]

29.03.2010
Bereich: Private Altersvorsorge

Dass die gesetzliche Rente im Alter höchstwahrscheinlich kaum mehr für einen angemessenen Lebensstandard reichen wird und daher eine private Altersvorsorge für jeden Bürger zwingend notwendig ist, wissen bereits viele Deutsche. Doch dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während sich in einer Umfrage 77 Prozent der Männer mit dem Thema Altersvorsorge intensiv beschäftigt haben, sind es bei den weiblichen Befragten nur 62 Prozent. Experten halten dies für höchst bedenklich, gerade weil Frauen wegen Erziehungszeiten nicht so lange erwerbstätig sind wie Männer und durchschnittlich weniger verdienen, sodass auch die Rente geringer ausfallen wird.

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Zu viele gesetzliche Kassen in Deutschland [#82]

26.03.2010
Bereich: Krankenversicherung

Im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen fordern Experten, die Anzahl der Kassen deutlich zu reduzieren. Derzeit gibt es über 160 verschiedene Kassen in Deutschland. "Eindeutig zu viele", so Ingo Kailuweit, der Chef der KKH-Allianz, "30 bis 50 gesetzliche Kassen würden ausreichen", so der Fachmann weiter. Denn durch Fusionen würden größere Kassen entstehen, welche auf Augenhöhe mit den Leistungserbringern Verhandlungen führen und effizientere Arbeit leisten können.

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Diskussion um Mindestrente [#81]

24.03.2010
Bereich: Private Altersvorsorge

Die SPD und die Linkspartei sprechen sich für eine Mindestrente bei Senioren aus, die höher als die Grundsicherung von 600 Euro pro Monat liegen soll. Doch in der Diskussion um Altersarmut und die richtige Höhe der Rentenbezüge spricht sich der Präsident der Deutschen Rentenversicherung Bund gegen diese Forderung aus. Seine Kritik wendet sich hier hauptsächlich gegen die Tatsache, dass man bei einer solchen Rente von der Lohn- und Beitragsbezogenheit der gesetzlichen Rentenversicherung abweichen würde. Experten empfehlen in diesem Zusammenhang, so früh wie möglich privat fürs Alter vorzusorgen und sich nicht allein auf die staatliche Rente zu verlassen.

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Gleichstellung aller Krankenversicherten gefordert [#80]

22.03.2010
Bereich: Private Krankenversicherung

Dass seit jeher ein deutlicher Unterschied zwischen Privat- und Kassenpatienten besteht, ist längst bekannt und wird einfach so hingenommen. Doch Experten fordern nun, dies zu reformieren. Der Chef der Techniker Krankenkasse (TKK) sprach sich erst kürzlich für eine Gleichstellung aller Versicherten aus. Dafür sollten seiner Meinung nach die gesetzlichen Kassen privatisiert und wie Unternehmen geführt werden. Dann müssten sich auch die Bürger nicht ständig auf neue, verwirrende Gesundheitsreformen einstellen, so der Fachmann weiter.

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PKV mit mehr Mitgliedern und guter Bilanz [#79]

19.03.2010
Bereich: Private Krankenversicherung

Die privaten Krankenversicherungen in Deutschland sind anscheinend passabel durch die Finanzkrise gekommen. Sie können mit mehr Mitgliedern auftrumfen und sticheln gegen die gesetzlichen. Wie Vertreter berichten, brauchen die gesetzlichen Krankenkassen im laufenden Jahr fast 16 Milliarden Euro durch staatliche Zuschüsse, während die privaten Krankenversicherungen ohne staatliche Hilfen und ohne Schulden eine vortreffliche Bilanz zu verzeichnen haben. Ein Grund für die Beliebtheit der PKV sind die mehr als 5.000 Tarife, aus denen die Versicherten wählen können.

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Nullrunde für die Rentner in Deutschland [#78]

17.03.2010
Bereich: Rente

Die Finanzkrise geht auch an den rund 20 Millionen Rentnern in Deutschland nicht spurlos vorüber. Denn die müssen für dieses Jahr eine Rentennullrunde hinnehmen und bekommen keinen Cent mehr. Die Prognosen und Schätzungen von Experten haben sich also bestätigt. Das Bundessozialministerium in Berlin teilte erst kürzlich mit, dass die für die Rentenberechnung ausschlaggebenden Bruttolöhne in Deutschland erstmals seit 50 Jahren gesunken sind. Auch für das Jahr 2011 geht die Bundesregierung erneut von einer Nullrunde für die deutschen Rentner aus.

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Hartz-IV-Empfänger müssen nicht unbedingt die Krankenkasse wechseln [#77]

15.03.2010
Bereich: Private Krankenversicherung

Wenn die Krankenversicherung einen Zusatzbeitrag erhebt, was zurzeit vielen Versicherten nicht erspart bleibt, liebäugeln viele mit einem Wechsel ihrer Krankenkasse. Für Hartz-IV-Empfänger gilt, dass sie sich nicht in jedem Fall eine neue Versicherung suchen müssen, sofern diese einen zusätzlichen Beitrag verlangt. In bestimmten Fällen würde das Jobcenter den Beitrag übernehmen, sodass die Betroffenen die Kasse nicht wechseln brauchen. Falls Sie gänzlich die zusätzlichen Beiträge der gesetzlichen Kassen ablehnen, könnte der Wechsel in eine private Krankenversicherung das Richtige für Sie sein.

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Bei Trennung: Versicherungsfragen klären [#76]

12.03.2010
Bereiche: Haftpflichtversicherung, Rechtsschutzversicherung

Eine Trennung oder Scheidung vom Partner ist schon schmerzlich genug. Wer denkt da schon an Finanzen oder Versicherungen? Doch zu Ihrem eigenen Vorteil sollten Sie in dieser Angelegenheit einen kühlen Kopf bewahren und sich schnellstmöglich damit auseinandersetzen. Denn viele Versicherungsverträge gelten nach einer Scheidung nur noch für denjenigen, der die Versicherung abgeschlossen hat. Dies trifft zum Beispiel auf die Haftpflicht- oder die Rechtsschutzversicherung zu. Gerade bei der Haftpflicht raten Experten dazu, schnell eine eigene Versicherung abzuschließen, da diese für jede Person unverzichtbar ist.

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Frauen fahren besser Auto und sparen so bei der Versicherung [#75]

10.03.2010
Bereich: Autoversicherung

Also doch: Was viele Frauen (und insgeheim auch viele Männer) bereits länger geahnt haben, ist jetzt bestätigt: Frauen sind die besseren Autofahrer und fahren daher auch günstiger. Sie haben einen sichereren Fahrstil als Männer, werden nicht so oft in Verkehrsunfälle verwickelt und erhalten auch weniger Verwarnungen. Eine neue Studie des Auto Clubs Europa belegt diese Aussagen. Demnach liegt der Frauenanteil bei den Verkehrssündern nur bei etwa 20 Prozent, auch weil sie seltener einen aggressiven Fahrstil als Männer an den Tag legen. Ein positiver Nebeneffekt: Frauen kommen bei der Autoversicherung deutlich günstiger davon als ihre männlichen Fahrkollegen.

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Fusion gesetzlicher Kassen erwartet [#74]

08.03.2010
Bereich: Private Krankenversicherung

Experten rechnen in den kommenden Jahren mit einer massiven Verringerung der Anzahl an gesetzlichen Krankenversicherungen. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor. Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die Anzahl demnach auf ein Drittel sinken, und zwar von derzeit 169 Kassen auf etwa 50 im Jahr 2015. Die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen gelten als Ursache hierfür. Zum einen können Krankenkassen heute - im Gegensatz zu früher - pleite gehen, und zum anderen können Finanzierungslücken der Krankenkassen nicht mehr über Beitragssteigerungen ausgeglichen werden, da ein einheitlicher Beitragssatz von 14,9 Prozent gilt. Falls Sie sowieso einen Wechsel in die Private Krankenversicherung planen, erhalten Sie bei uns weiterführende Informationen dazu!

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Viele Lehrstellen bleiben unbesetzt [#73]

05.03.2010
Bereich: Ausbildungsversicherung

Bei einer Ausbildungsversicherung sparen Sie monatlich kleine Beiträge an, bis Ihr Kind seine Ausbildung oder das Studium beginnt. Zum Thema Ausbildung gibt es derzeit leider wieder unerfreuliche Nachrichten: Immer mehr junge Menschen verfügen über keinen Schulabschluss, bei den 20 bis 29-Jährigen liegt der Anteil hier bei 15 Prozent. Die Wirtschaft beklagt, dass viele Lehrstellen nicht mehr besetzt werden können, weil geeignete Bewerber fehlen. Die Kenntnisse der Schulabgänger in Allgemeinbildung, Mathematik und Englisch seien einfach zu schlecht, so Experten. In Zukunft werden auch weiter viele Lehrstellen wegen der geburtenschwachen Jahrgänge nicht besetzt werden, so die Befürchtung. Dies schade der deutschen Wirtschaft insgesamt.

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Krankenzusatzversicherung bald für jeden notwendig [#72]

03.03.2010
Bereich: Krankenzusatzversicherung

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter 1.000 gesetzlich Versicherten zum Thema Krankenzusatzversicherung hat ergeben, dass jeder Zweite den Abschluss dieser Versicherung für absolut notwendig hält. Denn die Leistungslücken der gesetzlichen Krankenversicherungen sind mittlerweile so groß, dass man sich zusätzlich absichern sollte. Etwa 21 Millionen Menschen verfügen derzeit über eine private Krankenzusatzversicherung. Eine Mehrheit der Befragten rechnet in Zukunft mit steigenden Beiträgen und immer weniger Leistungen, die von den gesetzlichen Kassen bezahlt werden.

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Klage gegen Kündigung oftmals erfolgreich [#71]

03.03.2010
Bereich: Rechtsschutzversicherung

Die Zahl der Pleiten und Insolvenzen von Firmen ist in der Finanzkrise explodiert. Infolgedessen haben Tausende von Arbeitnehmern ihren Job verloren. Einige Firmen haben ihre Mitarbeiter entlassen, um Kosten einzusparen. Häufig wurde den Arbeitnehmern in solchen Fällen eine fristlose Kündigung zugemutet. Doch Sie können sich dagegen wehren. Eine Klage gegen eine fristlose Kündigung ist häufig erfolgreich und der Arbeitnehmer muss sich dann erstmal keine weiteren Sorgen um Arbeitslosigkeit und Finanzprobleme machen. Der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung ist deswegen ratsam, weil im Falle einer Klage hohe Kosten auf einen Arbeitnehmer zukommen können.

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Deutsche lehnen Kopfpauschale mehrheitlich ab [#70]

02.03.2010
Bereich: Private Krankenversicherung

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt die von der FDP bevorzugte Kopfpauschale zur Reformierung unseres Gesundheitswesens ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage. Demnach bewerten mehr als 80 Prozent der Befragten diesen Vorschlag zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen als negativ. Die Liberalen erhoffen sich durch die Entkopplung der Versicherungsbeiträge von den Arbeitskosten ein einfacheres, transparenteres und gerechteres Gesundheitssystem und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Beim Modell der FDP soll eine Trennung zwischen gesetzlichen und privaten Krankenkassen bestehen bleiben.

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Riester-Rente weiter im Aufwind [#69]

01.03.2010
Bereich: Riester-Rente

Im vergangenen Jahr wurden wieder mehr Verträge für die Riester-Rente abgeschlossen. Das Bundesministerium für Arbeit teilte kürzlich die neuen Zahlen mit. Trotz der Wirtschaftskrise nahm die Zahl der abgeschlossenen Verträge um gut 1 Million auf nun insgesamt etwa 13 Millionen zu. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) bewertete diese Entwicklung als sehr positiv, weil die Bürger trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten verantwortungsvoll für ihr Alter vorsorgen.

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Starke Schäden nach Orkantief "Xynthia" [#68]

01.03.2010
Bereiche: Hausrat-, Gebäude- und Autoversicherung

Das Orkantief "Xynthia" fegte neulich mit Windgeschwindigkeiten von über 160 km/h über Deutschland und hat nicht nur den Straßenverkehr und den öffentlichen Nahverkehr teilweise lahm gelegt. Es sind auch große Schäden entstanden. Betroffen sind beispielsweise Möbel, die von einem abgeknickten Baum beschädigt werden, der aufs Dach gefallen ist. Hierfür kommt die Hausratversicherung auf. Wenn Fensterscheiben zerstört wurden, muss die Gebäudeversicherung zahlen. Doch auch Autos wurden vom Sturm beschädigt, zum Beispiel durch herabfallende Äste, die Autos verbeult haben. Experten raten nun, den entstandenen Schaden schnellstmöglich der jeweiligen Versicherung zu melden. Die Kontaktaufnahme sollte in jedem Fall schriftlich erfolgen, beschädigte oder kaputte Gegenstände sollten als Nachweis aufgehoben werden.

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Unabdingbar für alle Hundebesitzer [#67]

26.02.2010
Bereich: Tierhalterhaftpflichtversicherung

Schlagzeilen haben in den letzten Jahren immer wieder für Aufregung gesorgt, als bekannt wurde, dass Hunde Menschen angegriffen und böse verletzt haben. Richtig schlimm sind Meldungen, bei denen Kinder tot gebissen wurden. Als Hundebesitzer sollten Sie sich in jedem Fall vor den Kosten eines Angriffs schützen, auch wenn Ihr Hund ein liebes Tier ist. Sie können als Herrchen außerdem für Folgekosten zur Kasse gebeten werden, wenn Ihr Tier auf die Straße läuft und dadurch beispielsweise einen Verkehrsunfall verursacht. Daher sollten Sie auf jeden Fall eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen, damit Sie im Schadensfall rechtzeitig abgesichert sind.

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Neues Urteil zur Unfallversicherung [#66]

23.02.2010
Bereich: Unfallversicherung

Ein neues Urteil des Oberlandesgerichts Celle zum Thema Unfallversicherung ist besonders für Senioren interessant. Bei einem über 70-Jährigen weigerte sich die Unfallversicherung zu zahlen, nachdem der Mann bei einem unglücklichen Sturz eine böse Verletzung an der Schulter erlitten hat. Die Versicherung begründete ihren Standpunkt damit, dass der Senior unter Verschleißerscheinungen leidet und diese eine Vorerkrankung darstellt. Deswegen bräuchte eine Versicherung für solch einen Unfall nicht zahlen. Doch die Richter sahen das anders. Sie sprachen dem Senioren die Versicherungssumme zu, weil der alterstypische Verschleiß kein Grund sei, Leistungen von Versicherungen zu mindern.

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Experten befürchten drastische Altersarmut [#65]

19.02.2010
Bereiche: Private Altersvorsorge, Riester Rente

Die private Altersvorsorge ist für viele Bürger ein heikles Thema und wird gerne hinausgezögert. Denn letztlich ist es mit Kosten verbunden und die Auszahlungen liegen erst in ferner Zukunft. Doch Experten schlagen jetzt Alarm: Viele befürchten eine dramatische Altersarmut, weil in jungen Jahren zu wenig oder gar nichts für die private Altersvorsorge gemacht wurde. Vertreter von Bankverbänden fordern jetzt eine Pflicht zur Vorsorge, am besten in Kombination mit einer Betriebsrente. Derzeit würden noch viel zu wenige Deutsche beispielsweise über einen Riester-Vertrag verfügen. Im Jahr 2009 lag die Zahl hier bei insgesamt etwa 12 Millionen. In den nächsten Jahren soll das Thema „Private Altersvorsorge“ stärker thematisiert werden, um möglichst viele Menschen zum Abschluss einer Versicherung zu bringen.

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Von einem Versicherungswechsel profitieren [#64]

19.02.2010
Bereiche: Kostenlose Versicherungsvergleiche, Autoversicherung

Derzeit liebäugelt jeder zweite Versicherte mit einem Wechsel seiner Versicherung. In einer aktuellen Studie gab etwa die Hälfte der Kunden an, sich einen Versicherungswechsel vorstellen zu können oder diesen bereits fest eingeplant zu haben. Rabatte und günstige Preise spielen hierbei eine große Rolle, doch auch der Service bei den Versicherungen ist für Versicherungsnehmer ein ausschlaggebender Aspekt, einen Wechsel vorzunehmen. Vor fünf Jahren gab nur etwa ein Drittel an, einen Versicherungswechsel in Betracht zu ziehen, während es jetzt jeder Zweite ist. Bei der Autoversicherung wird besonders gern ein Versicherungswechsel vollzogen. Denn nach einem Unfall haben Versicherte ein Sonderkündigungsrecht, das ihnen erlaubt, zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.

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Zusatzbeiträge bei einigen gesetzlichen Krankenkassen [#63]

19.02.2010
Bereich: Private Krankenversicherung

Im laufenden Jahr müssen sich Millionen von gesetzlich Versicherten in Deutschland auf die Erhebung von Zusatzbeiträgen durch die Krankenkassen einstellen. Der Grund: die angespannte Finanzlage vieler Krankenkassen. Die Kassen können Zusatzbeiträge von ihren Versicherten einfordern, sofern sie mit dem Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht mehr auskommen. Aufgrund des hohen Defizits der gesetzlichen Krankenkassen - Schätzer gehen von einem Betrag von etwa 7,8 Milliarden Euro für das Jahr 2010 aus - werden die Finanzlücken mit Zusatzbeiträgen geschlossen werden müssen. Es gibt also mehr als einen guten Grund, von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln. Profitieren auch Sie von den Vorteilen als Privatpatient!

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Angenehme Wohnsituation für Senioren [#62]

19.02.2010
Bereich: Alterswohnsitze

Der demografische Wandel hat Deutschland fest im Griff. Wir werden immer älter und es werden immer weniger Kinder geboren. Diese Entwicklung ist keine Modeerscheinung, wie Experten betonen. Sie gehen davon aus, dass im Jahr 2030 mehr als 28 Millionen Menschen über 60 Jahre in Deutschland leben werden. Eine Folge hiervon ist, dass mehr und mehr Senioren einen angemessenen Alterswohnsitz benötigen. Die Nachfrage danach wird auch in Zukunft weiter steigen. Wir haben uns dieser Problematik angenommen und informieren Sie gerne rechtzeitig über dieses Thema, damit Sie auch im Alter ein glückliches, zufriedenes und sorgenfreies Leben genießen können.

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Ein Unfall in der Freizeit muss nicht teuer werden [#61]

11.02.2010
Bereich: Unfallversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung kommt nur für Kosten eines Unfalls auf, der sich im Zusammenhang mit der Arbeit ereignet hat. Was passiert aber, wenn man sich in der Freizeit, bei seinem Hobby oder im Urlaub verletzt? Immerhin passiert die Mehrzahl der Unfälle nachweislich während der Freizeit. Auf der sicheren Seite ist hier derjenige, der eine Unfallversicherung abgeschlossen hat, die dem Versicherten Schutz rund um die Uhr bietet. Bei einem Sportunfall, zum Beispiel beim Fußball, Tennis, Mountainbiken oder Ski Fahren, bleiben Sie ohne eine private Unfallversicherung auf dem entstandenen Schaden sitzen. Die Kosten eines solchen Schadens können sogar in die Millionenhöhe gehen. Gerade Kinder neigen zu unvorsichtigem Verhalten und haben dadurch ein höheres Unfallrisiko und häufiger Knochenbrüche. Schützen Sie sich und Ihre Familie deshalb rechtzeitig vor den Kosten eines Unfalls!

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Rentner können 2010 nicht auf Rentenerhöhung hoffen [#60]

10.02.2010
Bereich: Private Altersvorsorge

Viele Rentner sind unsicher, ob sie sich in diesem Jahr auf eine Rentenerhöhung freuen können. Grundsätzlich gilt nämlich, dass die Renten zum 1. Juli jeden Jahres angepasst werden. Die Rentenanpassung orientiert sich hier an der wirtschaftlichen Entwicklung. Das bedeutet, dass die Renten der Entwicklung der beitragspflichtigen Gehälter und Bruttolöhne in Deutschland folgen. Sobald statistische Daten zur Entwicklung der Durchschnittslöhne der beiden vorangegangenen Jahre vorliegen, wird die Rentenanpassungshöhe berechnet. Die endgültige Höhe ist dabei immer erst im März des jeweiligen Anpassungsjahres fix. Doch bereits jetzt liefern die Prognosen führender Experten so negative Ergebnisse, dass diese sich bis zur Schätzung im März nicht mehr verändern dürften. Die ohnehin in der heutigen Zeit nicht besonders üppigen Renten werden also in diesem Jahr aller Voraussicht nach nicht steigen - für die Jüngeren werden die Rentenauszahlungen im Alter wohl kaum noch zu einem angemessenen Lebensstandard reichen. Eine private Altersvorsorge ist deswegen dringend empfohlen.

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Nachlässe für Führerscheinneulinge bei Autoversicherung erwartet [#59]

29.01.2010
Bereich: Autoversicherung

Junge Autofahrer, die ihren Führerschein erst kürzlich erworben haben, können nach Meinung des Auto Clubs Europa voraussichtlich schon bald mit spürbaren Nachlässen bei ihrer Autoversicherung rechnen. Voraussetzung hierfür ist, dass die jungen Fahrer im Alter von 17 Jahren die Fahrerlaubnis erwerben und das Autofahren von einem Erwachsenen begleitet erlernt haben. Solche Fahranfänger würden nachweislich weniger Unfälle im Straßenverkehr verschulden, wie der Auto Club Europa unter Berufung auf noch nicht veröffentlichte Erhebungen des Bundesverkehrsministeriums mitteilte. Die Beteiligung an Unfällen der Führerscheinneulinge sei deutlich geringer als die der jungen Fahrer, die ihren Führerschein mit 18 machten. Der Autoclub geht davon aus, dass diese Entwicklung von den namhaften Versicherungen in Deutschland ganz ähnlich gesehen wird. Denn das Kostenrisiko sei bei der Gruppe der begleiteten Fahranfänger um etwa 10 % niedriger als das von herkömmlichen Fahranfängern.

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Die Risikoversicherung für die eigene Familie [#58]

28.01.2010
Bereich: Risikoversicherung der Hannoverschen Leben

Insbesondere für junge Familien ist der Abschluss einer Risikoversicherung sehr wichtig, denn diese sichert die Hinterbliebenen im Todesfall des Versicherungsnehmers finanziell ab. Beim Tod des Versicherten erhalten die Bezugsberechtigten eine vertraglich vereinbarte Kapitalleistung. Die Risikoversicherung der Hannoverschen Leben bringt dabei jede Menge Vorteile: Hoher Schutz zu niedrigen Beiträgen, deutliche Beitragsersparnis durch hohe Gewinnbeteiligung und regelmäßige Spitzenbewertungen in Vergleichstests. Fordern Sie bei uns ein kostenloses Angebot zur Risikoversicherung der Hannoverschen Leben an oder lassen Sie sich bei Fragen unverbindlich von Fachleuten beraten!

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Schutz vor Unachtsamkeit [#57]

21.01.2010
Bereich: Hausratversicherung

Eine kleine Unachtsamkeit, Vergesslichkeit oder Zufall: Schäden infolge von Brand, Wasser, Unwetter oder Blitzschlag können jeden betreffen und sind oftmals mit hohen Kosten zur Schadensbehebung verbunden. Für jedes Haus und jede Wohnung, egal ob gekauft oder gemietet, sollte daher eine Hausratversicherung abgeschlossen werden. Hier wird grundsätzlich für sämtliche Schäden an den beweglichen Teilen der Wohnung oder des Hauses gehaftet. Möbel, Teppiche, Wertgegenstände, Gebrauchsgegenstände wie das Geschirr im Schrank sowie größere und kleiner technische Geräte zählen zu den versicherten Gegenständen. Weil jedoch die Haushalte alle unterschiedlich ausgestattet sind, wird die Beitragshöhe individuell pro Quadratmeter Wohnraum berechnet. Je hochwertiger die Grundausstattung mit Möbeln, Böden und Alltagsgegenständen und je mehr Wertgegenstände in Haus oder Wohnung, desto höher sollte die Deckungssumme pro Quadratmeter angesetzt werden.

Besonders jährlich zur Weihnachtszeit wird deutlich, wie wichtig der Abschluss einer Hausratversicherung ist: Kerzen, die aus Unachtsamkeit umfallen und die eigene Wohnung in Brand setzen, können für den Pechvogel Kosten in immens großer Höhe nach sich ziehen. Solche Schäden können meist nicht aus eigener Tasche bezahlt werden, weshalb ein Versicherungsabschluss empfehlenswert ist.

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Schon in jungen Jahren abschließen [#56]

15.01.2010
Bereich: Berufsunfähigkeitsversicherung

Bereits jeder vierte Arbeitnehmer muss seine Berufstätigkeit aufgrund körperlicher oder seelischer Einschränkungen beenden. Schon während der Berufsausbildung oder des Studiums sollten sich junge Leute um den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung Gedanken machen und die eigene Absicherung vorausschauend planen.

Experten raten dazu, die Versicherung möglichst früh, möglichst hoch und so lange wie möglich abzuschließen. Denn im Falle von Berufsunfähigkeit ist die eigene Vorsorge von immenser Bedeutung, da der Staat im Ernstfall kaum zahlt und sich die Menschen hierauf nicht verlassen können.

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Betrugsfälle im Internet auf dem Vormarsch [#55]

14.01.2010
Bereich: Rechtsschutzversicherung

Von betrügerischen Firmen, die Kunden im Internet um ihr Hab und Gut bringen wollen, ist aktuell des Öfteren zu hören. Sollte es zu einem Klage und einem damit verbundenen Gerichtsverfahren kommen, ist der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung ratsam. So berichtet die Polizei immer häufiger von Zahlungsaufforderungen an die Kunden für Ware, die angeblich bestellt worden ist. Zahlen die Kunden nicht, so erhalten sie in vielen Fällen monatelang Mahnungen und Drohungen von Inkasso-Firmen, die von dem Betrug nichts wissen und die vermeintlich berechtigten Forderungen eintreiben.

Typisch für Internetkriminalität sind Betrugsfälle, bei denen es um kleinere Summen geht. Oftmals wird Ware im Internet bestellt, bezahlt und der fällige Betrag beim Kunden abgebucht. Auf die Lieferung der Ware aber wartet der Kunde vergeblich und muss dann zusehen, wie er doch noch an den bestellten und bezahlten Artikel kommt oder wie er sein Geld zurück erhalten kann. Internetbetrüger werden immer dreister und zocken die Kunden mittlerweile ganz ausgefeilt ab.

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Private Krankenversicherung für Versicherte noch attraktiver [#54]

14.01.2010
Bereich: Private Krankenversicherung

Mit den Änderungen für das neue Jahr können sich die privat Versicherten in Deutschland auf interessante Neuerungen freuen. Als leistungsstarke Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung können sich die Versicherten auf weiterhin konstante Beiträge verlassen, während in der gesetzlichen Krankenversicherung mit Zusatzbeiträgen für die Versicherten gerechnet wird. Spitzenverdiener könnten dann sogar über 600 Euro pro Monat in die gesetzliche Krankenversicherung einzahlen müssen.

Die privaten Krankenversicherungen könnten im Jahr 2010 mit mehr Neugeschäften rechnen. Denn der Gesetzgeber hat die Stärkung der PKV im Koalitionsvertrag beschlossen. Die Drei-Jahres-Wechselfrist für Angestellte soll demnach beseitigt werden. In Zukunft soll der Wechsel für Angestellte wieder nach einmaligem Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze möglich sein.

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Die Riester Rente wird deutlich verbessert [#53]

12.01.2010
Bereich: Riester Rente

Zu Beginn des neuen Jahres ist die private Altersvorsorge mit der Riester Rente noch attraktiver geworden. Denn einige Hürden sind nun entfernt und davon können die Bürger beim Abschluss einer Riester Rente profitieren. Seit diesem Jahr wird die Riester-Förderung auch im Ausland ausbezahlt. Das bedeutet, dass Personen, die ihren Ruhestand im Ausland verbringen möchten, die staatliche Förderung erhalten. Bisher war es so, dass der Besitzer eines Riester-Vertrages die Förderung vom Staat zurückzahlen musste. Doch bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch einige Unklarheiten, ob die neue Regelung nur für EU-Länder gilt oder auch für das außereuropäische Ausland.

Bis hierzulande eine gültige gesetzliche Regelung vorliegt, können die Betroffenen eine Stundung der Beiträge beantragen, sofern die Riester-Stelle die staatliche Förderung zurück verlangen sollte. Wer seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt, kann also damit rechnen, neben der Rente auch die staatliche Förderung zu bekommen und seinen Lebensabend beispielsweise im warmen Süden unter Palmen zu verbringen. Und wenn Sie zum Beispiel ursprünglich aus Italien wegen der Arbeit nach Deutschland gekommen sind und Ihren Lebensabend wieder in der Heimat verbringen wollen, dann darf Ihnen der deutsche Staat die staatlichen Zulagen zur Riester Rente ebenfalls nicht mehr streichen.

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Bei Glätte und Eis: Private Haftpflichtversicherung abschließen [#52]

08.01.2010
Bereich: Private Haftpflichtversicherung

Der Winter hat Deutschland fest im Griff: Nahezu überall haben sich Straßen und Gehwege in spiegelglatte Rutschbahnen verwandelt. Schnell ist es passiert, dass man sich böse Verletzungen wie Knochenbrüche zuzieht und mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt ist. Ärgerlich ist dies nicht nur für den Verletzten. Sollte ein Gehweg nicht geräumt oder gestreut sein, so können Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe auf den Hausbesitzer oder Vermieter zukommen. Um sich nach Unfällen auf verschneiten, rutschigen und vereisten Gehwegen vor den möglichen Kosten zu schützen, empfehlen Verbraucherzentralen den Abschluss einer Haftpflichtversicherung. Besitzer von Häusern, Eigentumswohnungen und Grundstücken müssen ihrer Streu- und Räumpflicht nachkommen, und zwar täglich zwischen sieben und 20 Uhr. Oder aber Sie können Ihre Mieter damit beauftragen, die Gehwege ausreichend zu räumen und zu streuen.

Somit ist eine Haftpflichtversicherung nicht nur für Hausbesitzer, sondern auch für Mieter ratsam, weil ansonsten überaus hohe Kosten und Ansprüche auf den Verantwortlichen zukommen können. Denn ein Sturz auf eisiger Fläche vor dem Haus oder Grundstück kann unter Umständen richtig teuer werden, wie folgendes Beispiel zeigt: Für Schmerzensgeld, Verdienstausfall und Krankheitskosten konnte eine Frau vom Verantwortlichen die stolze Summe von 80.000 Euro herausklagen. Sie war vor der Haustür eines Anliegers ausgerutscht und brach sich den Knöchel, weil der Gehweg nicht geräumt worden war. Hat der Verantwortliche keine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen, muss er die Kosten für den Unfall aus eigener Tasche bezahlen. Forderungen können auch von den Krankenkassen gestellt werden, die sich unter Umständen die Kosten für die Behandlung des Verletzten vom Verursacher zurück holen.

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Privat Versicherte zufriedener als Gesetzlich Versicherte [#51]

05.03.2009
Bereich: Krankenversicherungen

Die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Gesellschaft Ernst & Young AG will zukünftig jedes Jahr mit einem Gesundheitsbarometer die Zufriedenheit der gesetzlich und privat Krankenversicherten untersuchen. Für das Gesundheitsbarometer 2009 zeigte sich, dass die Bevölkerung insgesamt mit der Versorgung durch praktische Ärzte, Fachärzte und Krankenhäuser, der räumlichen Nähe und der Qualität der medizinischen Leistungen größtenteils zufrieden ist. Dennoch finden einige Bürger, dass die Gesundheitsversorgung in Deutschland schlechter geworden ist (43% in der GKV und 31% in der PKV)

Aber obwohl es nur bei der Wartezeit große Unterschiede zwischen den Versicherten gibt, zeigen sich privat Versicherte insgesamt zufriedener mit der ärztlichen Betreuung als gesetzlich Versicherte.

Mehr zum Thema: Private Krankenversicherungen


Abwrackprämie und Preisnachlässe bei der Kfz-Versicherung [#50]

22.02.2009
Bereich: Kfz-Versicherungen

Die Umweltprämie (Abwrackprämie) wurde 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets II eingeführt, um den Deutschen den Kauf eines Neuwagens schmackhaft zu machen. Auch die Kfz-Versicherungen melden eine gestiegene Nachfrage. Laut “Focus” verzeichnete Marktführer Allianz seit Januar einen Anstieg der Angebotsabfragen um 30%. Wie ein im “Focus” zitierter ADAC-Sprecher erklärte, versuchen Kfz-Versicherungen die Abwrackprämie gezielt als Marketinginstrument. Da die Verbraucher mit einem Wechsel des Fahrzeugs immer auch die Versicherung wechseln können, sind diese Kunden für die Versicherungsunternehmen besonders interessant.

Mehr zum Thema: Kfz-Versicherungen


Vorzeitige Kündigungen von Versicherungen nehmen zu [#49]

30.01.2009
Bereich: Versicherungen

Eine Studie des Kölner Marktforschungsunternehmens Psychonomics ergab, dass in den letzten Jahren immer mehr Versicherungsnehmer ihre Versicherungen vorzeitig gekündigt haben. Ebenso ist die Kündigungsneigung der Deutschen angestiegen. Betroffen davon sind vor allem die Kfz-Versicherung, die Risikolebensversicherung, private Krankenversicherung, private Unfallversicherung, Krankenzusatzversicherungen und Rechtsschutzversicherungen. Als Kündigungsgrund werden hauptsächlich finanzielle Beweggründe genannt, aber auch die mangelnde Bedarfsabdeckung und Unzufriedenheit der Versicherungsnehmer mit den Leistungen der Versicherungen im Service und Beratungsbereich.

Mehr zum Thema: Sachversicherung


Ab 2009 Neue Regeln für Versicherte [#48]

15.12.2008
Bereich: Private Krankenversicherung

Ab Januar 2009 gilt der neue Gesundheitsfonds. Versicherte werden zahlen einheitlich 15,5 Prozent Beitrag in den Fonds. Einen vergleichbaren Basistarif müssen auch Private Versicherer anbieten. Es gilt zudem ab Jahresbeginn 2009 für rund 100.000 Menschen die Versicherungspflicht. Die Zeitung Finanztest bestätigt, dass verglichen mit den bisherigen Beitragssätzen viele Kassenpatienten in Zukunft schlechter da stehen als jetzt. Das gilt, wenn der Beitragssatz ihrer Kasse bisher niedriger als 14,6 Prozent war. Profitieren von den neuen regeln werden versicherte ersicherte der City BKK oder Versicherte einiger AOK. Die Basisleistungen der Kassen sind fast identisch und ändern sich auch nicht durch die Einführung des Gesundheitsfonds. Unterschiede machen dann nur noch zusätzliche Leistungen. Von einem übereilten Wechsel gesetzlich Versicherter wird jedoch abgeraten. Erst im Laufe des nächsten Jahres wird sich zeigen, wie Kassen mit Zusatzbeiträgen und Prämien umgehen.

Mehr zum Thema: Private Krankenversicherung


Transport von Weihnachtsbäumen [#47]

10.12.2008
Bereich: Autoversicherung

Laut der jüngsten Studie, zeigt die letzte Gesundheitsreform vom 1. April bzw. 1. Juli 2007 die ersten Erfolge. Von den geschätzten 211.000 Personen, die Anfang 2007 nicht krankenversichert waren, haben sich bisher etwa 120.000 versichern lassen, womit sich die Zahl der Nicht-Versicherten mehr als halbiert hat. Während die Reform von 2007 eine Pflichtversicherung für alle Bürger vorsieht, die der gesetzlichen Versicherung zuzuordnen sind, konzentriert sich die kommende Reform auf alle potentiellen Privatversicherten. Denn viele von ihnen bezahlen ihre Behandlungskosten immer noch aus der eigenen Tasche. Mit der neuen Reform möchte die Bundesregierung auch diese Bürger abdecken

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Weniger Menschen ohne Krankenversicherung [#46]

01.12.2008
Bereich: Private Krankenversicherung

Laut der jüngsten Studie, zeigt die letzte Gesundheitsreform vom 1. April bzw. 1. Juli 2007 die ersten Erfolge. Von den geschätzten 211.000 Personen, die Anfang 2007 nicht krankenversichert waren, haben sich bisher etwa 120.000 versichern lassen, womit sich die Zahl der Nicht-Versicherten mehr als halbiert hat. Während die Reform von 2007 eine Pflichtversicherung für alle Bürger vorsieht, die der gesetzlichen Versicherung zuzuordnen sind, konzentriert sich die kommende Reform auf alle potentiellen Privatversicherten. Denn viele von ihnen bezahlen ihre Behandlungskosten immer noch aus der eigenen Tasche. Mit der neuen Reform möchte die Bundesregierung auch diese Bürger abdecken

Mehr zum Thema: Private Krankenversicherung


Umfrage bestätigt: Die PKV steht besser da [#45]

12.11.2008
Bereich: Private Krankenversicherung

Eine unter 1000 Befragten im April und Mai dieses Jahres durchgeführte Studie ergab, dass die PKV ein höheres Ansehen als die GKV genießt. 70 % der Kassen- und 80 % aller Privatpatienten sahen es als gegeben an, dass die PKV ein deutlich höheres medizinisches Qualitätsniveau zu bieten hat als die GKV. 61 % der Privatversicherten gaben an, mit ihrer Versicherung zufrieden zu sein, wohingegen nur etwa die Hälfte der gesetzlich Versicherten mit den Leistungen ihres Versicherers einverstanden war. Darüber hinaus wünschten sich etwa 66 % alles Kassenpatienten einen besseren Service z. B. in Form von kürzeren Wartezeiten. Letztendlich wünschten sich rund 70 % aller Befragten – privat und gesetzlich Versicherte zusammen – einen leichteren Zugang zur PKV.

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Eine Korrektur der Renteninformation kann sich lohnen! [#44]

10.11.2008
Bereich: Rentenversicherung

Jedes Jahr erhalten all jene, die seit dem 27. Lebensjahr mindestens fünf Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt haben, einen Brief von der deutschen Rentenversicherung, in dem die geschätzte Rentenhöhe mit dem Austritt aus dem Berufsleben aufgelistet wird. Laut Rolf Duben, Experte vom Finanzdienstleister Delta Lloyd, ist es äußerst empfehlenswert, alle Angaben auf diesem Schreiben genauestens zu überprüfen. Denn sollten die Zahlen falsch sein, wirkt sich dies am Ende auf die Rente aus. Zu diesem Zweck sollten sämtliche Unterlagen, die Ausbildungszeiten, oder den Zivil- bzw. Wehrdienst nachweisen, sorgfältig aufbewahrt werden

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KFZ - Haftpflichtversicherung muss auch bei Unfällen im Fahrtraining zahlen [#43]

26.10.2008
Bereich: Autoversicherung

Wie das Oberlandesgericht Karlsruhe urteilte, sind Autos auch bei Unfällen, die während eines Fahrtrainings passieren, versichert. Dabei handle es sich nicht um ein privates Autorennen, sondern um einen Lehrgang, in dem es darum gehe, die Beherrschung des Fahrzeugs in Gefahrensituationen zu erlernen. Das Erreichen möglichst hoher Geschwindigkeiten sei hier nicht gegeben, weswegen auch kein Haftungsausschluss zur Geltung käme

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Bis zum 30. November die KFZ-Versicherung wechseln und sparen! [#42]

20.10.2008
Bereich: Autoversicherung

Wer seine KFZ-Versicherung noch bis zum 30. November 2008 kündigt und zu einer anderen wechselt, kann möglicherweise bis zu 50% seines bisherigen Versicherungsbeitrages einsparen. Besonders Neukunden und unfallfreie Fahrer profitieren von dem harten Konkurrenzkampf, der mittlerweile unter den Versicherungen ausgebrochen ist. Dennoch ist derjenige gut beraten, der sich informiert. Denn nicht alle Versicherer bieten den gleichen Schutz.

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R+V Versicherung warnt [#41]

15.10.2008
Bereich: Hausratversicherung

Das Infocenter der R+V Versicherungen hat davor gewarnt, hohe Geldbeträge zu Hause aufzubewahren. Grund dafür ist die Finanzkrise, die zurzeit mehrere Bürger zum Anlass nehmen, ihr Erspartes lieber in den eigenen vier Wänden als in einer Bank zu deponieren. Dabei sollte man jedoch wissen, dass, abhängig vom Versicherungsvertrag, Hausratversicherungen Bargeld nur in einer Höhe von etwa 1.000 – 2.000€ absichern. Selbst wer über einen Safe im Haushalt verfügt kann nicht damit rechnen, dass der gesamte Betrag, der sich im Haushalt befindet, von der Versicherung geschützt wird.

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Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise auf die private Altersvorsorge [#40]

10.10.2008
Bereich: Private Altersvorsorge

Wie Stiftung Warentest und der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft nun vermuten, könnte sich die globale Wirtschaftskrise auch auf die Altersvorsorge hierzulande bemerkbar machen. Fondsgebundene Altersvorsorge sind natürlich am deutlichsten von Aktienkursen abhängig. Anders verhält sich das z. B. bei Kapitallebensversicherungen, deren Anteile maximal zu 35 % in Immobilien, festverzinslichen Wertpapieren oder Aktien angelegt sein dürfen. Bei deutschen Lebensversicherern übersteigt dieser Wert selten 11 %. Im Falle des Konkurses eines Versicherers übernimmt die Auffanggesellschaft Protektor. Ähnlich verhält es sich bei Rieser- und Rürup-Renten. Die Rendite kann zwar schwanken, bei einem Bankrott der Bank oder der Fondsgesellschaft übernimmt auch hier Protektor.

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Versicherungspflicht für Arbeitnehmer [#39]

22.09.2008
Bereich: Unfallversicherung

Grundsätzlich gilt für Unternehmen die Pflicht, die gesamte Belegschaft bei der gesetzlichen Unfallversicherung anzumelden. Im Unterschied zur Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung muss die gesetzliche Unfallversicherung ausschließlich von den Unternehmen getragen werden. Abhängig von der Branche und dem jeweiligen Risiko sind dabei die Beiträge. Der Schutz des Versicherten umfasst Unfälle, die sich für ihn während der Arbeit oder auf dem Weg dorthin ereignen.

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Typklassenveränderung in der Kfz-Versicherung: Jetzt wechseln! [#38]

18.09.2008
Bereich: Autoversicherung

Mehr als 1/3 aller Pkw sind von den Änderungen der Typklassenzuweisung ab 1. Oktober 2008 betroffen. Laut dem „Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft“ (GDV) werden im Bereich der Vollkaskoversicherung sogar mehr als 35% anders eingestuft, ca. 70% der Versicherten werden dann einer günstigeren Typklasse zugeordnet. Wer schon länger mit dem Gedanken eines Wechsels spielt, für den dürfte jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen sein, um sich intensiver mit einem Vergleich der einzelnen Versicherer auseinanderzusetzen. Für einen Wechsel zum 1. Januar 2009 müsste allerdings die alte Kfz-Versicherung bis zum 30. November 2008 gekündigt werden.

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Welche Lebensversicherungen von der Abgeltungssteuer befreit sind [#37]

12.09.2008
Bereich: Kapitallebensversicherung

Von der neuen Steuer die ab Anfang nächsten Jahres für Dividenden, Veräußerungsgewinne und Zinsen fällig wird, sind auch Erträge aus Lebensversicherungen betroffen. Es werden jedoch einige Ausnahmen gemacht. So sind etwa Kapitallebensversicherungen, die vor dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden und zusätzlich bestimmte Voraussetzungen erfüllen, von der Abgeltungssteuer nicht betroffen. Es ist sogar möglich die Beiträge dieser Lebensversicherung nachträglich zu erhöhen, solange die Erhöhung pro Jahr nicht mehr als 20 % beträgt.

Mehr zum Thema: Kapitallebensversicherung


Kein Schutz durch Unfallversicherungen bei Belohnungsreisen [#36]

09.09.2008
Bereich: Unfallversicherung

So genannte Incentive Reisen, die von Unternehmen für besonders engagierte Mitarbeiter als Belohnung veranstaltet werden, sind nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung gedeckt. Diese greift nur bei Betriebsausflügen, an denen alle Angestellten teilnehmen und somit als Gemeinschaftsveranstaltungen gelten. Incentive Reisen hingegen dienen der Erholung und dem Vergnügen und Schäden die dabei passieren, sind nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung gedeckt.

Mehr zum Thema: Unfallversicherung


Krankenkasse muss bei Angleichung der Brust nicht zahlen [#35]

06.09.2008
Bereich: Private Krankenversicherung

Die Gesetzlichen Krankenkassen sind nicht verpflichtet die Angleichung der weiblichen Brust zu bezahlen. Dies entschied erst kürzlich das Bundessozialgericht. Dieses wies die Klage einer jungen Frau ab, deren Brüste unterschiedliche Größen hatte. Sie begründete ihre Klage damit, dass sie mit psychischen Belastungen zu kämpfen hätte und sich daher dieser Operation unterziehen hätte müssen. Die Richter waren jedoch der Meinung, dass dann eine psychotherapeutische Behandlung der richtige Schritt gewesen wäre.

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Achtung Autofahrer: Günstigere Versicherungsprämien! [#34]

04.09.2008
Bereich: Autoversicherung

Auf dem Sektor der Autoversicherung herrscht ein Preiskampf: Die zunehmend günstigeren Angebote aus dem Internet zwingen die Versicherer untereinander zu immer attraktiveren Prämien. Sechs von sieben Versicherungen, die über das Internet angeboten werden, sind dabei günstiger als solche, welche auf konventionelle Weise dem Kunden vermittelt werden. Bis zu 20% Rabatt gibt es für den Verbraucher, sofern er sich informiert und auch handelt.

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Lebensversicherung als attraktiver Kredit [#33]

03.09.2008
Bereich: Lebensversicherung beleihen

Die Finanzierung von Bautätigkeiten bzw. Renovierungsarbeiten im Eigenheim fordert für gewöhnlich die Inanspruchnahme eines kostspieligen Kredites bei der Bank. Überhöhte Zinsen und zahlreiche Gebühren verderben dabei schnell jede Unternehmung. Seit kurzem besteht nun die Möglichkeit Geld über die Beleihung einer Lebensversicherung aufzunehmen und somit eine ausreichende Liquidität zu erlangen. Ein niedriger Zinssatz ab unter 6% ist dabei nicht der einzige Vorteil: Die Versicherung muss dabei nicht gekündigt werden. Bei manchen Versicherern können optional sogar die Beiträge mitfinanziert werden. Weder der Versicherungsschutz an sich, noch die Altersvorsorge sind also davon beeinträchtigt. Insgesamt kann das Darlehen bis zu 100% des Rückkaufswertes betragen

Mehr zum Thema: Lebensversicherung beleihen


Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist dazu verpflichtet Zahlungseinstellungen genau zu begründen [#32]

27.08.2008
Bereich: Berufsunfähigkeit.

Sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung die Zahlungen an den Versicherten einstellen wollen, so muss sie diese Entscheidung durch triftige Gründe untermauern können. Die Versicherung muss einen genauen Vergleich der Beurteilung, die ursprünglich zur Auszahlung führte und der Bewertung der momentanen gesundheitlichen Situation des Versicherten vorlegen. Betroffene sollten sich in so einem Fall zuallererst an einen Anwalt wenden, der die Situation prüft, um zu erfahren, wie hoch die Chancen stehen, die Zahlungen der Versicherung auch weiterhin zu erhalten. Experten zufolge spekulieren einige Versicherer darauf, dass sich die Versicherungsnehmer nach der Ankündigung der Zahlungseinstellung aus finanziellen Gründen nicht dagegen zur Wehr setzen.

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Renditerisiken bei gesetzlicher Rentenversicherung [#31]

25.08.2008
Bereich: Altersvorsorge.

Wie eine Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) ergeben hat, schüttet die gesetzliche Rentenversicherung immer weniger Rendite aus. Gründe hierfür sind die Veralterung der deutschen Bevölkerung sowie die finanziellen Kürzungen der Politik. In der Studie wurden u. a. Renditen eines DAX-Portfolios mit denen der gesetzlichen Rentenversicherung verglichen, verteilt über einen Zeitraum von 30 Jahren. Beim DAX-Portfolio kommt man auf eine Rendite von 3,5 bis 10 %. Bei der gesetzlichen Rente hingegen kann man höchstens mit einer Rendite von 2% rechnen. Realistisch seien aber 0 %. Die Studie verdeutlicht demnach wie wichtig Kapitalanlagen sind, um privat für seinen Lebensabend vorzusorgen.

Mehr zum Thema: Private Altersvorsorge


Kein Anspruch auf Haftpflicht bei privater Umzugshilfe [#30]

22.08.2008
Bereich: Haftpflichtversicherung.

Wenn man sich von Freunden beim Umzug helfen lässt, sollte man darüber informiert sein, dass die Versicherung der Helfer nicht zahlen muss, falls etwas zu Bruch geht. Da die Hilfe aus Freundschaft und Kulanz erfolgt, ist die Versicherung nicht zur Zahlung verpflichtet. Wenn man aber vorher vertraglich einen Stundenlohn für die Hilfe festlegt, dann zahlt die Versicherung.

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Putzhilfen in Privathaushalten müssen versichert sein [#29]

21.08.2008
Bereich: Unfallversicherung.

Privatleute die für ihr Haus oder ihre Wohnung eine Putzhilfe einstellen, müssen diese bei einer gesetzlichen Unfallversicherung anmelden. Solange sie monatlich nicht mehr als 400 € verdient, erfolgt die Anmeldung über die Minijobzentrale. Sollte sie mehr als 400 € im Monat verdienen, muss sie beim Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverband versichert werden. Im Falle eines Unfalls werden dann die Kosten von der Unfallversicherung getragen. Sollte man seine Putzkraft nicht versichern, droht ein Bußgeld von bis zu 2.500 €.

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Akademiker im Visier der Dread Disease Policen[#28]

18.08.2008
Bereich: Dread Disease.

Laut Sven Enger, dem Vertriebs- und Marketingchef des Versicherers Skandia, sind für Akademiker eher Dread-Disease-Policen als Berufsunfähigkeitsversicherungen geeignet. Um von einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu profitieren muss festgestellt werden, dass der Beruf absolut nicht mehr ausgeführt werden kann und dies ist bei Akademikern, die viel im Büro arbeiten selten der Fall. Sollte es dennoch so sein, dauert es lange bis dies festgestellt ist und das Geld auch gezahlt wird. Eine Dread-Disease-Police hingegen nicht. Nach der Diagnose wird das Geld umgehend ausbezahlt.

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Neues Versicherungsrecht ermöglicht schnellere Kündigungen - Unfallversicherung[#27]

14.08.2008
Bereich: Unfallversicherung.

Eine vorzeitige Kündigung dieser Versicherungen war oftmals unmöglich. Seit diesem Jahr wird durch das neue Versicherungsrecht ein Ausstieg bereits nach drei Jahren Laufzeit ermöglicht. Ab Januar 2008 ist beim Abschluss eines neuen Versicherungsvertrags mit einer Laufzeit von fünf Jahren eine ordentliche Kündigung bereits zum Ende des dritten Jahres möglich.Diese gesetzliche Regelung erstreckt sich auch auf Altverträge, die vor Jahresanfang 2008 abgeschlossen wurden. Hierbei spielt allerdings eine Übergangsfrist eine wichtige Rolle. Das neue Versicherungsvertragsgesetz für eine Unfall- oder Rechtschutzversicherung gilt für Altverträge erst am 1.Januar 2009 im vollen Umfang. Für diejenigen Versicherungsnehmer, die zum Beispiel im Juli 2006 eine Unfallversicherung abgeschlossen haben, besteht die Möglichkeit bereits im Juli 2009 diesen Vertrag zu kündigen. Im Falle eines Vertragsabschlusses mit fünfjähriger Laufzeit zum Beispiel Ende Dezember 2005, kann die Möglichkeit eines vorzeitigen Ausstiegs Ende Dezember 2008 bestehen. Dies gilt allerdings nur bei einer Erklärung des Versicherten, schon 2008 das neue Recht auch in diesem Punkt auf Altverträge freiwillig anzuwenden zu können. Die dreimonatige Kündigungsfrist sollte in allen Fällen eingehalten werden.

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Versicherungen für Auszubildende - Berufsunfähigkeitsversicherung[#26]

12.08.2008
Bereich: Berufsunfähigkeitsversicherung.

Nachdem die Auszubildenden ihre Berufsausbildung abgeschlossen haben, beginnt für Sie ein neuer Lebensabschnitt. Viele Versicherungsvertreter nutzen diese Gelegenheit, um möglichst viele Versicherungsverträge mit dem Berufseinsteiger abschließen zu können. Doch wie können die Azubis die wirklich wichtigsten und günstigsten Policen aussuchen? Viele Angebote sind nämlich kaum brauchbar. Eine Ausnahme stellt die Berufsunfähigkeitsversicherung dar. Beim Beginn einer Ausbildung wird, neben dem Abschluss der obligatorischen Krankenversicherung, zunächst nur eine Berufsunfähigkeitsversicherung benötigt. Letztere ist auch für Berufseinsteiger sehr wichtig. Außerdem ist der Versicherungsabschluss in den jungen Jahren so günstig, wie nie. Eine Hausratversicherung ist für Azubis in den meisten Fällen uninteressant, da sie noch bei den Eltern wohnen. Auch eine Haftpflichtversicherung kommt für sie kaum in Frage, da jeder bis zum Ende der Ausbildung über die Eltern haftpflichtversichert ist. Außerdem kann ein Azubi auch die Autoversicherung über die Eltern nutzen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung dagegen ist für jeden Auszubildenden von großer Bedeutung und sollte in jedem Fall abgeschlossen werden. Denn im Ernstfall kann mit dieser die Existenz gesichert werden.

Mehr zum Thema: Berufsunfähigkeitsversicherung


Trend zur Rürup Rente [#25]

10.08.2008
Bereich: Rürup Rente

Es besteht zur Zeit neben der Riester-Rente nun auch ein deutlicher Trend der Produkte der Grundrente, auch Rürup-Rente genannt. Die Anzahl der Policen, die im ersten Quartal 2008 verkauft wurden, beläuft sich auf rund 68.000. Die Umsätze sind auf von 30 % gestiegen. Das Interesse an den Verträgen einer Rürup-Rente ist nicht bei allen Zielgruppen gleich. Für wen sollte also eine Rürup-Rente günstig sein und über welche Vorteile verfügt diese? Die Rürup-Rente ist, genau so, wie die gesetzliche Rente, einer Grundrente ähnlich und ist auf die Personen gerichtet, die eine freiberufliche Tätigkeit ausüben und deswegen keine gesetzliche Rentenversicherung bekommen können. Außerdem ist der Abschluss eines Rürup-Rentevertrags vor allem für Ältere interessant, die sich durch Einzahlen größerer Beträge schnell einen großen Kapitalstock zulegen können. Die Einzahlungen von bis zu 20.000 Euro sind steuerbegünstigt. Für Personen die vor dem Jahr 2040 in Ruhestand gehen ist dies besonders günstig, da sie die Einkünfte aus ihrer Rürup-Rente nicht vollständig versteuern müssen. Dennoch hat eine Rürup-Rente einen Nachteil, der darin liegt, dass Sie für Selbständige und Freiberufler gedacht ist, an ihre Lebensumstände aber nicht flexibel angepasst werden kann. Es kommt nämlich häufig vor, dass man nach einer freiberuflichen Tätigkeit wieder eine Festanstellung annimmt. In diesem Fall ist diese Versicherung weitgehend uninteressant. Die bereits bezahlten Beiträge kann man außerdem nicht auszahlen lassen, da sie für die Altersvorsorge vorbehalten sind. Eine gründliche Information und Aufklärung ist vor dem Abschluss einer Rürup-Rente empfehlenswert. Die individuelle Beratung zur Altersvorsorge und speziell zu einer Rürup-Rente liefern zum Beispiel die unabhängigen Experten

Mehr zum Thema: Rürup Rente


So billig wird’s nie wieder (Private Krankenversicherung) [#24]

07.08.2008
Bereich: Private Krankenversicherung

Die ersten 20 Kassen haben ab 1. Juli ihre Beiträge stark erhöht, nachdem die Gesundheitsfonds vor einem halben Jahr eingeführt wurden. Der Durchschnittswert liegt bereits jetzt an der 15-Prozent-Marke. Die Experten behaupten, dass ab 2009 weitere Erhöhungen bevorstehen. Dies wird sowohl die Kassenmitgliedern, als auch bei den Privatversicherten betreffen. Rund 200 der gesetzlichen Krankenkassen werden mit stark gestiegenen Arzneimitellkosten konfrontiert. Dennoch bereiten nicht nur höhere Beiträge große Sorgen. Die Expertenwelt befürchtet, dass einige Anbieter die letzte Chance nicht verpassen möchten, um in eigener Verantwortung die Beiträge zu erhöhen und ihre Finanzen zu sanieren. „Wenn 2009 der Gesundheitsfonds eingeführt wird, ist den Kassen diese Möglichkeit verwehrt“, erläutert Florian Pfister, Volkswirt am Institut für Gesundheitsökonomik in München. Ab diesem Zeitpunkt legt die Regierung einen einheitlichen Beitragssatz fest und die gesetzlichen Versicherer müssen mit dem auskommen, was ihnen zugeteilt wird.“ Diejenigen, die deutlich mehr als 13% für ihre Krankenkasse bezahlen, sollten diese möglichst wechseln, um Gelt zu sparen

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Kann ein Zeckenbiss als Unfall geltend gemacht werden? [#23]

04.08.2008
Bereich: Unfallversicherung

Laut eines Urteils des Amtsgerichts Dortmund zählt ein Zeckenbiss als Unfall, da er per Definition ein “plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis” darstellt. Dies wurde verkündet nachdem eine Frau gegen ihre Versicherung geklagt hatte, die ihr nach einer Borreliose Erkrankung den Krankenhausaufenthalt nicht bezahlen wollte. Die Zahlung darf nur verweigert werden, wenn Zeckenbisse explizit durch die Unfallversicherung als Unfall ausgeschlossen werden.

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Schuldeingeständnisse nach einem Autounfall sind rechtlich nicht bindend [#22]

01.08.2008
Bereich: Autoversicherung

Ein derartiges Schuldbekenntnis ist laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf rechtlich nicht bindend. Ein Autofahrer, selbst wenn er der Unfallverursacher ist, hat kein Recht, seine Haftpflichtversicherung in der Schuldfrage zu übergehen, denn diese müsse eine mögliche Haftung erst bestätigen. Jedoch können Aussagen wie "Es war meine Schuld" als Indiz für eine Mitschuld am Unfall geltend gemacht werden. Daher ist es empfehlenswert nach einem Unfall einfach keine Worte über die Haftung zu machen, sondern den Unfallhergang aufzuschreiben und die Polizei zu verständigen. Alles Weitere wird von den Versicherungen geregelt.

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Anstieg der gesetzlichen Krankenkassenbeiträge ab 1.Januar 2009 [#21]

01.08.2008
Bereich: Private Krankenversicherung

Wenn im neuen Jahr die Gesundheitsreform in Kraft treten wird, werden auch die Beiträge steigen. Die Bundesregierung rechnet mit einem Anstieg des Beitragssatzes auf 15,5 %. Gründe für diesen Anstieg sind höhere Ausgaben für Medikamente, sowie höhere Arzthonorare.

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Wechsel Private Versicherung Information [#20]

28.07.2008
Bereich: Private Krankenversicherung

Für alle Krankenversicherten, sowohl für gesetzliche als auch private, kommt langsam Klarheit in die neue Gesetzeslage des Gesundheitssystems. Bestandskunden der PKV die innerhalb der PKV den Versicherer wechseln möchten, bleiben, sofern sie in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 wechseln, 18 Monaten im sogenannten Basistarif. Ihre Altersrückstellungen können sie ebenfalls nur innerhalb dieser Zeitspanne mit in die neue Versicherung mitnehmen, wogegen Neukunden ihre Rückstellungen mitnehmen können. Die Leistungen des Basistarifs der PKV sind denen der gesetzlichen Krankenversicherungen ähn lich, weswegen viele PKV Bestandskunden diesen meiden möchten. Es besteht allerdings die Möglich keit diesen Basistarif durch eine Zusatzversicherung aufzurüsten.

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Falsche Informationen – Schadenersatz möglich [#19]

23.07.2008
Bereich: Private Krankenversicherung

Versicherungsmakler die falsche Informationen an ihre Kunden weitergeben, welche dadurch einen finanziellen Schaden erleiden, können ab sofort haftbar gemacht werden. Dieses Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main dürfte für große Erleichterung unter allen Versicherten sorgen, die sich von ihren Maklern schlecht beraten fühlen. Das Gericht verurteilte einen Makler, der einen seiner Kunden in Sachen Altersrückstellungen falsch beraten hatte. Laut Gericht müsse dem Makler die Rechtslage bekannt sein und sich auch mit Altersrückstellungen auskennen. Folglich hat er seine Beratungspflichten verletzt und sich somit schuldig und schadensersatzpflichtig gemacht.

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Ende der Gerüchte um die private Krankenversicherung. [#18]

21.07.2008
Bereich: Private Krankenversicherung

Während es noch im Juni Gerüchte um das Ende der privaten Krankenversicherungen gab, hat sich die Aufregung wieder gelegt, denn die großen Versicherungen konnten sich mit ihren Forderungen nicht durchsetzen. Private Anbieter müssen allerdings einen Basistarif für Wechselwillige anbieten, gegen den noch geklagt wird. Gesetzlich Versicherte hingegen werden den neuen Einheitsbetrag zu spüren bekommen, da dieser wahrscheinlich mit höheren Beiträgen verbunden sein wird. Gegner der PKV können nun nur noch auf die Bundestagswahl 2009 hoffen. Sollten SPD, Grüne und/oder Die Linke gewinnen, sind sie wieder am Drücker. Die Chancen hierfür stehen aber eher schlecht..

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Abgeltungssteuer verteuert die private Altersvorsorge[#17]

18.07.2008
Bereich: Altersvorsorge

Die geplante Abgeltungssteuer, die zum 1. Januar 2009 eingeführt werden soll, droht die private Altersvorsorge von AKtiensparern zu drosseln. Zurzeit bemühen sich noch Lobbyisten, Druck auf Politiker auszuüben um das Gesetz evtl. nachzubessern. Ob jedoch ein Erfolg zu erreichen sein wird, ist mehr als fraglich. Das Ziel ist, Einkünfte, die der Altersvorsorge dienen sollen, von der Abgeltungssteuer zu befreien. Denn diese würde einen signifikanten Teil des Ersparten an den Staat abführen. Jemand der beispielsweise 30 Jahre lang 100 Euro monatlich in einen Fondssparplan einzahlte und damit 150000 Euro sparen konnte, müsste dann rund 32000 Steuern zahlen. Aus Sicht der Lobbyisten ist dies der falsche Ansatz, denn es müssten Anreize zum Sparen geschaffen werden, nicht Hürden.

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Die Policen gegen Drahtesel – Diebe[#16]

15.07.2008
Bereich: Versicherungen.

Bei mehr als 500.000 gestohlenen Fahrrädern jährlich in Deutschland überlegt man schon, ob man das eigene vielleicht versichern sollte. Oder es ist schon versichert, man weiß es nur noch nicht. Denn bei den meisten Hausratversicherungen sind Fahrräder bereits mitversichert, aber nur mit einem bis drei Prozent der Versicherungssumme. Entstandener Schaden durch Diebstahl wird nur ersetzt, wenn das Fahrrad zwischen 6 und 22 Uhr geklaut wurde oder es sich außerhalb dieser Zeit im Keller oder in der Wohnung befand. Möchte man sein teures Rennrad oder Mountain Bike versichern, bietet sich eine Spezialversicherung an. Diese gibt es ab 50€ pro Jahr, versichern aber nur Räder im Wert von bis zu 500€. Natürlich gibt es auch einen noch höheren Versicherungsschutz, aber nur gegen höhere Versicherungsprämien. Doch wie bei allen Versicherungen gilt es auch hier, sich mit dem Kleingedruckten vertraut zu machen, um nicht in irgendwelche Fallen zu tappen.

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Überflüssige Versicherungen.[#14]

12.07.2008
Bereich: Versicherungen.

Experten warnen davor, unnötige Versicherung abzuschließen, wie etwa eine Krankenhaustagegeldversicherung. Diese tritt in Aktion, sobald der Versicherte im Krankenhaus liegt. Weil aber in der heutigen Zeit immer mehr Operationen ambulant durchgeführt werden können und sich im Allgemeinen die Liegezeiten verkürzt haben lohnt sich eine derartige Versicherung nicht mehr. Nach dem Krankenhausaufenthalt zahlt sie jedoch nicht mehr und die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers springt ein. Ist auch diese vorbei, so werden dem Versicherten immerhin noch 75 % seines Gehaltes von der Krankenkassen weiterbezahlt.

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Weiter fahren nach Beschädigung ist Fahrerflucht.[#14]

08.07.2008
Bereich: Autoversicherung.

Laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Brandenburg muss man am Unfallort bleiben, nachdem man mit seinem Auto eine Leitplanke berührt hat. Andernfalls macht man sich der Fahrerflucht schuldig. Dies sprach das Gericht aus, nachdem sich ein Autofahrer der an die Leitplanke geschrammt war, vom Ort entfernte. Da bei solchen Fällen die Schadenssumme von 50€ meistens überschritten werde, geht man auch immer von einem erheblichen Schaden aus. Flieht man demnach vom Unfallort, tritt auch der Versicherungsschutz außer Kraft.

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Die richtige Hausratversicherung[#8]

05.07.2008
Bereich: Hausratversicherung

Um einer Unterversicherung zu entgehen, sollte die Versicherungssumme eines Haushaltes pro Quadratmeter zwischen 550 und 700 Euro liegen. Dies ist allerdings nur ein Richtwert. Wer ganz genau vorgehen und sichergehen möchte, nicht über- oder unterversichert zu sein, der sollte den Neuwert seines Inventars ausrechnen und die Versicherungssumme pro Quadratmeter danach ausrichten. Auch der Wohnort spielt bei der Festlegung des Preises eine Rolle. Auf dem Land muss man gewöhnlich mit 1,36 € pro 1000 € Versicherungssumme rechnen, in der Stadt hingegen mit 2,70 €. Generell sei vor Hintertürchen gewarnt. So ist man z. B. verpflichtet seiner Hausratversicherung mitzuteilen, falls man das Haustürschloss ausgewchselt hat, oder für längere Zeit verreist ist und die Wohnung unbewohnt ist. Denn sollte etwas während dieser Zeit passieren, kann die Versicherung die Zahlung wegen Nicht-Information verweigern. Auch sollte man nach einem Vorfall die möglichen Schäden nicht wegräumen oder selbst versuchen zu beheben, sondern erst auf den Gutachter warten, da sonst auch hier die Zahlung verweigert werden kann.

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Britisch Invest bietet bis zu 11% Rendite [#8]

25.06.2008
Bereich: Englische Lebensversicherung

Durch die Zusammenarbeit mit ausschließlich britischen Versicherungsgesellschaften wie etwa Standard Life oder Clerical Medical hat sich das junge Unternehmen "Britisch Invest" besonders kompetent auf dem angelsächsischen Versicherungsmarkt erwiesen. Von Regensburg aus öffnet die Firma den deutschen Kunden den angelsächsischen Markt und nutzt dessen Versicherungssystem zu deren Vorteil. Dieser formt sich einerseits aus den fehlenden Richtlinien auf dem dortigen Markt, deren Fehlen die Renditen höher ausfallen lassen und die sonst z. B. hierzulande die anzulegenden Vermögenswerte von Aktien regulieren. Andererseits ist das britische System mit einer strengen Aufsichtsbehörde, der FSA, ausgestattet, welche sämtliche Versicherungsgesellschaften auf deren Transparenz und Effizienz prüft. Durch dieses leistungsorientierte Filtersystem ist es nur den besten Anlageexperten möglich, sich auf dem britischen Markt zu behaupten. Um sich den Gegebenheiten anzupassen, besteht "Britisch Invest" nur aus Fachpersonal und verzichtet komplett auf Außendienstmitarbeiter.

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Kapitallebensversicherung - eine kluge Alternative [#8]

20.06.2008
Bereich: Kapitallebensversicherung

Die kommende Abgeltungssteuer ruft die Kapitallebensversicherung wieder zurück auf den Plan. Anders als Aktien, Fonds oder Festgeld wird diese nicht von der kommenden Abgeltungssteuer betroffen sein. Es wird allerdings vorausgesetzt, die Auszahlung erst ab dem 60. Lebensjahr erfolgen zu lassen. Darüber hinaus muss der Vertrag mindestens zwölf Jahre bestanden haben. Nach der Aussage des Finanzdienstleisters Delta Lloyd bieten die Kapitallebensversicherungen eine kluge Alternative z. B. zu festverzinslichen Wertpapieren. Während bei Aktien, Fonds etc. die Abgeltungssteuer greift, die inklusive Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag 27,99 % beträgt, greift bei Kapitallebensversicherungen lediglich das sogenannte Halbeinküfteverfahren. Das bedeutet, dass alle Erträge nur zu 50 % mit dem individuellen Einkommensteuersatz zu versteuern sind. Außerdem sind die ersten Gewinne in der „Sparphase“ von Steuern befreit, wodurch der Zinseszinseffekt höher ist und sich das Angesparte fortlaufend vermehren kann.

Mehr zum Thema: Kapitallebensversicherung

Wer soll die Unwetterschäden bezahlen? [#8]

15.06.2008
Bereich: Hausratsversicherung

Wenige Stunden nach Gewitterstürmen werden bei den Versicherungen die ersten Schäden gemeldet. Doch was bezahlt eigentlich die Versicherung? Hagelschäden werden durch die Wohngebäude- und Hausratsversicherung übernommen, wenn z.B. Fensterscheiben oder Wintergärten zerstört werden. Wenn durch ein zerstörtes Fenster Regenwasser in die Wohnung gelangt und deswegen Einrichtungsgegenstände beschädigt werden, ist das ein Fall für die Hausratsversicherung. Schäden an Autos übernimmt die Teil- oder Vollkaskoversicherung.

Überschwemmungsschäden können mit einer Elementarschadensversicherung versichert werden, die als zusätzliche Versicherung zur Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abgeschlossen werden kann.

Sturmschäden ab Windstärke acht werden durch die Gebäude-, Hausrat- und Kaskoversicherung übernommen. Gebäudeschäden, die durch umgefallene Bäume entstanden sind, ersetzt die Wohngebäudeversicherung. Die Schäden, die durch eindringende Niederschläge entstehen sind ebenfalls versichert. Betroffene sollten die Schäden durch Fotos dokumentieren und sich mit ihrem Versicherer in Verbindung setzen, um den Schaden zu melden.

Mehr zum Thema: Hausratsversicherung

R+V Krankenversicherung auf Platz 1 [#8]

10.06.2008
Bereich: Krankenversicherung

Die Zeitschrift “Capital” vergab den 1. Platz in der Sparte Krankenversicherung an die R+V Versicherung. Capital beurteilte zusammen mit einem renommierten Analysehaus verschiedene Versicherungsunternehmen Dr. Friedrich Caspers der Vorstandsvorsitzende der R+V Versicherung freut sich über die Auszeichnung, weil sich das Unternehmen als Dienstleister für seine Kunden verstehe Seit 2003 haben die vollversicherten Kunden der R+V Anspruch auf ein speziell angebotenes Betreuungsprogramm für Diabetiker und seit 2004 bietet das Unternehmen ein Spezialprogramm für Asthmatiker an. Dazu wird gerade ein Managed-Care-Programm für Brustkrebspatienten entwickelt. Zum fünften Mal in Folge bekam die Versicherung auch die Bestnote “hervorragend” für m-rating des Branchendienstes map-report . In diese Bewertung gehen die Servicedaten, Bilanzdaten sowie der Bestandsbeitrag von Versicherungen ein. Bewertet werden alle Unternehmen, die mindestens seit 12 Jahren auf dem Markt tätig sind. Außerdem bekam die R+V Versicherung von der Zeitschrift Finanztest eine weitere Auszeichnung für ihren Spitzenservice da sie als eine der wenigen Versicherungen einen optimalen Notrufservice gewährleistet

Mehr zum Thema: Krankenversicherung

Vorsicht bei Wartezeiten.[#8]

06.06.2008
Bereich: Rechtsschutzversicherung

Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Kranken- oder Rechtsschutzversicherung, sollte man sich bewusst sein, dass besonders die Leistungen dieser Versicherungen nicht sofort und nicht in ihrem vollen Umfang greifen. Mit dieser Einschränkung sichern sie sich vor Schäden, die aktuell oder in absehbarer Zeit entstanden sind oder noch passieren können. Bei Zusatzversicherungen der Privatpatienten sind die Wartezeiten wie folgt: Acht Monate für Zahnersatz drei Monate für Psychotherapie, Entbindungen und alle anderen Leistungen.

Sollte man allerdings in einen Unfall geraten, dann gibt es keine Wartezeit. Bei Rechtsschutzversicherungen gelten in der Regel Wartezeiten zwischen einem und drei Monaten. Diese Zeiten gelten für Fälle aus dem Miet- und Arbeitsrecht, aber auch allgemeine Vertragsstreitigkeiten. Diese Wartezeiten fallen allerdings weg, sollte man vorher eine Versicherung mit gleichen Leistungen gehabt haben und möchte nur den Anbieter wechseln. Wie man hier sieht, ist die Kenntnis der Wartezeiten äußerst vorteilhaft, wenn nicht sogar obligatorisch. Umgehen kann man sie nur, indem man sich beim neuen Rechtsschutzanbieter informiert, ob dieser die Versicherungszeiten des alten Anbieters anerkennt. Bei einer privaten Krankenversicherung andererseits, kann die Wartezeit durch eine medizinische Untersuchung Umgangen werden.

Mehr zum Thema: Rechtsschutzversicherung


Kein Versicherungsschutz bei EM-Fähnchen.[#5]

02.06.2008
Bereich: Autoversicherung

Für Schäden die durch die kleinen EM-Fähnchen entstehen, müssen Autofahrer selbst geradestehen. Werden die Fähnchen vor einer längeren und v. a. schnelleren Fahrt über die Landstraße oder die Autobahn nicht vorher entfernt, können diese leicht aus ihrer Befestigung reißen, auf andere Verkehrsteilnehmer fliegen und somit Unfälle verursachen.

Der Bund der Versicherten rät außerdem, die Fähnchen vom geparkten Auto zu entfernen, da sonst das Fenster nicht richtig schließt und im Falle eines Autoeinbruchs die Versicherung ebenfalls nicht zur Zahlung bereit ist.

Mehr zum Thema: Autoversicherung


Zusatzpolicen - und welche sich für Sie am besten lohnen.[#6]

25.05.2008
Bereich: Zusatzversicherung

Kassenpatienten wollen immer häufiger mit einer privaten Zusatzversicherung ihren Schutz verbessern. Welche Police ist jedoch sinnvoll?

Laut Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen wird „eigentlich nur die Auslandsreisekrankenversicherung“ wirklich benötigt, da diese den Transport nach Deutschland zahlt, wenn man nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit nicht selbständig abreisen kann. Die Policen gibt es schon ab fünf Euro im Jahr.

Eine Krankentagesgeldversicherung lohnt sich eigentlich nur für Gutverdiener dadurch, dass diese den Einkommensverlust bei längerer Krankheit ersetzt. Sechs Wochen läuft die volle Lohnfortzahlung des Arbeitgebers, danach bekommt man nur noch ein vermindertes Krankengeld. Ein Arbeitnehmer mit einem Nettogehalt von 2550 Euro im Monat erhält dann nur noch 2009 Euro. Um diese Lücke mit einer privaten Versicherung schließen zu können, müsste er z.B. als 43-jähriger Mann – je nach Anbieter – zwischen 7 und 15 Euro im Monat zahlen.

Hochkonjunktur haben Zahnzusatzversicherungen. Hier wird die Differenz zwischen dem, was die Krankenkassen für Brücken und Kronen zahlen, und dem, was der Zahnarzt verlangt bezahlt. Laut Stiftung Warentest muss ein 43-jähriger Neukunde für die Zahnzusatzpolice zwischen 20 und 30 Euro im Monat zahlen. Verbraucherschützerin Weidenbach rät von einer solchen Überlegung jedoch ab. Ihrer Meinung nach sollte man lieber sein Geld anderweitig anlegen und eventuelle Zusatzkosten selber tragen.

Genauso im Trend: Pflegezusatzversicherungen. Pflegezusatzversicherungen schließen die Versorgungslücke zwischen Pflegekosten und den Leistungen der Pflegeversicherung. Es lohnt sich, sich frühzeitig um diese Zusatzversicherung zu kümmern, rät Cornelia Nowack von der Stiftung Warentest. Ab Mitte 40 zahlen Männer 20 Euro pro Monat, wenn diese jedoch die Versicherung zehn Jahre später abschließen, wird der Schutz doppelt so teuer. Viele können sich dann die Pflegezusatzversicherungen nicht mehr leisten. Es ist nicht nötig, lohnt sich aber trotzdem: Mit einer Krankenhauszusatzversicherung sichert sich der Patient ein Ein- oder Zweibettzimmer und hat zugleich Anspruch auf eine Untersuchung vom Chefarzt. Die besten Einbettzimmertarife kosten laut Stiftung Warentest ca. 40 Euro pro Monat.

Es gilt also für alle Versicherungen: Vergleichen lohnt sich. Weidenbach beteuert, dass „ähnliche Policen bei einem Anbieter 23 Euro, bei einem anderen 58 Euro im Monat kosten. Dabei ist die teurere Versicherung nicht unbedingt besser“. Auch die verschiedenen Angebote der eigenen Krankenkasse sind nicht immer günstig. Fast alle Kassen kooperieren inzwischen mit einem Privatversicherer und bieten dessen Zusatzpolicen mit Rabatten an. Dennoch können Konkurrenzangebote günstiger sein. Hier muss man aber vorsichtig sein, da die Rabatte verfallen, wenn man seine Kesse wechselt.

Mehr zum Thema: Zusatzversicherung


Wechsel zur privaten Krankenversicherung sollte erschwert werden.[#5]

15.05.2008
Bereich: Private Krankenversicherung

Die Bundesregierung will leider den Wechsel in die Private Krankenversicherung (PKV) weiter erschweren. Alle Personen die in den neuen Basistarif wechseln, sollen leider ab 2009 für zwei Jahre an diesen gebunden bleiben.

Das hat zur Folge, dass ein Wechsel für die Versicherten schwieriger wird. Deswegen auch müssen alle privaten Krankenversicherungen einen Basistarif anbieten, was mit der Gesundheitsreform 2007 festgelegt wurde. Der Basistarif darf jedoch nicht mehr kosten als der Höchstpreis in der gesetzlichen Krankenversicherung. Enthalten ist im Basistarif ungefähr derselbe Umfang an Leistungen wie bei der gesetzlichen. Die PKV muss nun jeden nehmen, der nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert ist, sogar dann wenn der Interessent bereits krank ist. Die Privaten Krankenversicherer wehren sich deshalb massiv gegen die Neuerung.

Mehr zum Thema: Private Krankenversicherung


Ärztliche Medikamente von Hausratversicherung geschützt.[#4]

10.05.2008
Bereich: Hausratsversicherung

Laut eines Urteils des Oberlandesgerichts Koblenz fallen Medikamente, die ein Arzt für seine Patienten aufbewahrt, unter den Schutz der Hausratversicherung (Az.: 10 U 270/06). Es handelte sich um einen Fall bei dem in die Wohnung einer Augenärztin eingebrochen wurde und Medikamente im Wert von rund 6800 Euro gestohlen wurden. Die Medikamente befanden sich in der Wohnung der Ärztin, weil sie Patienten verabreicht werden sollten. Die Hausratversicherung, der der Schaden sofort gemeldet wurde, verweigerte jedoch den Ersatz der gestohlenen Medikamente. Deswegen auch klagte die Ärztin gegen die Versicherung.

Das Landgericht gab der Versicherung Recht, doch das Oberlandesgericht hatte andere Meinung und sprach der Klägerin Recht zu. Als Begründung wurde genannt, dass Medikamente ebenso wie ärztliches Arbeitsgerät wie z.B. Spritzen oder Kanülen zu behandeln sind und deshalb genau wie diese unter den Schutz der Hausratversicherung fallen.

Mehr zum Thema: Hausratsversicherung


Vorsorge für später zahlt sich aus.[#1]

15.04.2008
Bereich: Private Rentenversicherungen, Riester Rente.

Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), haben die Deutschen im vergangenen Jahr wieder mehr private Rentenversicherungen abgeschlossen als im Jahr zuvor (rund 2,1 Millionen neue Riester-Renten). Gegenüber 2007 (zwei Millionen Riester-Neuabschlüsse) ist das ein Plus von 2,5 Prozent. Rund zwei Drittel der Neuabschlüsse wurden im letzten Quartal erzielt; ein Hinweis darauf, dass die Riester-Sparer die attraktive staatliche Förderung noch mitnehmen wollten, die man fürs ganze Jahr bekommt, auch wenn man seine private Altersvorsorge nach dem Riester-Modell erst kurz vor Jahresende abschließt.

Noch größeres Wachstum gibt es bei der Rürup- oder Basisrente: Mehr als 311.000 Neuverträge zählte der GDV im Jahr 2007, davon fast 120.000 von Oktober bis Dezember. Damit steigt die Zahl der Neuabschlüsse um 79 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem 173.700 Basisrenten abgeschlossen wurden. 2008 kann man als Rürup-Sparer 66 Prozent seiner Beiträge (maximal 13.200 EUR) steuerlich als Sonderausgaben geltend machen. Der durchschnittliche Jahresbeitrag zu Basisrentenverträgen lag 2007 bei rund 2.300 EUR.

Und der Abschluss lohnt sich: Mit Beginn dieses Jahres erreichte die Riester-Rente nun ihre höchste Förderstufe, in den vergangenen Jahren wurden die staatlichen Zulagen schrittweise angehoben. Jeder Riester-Sparer bekommt nun eine Grundzulage von 154 EUR im Jahr. Zusätzlich gibt es eine Kinderzulage von jährlich 185 EUR für jedes kindergeldberechtigte Kind. Für Kinder, die seit dem 1. Januar 2008 geboren wurden, zahlt Vater Staat sogar 300 EUR Riester-Förderung im Jahr. Die volle Förderung wird gutgeschrieben, wenn Eigenbeiträge plus Zulagen zusammen vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens ausmachen. Bei niedrigen Einkommen reduzieren die staatlichen Zuschüsse den aufzubringenden Eigenbeitrag stark - bei kinderreichen Familien beträgt der Anteil der staatlichen Zulagen am Riester-Beitrag bis zu 90 Prozent.

Mehr zum Thema: Riester Rente


Achtung: Vermeintliche Anrufe von der Rentenver- sicherung [#2]

14.04.2008
Bereich: Rentenversicherung

In den vergangenen Tagen erhielten zahlreiche Rentner und Versicherte Anrufe von angeblichen Mitarbeitern der Deutschen Rentenversicherung, in denen sie zu ihren Versicherungsnummern, Bankverbindungen und ihrem Krankenversicherungsverhältnis befragt wurden. Angeblich sollte damit der Versicherungsschutz der Angerufenen überprüft werden, doch wie die Träger der Deutschen Rentenversicherung ausdrücklich betonten, handelte es sich hierbei keineswegs um ihre Mitarbeiter, sondern um Betrüger. Betroffene Personen sollten deshalb auf keinen Fall persönliche Angaben am Telefon machen und ihre Daten nicht weitergeben.


Vielfalt von Rechtsschutzversicherungen.[#3]

13.04.2008
Bereich: Rechtschutzversicherung

Die Angebote an Rechtsschutzversicherungen sind sehr vielfältig. Es gibt verschiedene Bereiche, in denen sich die Verbraucher gegen rechtliche Ansprüche Dritter absichern können, z.B. Schadenersatz-, Arbeitsrecht-, Mietrecht-, Steuer- oder Verwaltungsrechtsansprüche. Viele Versicherungen bieten auch spezielle Tarife für einzelne Personengruppen wie z.B. Singles, Familien oder Rentner an oder übernehmen nach vorheriger Absprache auch schon die Kosten für eine einfache Rechtsberatung.

Wie bei anderen Versicherungen auch, kann auch bei dem Rechtsschutz eine Selbstbeteiligung vereinbart werden, die den Beitrag senkt, aber natürlich im Streitfall für einen Zuschuss der Kosten aus der eigenen Tasche bedeutet. Dennoch schließen die meisten Verbraucher eine Rechtsschutzversicherung aus Sorge vor der finanziellen Belastung ab, die im Streitfall auf sie zukommen könnte. Versicherungsberater und Verbraucherschützer sind sich jedoch einig, dass ein Neuabschluss einer Rechtsschutzversicherung nicht immer sinnvoll sein muss und raten den Verbrauchern vor und bei dem Abschluss, einige Dinge zu beachten.

Generell sind die Versicherungsbedingungen der Versicherer und deren Ausschlüsse sorgfältig zu lesen, denn nur wer eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen hat, ist noch lange nicht gegen alle Ansprüche jeglicher Art geschützt. So werden die Kosten für rechtlichen Beistand bei vorsätzlichen Straftaten natürlich grundsätzlich nicht übernommen und auch bei Familien- und Erbschaftsstreitigkeiten werden häufig nur die Kosten für ein Beratungsgespräch übernommen - wenn überhaupt. Prozesswütige sollten sich deshalb nicht einfach auf ihren Rechtsschutz verlassen, sondern sorgfältig die Vertragsbedingungen prüfen, bevor sie bei der Frage der Kostenübernahme eine böse Überraschung erleben.

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Unfallschutzversicherung[#4]

12.04.2008
Bereich: Unfallschutzversicherung

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichts Köln kann ein Versicherter den Unfallversicherungsschutz verlieren, wenn er den Unfall zu spät meldet (Az. 20 U 167/07). Damit bekräftigten die Richter den Anspruch der privaten Unfallversicherungen auf eine unverzügliche Information über einen Schadenfall.

Im konkreten Fall hatte ein Versicherter erst 11 Monate nach dem Unfall diesen seiner privaten Unfallversicherung gemeldet und begründete diese späte Information damit, dass er sich erst Klarheit über die Folgen des Unfalls und der hieraus resultierenden Schadensersatzansprüche verschaffen wollte. Der Mann hatte bei dem Unfall erhebliche Verletzungen erlitten und litt auch noch 5 Monate nach dem Unfall, während der er in ärztlicher Behandlung war, an Folgebeschwerden. Dieser Argumentation folgten die Richter nicht. Sie erklärten, dass eine verspätete Anzeige zum Nachteil der Versicherungsgesellschaft werde, da diese den Unfallhergang nach einem so langen Zeitraum kaum noch rekonstruieren könne. Deshalb ist es nach Ansicht der Richter die Pflicht eines jeden Versicherten, einen Schaden unverzüglich, also ohne schuldhaftes Verzögern des Kunden, zu melden. Wer sich daran nicht hält, muss mit dem Verlust des Versicherungsschutzes rechnen.

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Aldi Versicherung[#5]

08.04.2008
Bereich: Privathaftpflicht-, Unfall-, Hausrat- oder Reiseversicherungen

Der Discounter Aldi will nun nach Plus und Penny anscheinend auch Versicherungen anbieten. Das geht aus einem Bericht der Financial Times Deutschland hervor. Dem Bericht zur Folge will Aldi in seinen rund 4000 Filialen in Zusammenarbeit mit der Signal Iduna Privathaftpflicht-, Unfall-, Hausrat- oder Reiseversicherungen anbieten.

Die Signal Iduna arbeitet bereits mit Aldi bei deren eigenen Versicherungen zusammen, so soll unter anderem der Aldi Fuhrpark über die Signal Iduna versichert sein. Einen genauen Startzeitpunkt für die Aldi Versicherungen gibt es derzeit noch nicht. Die Verhandlungen zwischen dem Versicherer und dem Discounter sollen aber bereits sehr weit voran geschritten sein. Eine offizielle Stellungnahme gab es bisher weder von Aldi noch von der Signal.

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Haftpflichtversicherung übernimmt Mietschaden[#6]

07.04.2008
Bereich: Haftpflichtversicherung

Die Private Haftpflichtversicherung übernimmt in der Regel so genannte "Mietsachschäden" in der Regel durch die so genannte private Haftpflichtversicherungen für die, der Vermieter bei der Rückgabe der Wohnung oder später Schadenersatzforderungen stellen kann. Hierunter fallen z.B. Schäden an Türen und Bodenbelägen. Manche Versicherungen schließen - gegen Aufpreis - auch Mobiliar in Hotelzimmern oder angemieteten Ferienhäusern in den Versicherungsschutz ein.

Die Versicherungssumme beträgt üblicherweise bis zu 50.000 Euro, allerdings sind Schäden an Elektro- oder Gasgeräten sowie Schäden an geliehenen Gegenständen und Schäden, die infolge von normaler Abnutzung, Verschleiß oder übermäßiger Beanspruchung aufgetreten sind, meist ausgeschlossen. Bei der Übernahme der Schäden durch die Haftpflichtversicherung, setzt sich diese direkt mit dem Vermieter auseinander, der Mieter muss sich um nichts mehr kümmern.

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Bundesärztekammer-Präsident Hope fordert Änderungen der gesetzlicher Krankenversicherung für die Familien.[#7]

02.04.2008
Bereich: Gesetzliche Krankenversicherung

Nach Ansicht von Bundesärztekammer-Präsident Jörg-Dietrich Hoppe soll die kostenlose Kranken-Mitversicherung von Ehepartnern nur noch auf erziehende Väter und Mütter beschränkt werden, da eine allgemeine beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern bei unserer demografischen Entwicklung nicht mehr zeitgemäß und tragbar sei. Hoppe forderte, die Mitversicherung nur noch jenen Elternteilen zu lassen, die für die Kindererziehung zuständig seien.

Laut Hope, sollten aber dafür die Beiträge für die Krankenversicherung für Kinder zukünftig ganz aus Steuermitteln finanziert werden, da diese eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei. Eine solche Regelung würde die gesetzliche Krankenversicherung um über 10 Milliarden Euro entlasten. Bei der Überlegung zur Einführung eines solchen Modells müsse jedoch sichergestellt werden, dass die Steuerfinanzierung auch langfristig verlässlich bliebe und nicht beliebig rückgängig oder verändert würde. Dies würde nicht nur den aktuell Versicherten, sondern auch der nachfolgenden Generation zugute kommen, erklärte Hoppe.


Das wollen die Deutschen: Rente mit spätestens 64![#8]

26.02.2008
Bereich: Private Altersvorsorge

Mehr als 18.000 Personen aus 26 Länder haben an einer Untersuchung des "AXA Ruhestand-Barometers" teilgenommen. Dabei wurde festgestellt, dass die Mehrheit der Deutschen mit 59 Jahren in den Ruhestand gehen möchte, obwohl 64 Jahre auch noch akzeptabel wären.

Mittlerweile sehen sich demzufolge 79% Befragten als selbst für die eigene Altersvorsorge verantwortlich. 72% Befragten haben mit 31 Jahren - also zwei Jahre früher als der Europäische Durchschnitt - begonnen, in eine Private Altersvorsorge ein zu zahlen. Der Sicherheitsaspekt einer Privaten Altersvorsorge ist hierbei für die Deutschen besonders wichtig. Dies äußerst sich gemäß der Umfrage wie folgt: Es werden Produkte mit hohen Garantien bevorzugt, gleichzeitig jedoch auf höhere Renditenchancen verzichtet. Nach der Einschätzung GfK-Studie investieren die Deutschen mehr in die Altersvorsorge als je zuvor. Das liegt daran, dass die Deutsche sich sorgen um ihre Altersvorsorge machen. Über 80 % erwarten für ihren Ruhestand ein niedrigeres Einkommen und 60% gehen davon aus, dass sich die finanzielle Situation im Ruhestand deutlich verschlechtern wird, verglichen mit den heutigen Rentnern. Manche Befragten befürchten sogar, dass sie aus finanziellen Gründen sogar im Rentenalter arbeiten müssen. Im Internationalen Vergleich sehen nur die Spanien die Lage noch pessimistischer als die Deutschen.

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Deutsche Bürger bezahlen Jährlich 20 Milliarden Euro – mehr als nötig.[#9]

25.02.2008
Bereich: Versicherungen

Laut des Bundesverbandes der Versicherungsberater e.V (BVVB) wurde Jährlich mehr als 20 Milliarden Euro für Versicherungen bezahlt, viel mehr als nötig. Vermutlich könnte jeder Verbraucher seine jährlichen Versicherungsbeiträge um 20-30% kürzen, d.h 400 Euro pro Haushalt. Voraussetzung hierfür wäre ein intensives Vergleichen der jeweiligen Versicherungen. Die Einsparpotentiale der meisten Kunden würden nicht einmal annähernd ausgeschöpft erklärt Dorothe Moraing BVVB - Geschäftsführerin. Deshalb fordern die Versicherungsberater die Informationspflichten–Verordnung auf alle Sparten auszudehnen und nicht nur auf gängige Versicherungen wie Kranken-, Lebens- und Unfallversicherung zu beschränken. Vielen Kunden ist vermutlich überhaupt nicht bewusst, welch negative Folgen die gegenwärtigen Provisionssystem auf die Beratungsqualität haben kann.

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Gefährlicher Haushalt[#10]

19.02.2008
Bereich: Unfallversicherung

Beinahe 80% aller Unfälle passieren im Haushalt und der eigenen Wohnung. Das kann gerade für ältere Menschen gefährlich sein: Laut Statistik passieren fast 90% aller tödlichen Stürze Menschen über 65 Jahren. Zur Vermeidung solcher Unfälle empfehlen Experten, vor jedem Möbelstück mindestens 1,20 Meter Platz frei zu halten - nur so ist ein sicheres Durchkommen möglich.

Sollte dennoch ein Unfall im Haushalt passieren, dann haftet die private Unfallversicherung und hilft durch eine Kapitalleistung (oder ggf. durch die so genannte Unfallrente) eventuell entstandenen Einkommenseinbußen auszugleichen. Für Senioren gibt es spezielle Angebote von Unfallversicherungen, in denen zusätzliche Hilfs- und Pflegeleistungen wie z.B. Wäschedienste oder Essensdienste enthalten sind.

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Die Europäische Reiseversicherung mit neuen Partnern[#11]

18.02.2008
Bereich: Reiseversicherung

Die Europäische Reiseversicherung als Tochter der Münchner Rück orientiert sich Richtung Asien. Einen ersten Kooperationspartner hat die deutsche Nummer eins in Sachen Reiseschutz bereits gefunden: Eine Billigfluglinie aus Malaysia, die Air Asia-X. In Kooperation mit der Airline wird automatisch mit dem Flugticket eine Versicherung gegen Verspätungen angeboten. Am Anfang gilt dieses Pilotprojekt allerdings nur auf der Strecke Kuala Lumpur - australische Goldküste.

Das Angebot soll jedoch weiter ausgebaut werden. Der Reiseversicherer mit einem Umsatz von rund 444 Millionen Euro blickt jedoch nicht nur über die Grenze, sondern ist auch am inländischen Markt sehr aktiv. Als neuesten Vertriebspartner präsentierte das Unternehmen jetzt die Victoria Versicherung AG. Sie bringt von nun an das Rundum–Sorglos–Jahrespaket an den Mann und die Frau. Beide Seiten zeigten sich mehr als zufrieden über den Vertragsschluss.

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ADAC gewinnt mit Kfz-Versicherung Marktanteile[#12]

15.02.2008
Bereich: Autoversicherung

Europas größter Automobilclub, der ADAC, gewinnt nach eigenen Angaben mit seiner neuen Kraftfahrzeug-Versicherung sehr schnell Marktanteile. In den ersten Monaten wurden rund 85.000 Neuverträge abgeschlossen, sagte der Chef der zum 1. Oktober 2007 gegründeten ADAC Autoversicherung AG, Josef Halbig, der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag".

Der Bestand an Verträgen sei zum 31. Januar 2008 gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent auf 364.000 gestiegen. "Mit diesem Zuwachs liegen wir deutlich über dem Marktdurchschnitt", sagte Halbig der Zeitung. Der Autoclub bietet seit 1992 Autopolicen an, trat bislang jedoch nur als Vermittler für Versicherungsunternehmen auf. Mittelfristig solle sich der Bestand auf 600.000 erhöhen. An der neuen Autoversicherung hält der ADAC 49 Prozent, die Zurich–Gruppe 51 Prozent.

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Reform der gesetzlichen Unfallversicherung[#13]

15.02.2008
Bereich: Unfallversicherung

Eine weitere Hürde auf dem Reformweg der gesetzlichen Unfallversicherung ist genommen: Das Bundeskabinett hat letzte Woche den Entwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Unfallversicherung (Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz – UVMG) beschlossen. Ziel ist es u.a. Bürokratie abzubauen, Kosten zu senken sowie die Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Systems zu stärken. Hierfür soll die Organisation der Unfallversicherung deutlich gestrafft und an die veränderten Wirtschaftsstrukturen angepasst werden. Daneben ist geplant, den Lastenausgleich zwischen den gewerblichen Berufsgenossenschaften neu zu gestalten.

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Berufsunfähigkeitsversicherung[#14]

12.02.2008
Bereich: Berufsunfähigkeit

Die Berufsunfähigkeit kommt oft schneller, als man es erwarten würde. Die statistischen Zahlen sind erschreckend. Bereits jeder vierte Arbeitnehmer muss seinen Beruf wegen Berufsunfähigkeit vorzeitig aufgeben. Diese Tatsache zu akzeptieren ist sehr schwer dazu. kommt jedoch eine weitere: Ohne eine Berufsunfähigkeitsversicherung steht man mit leeren Händen da. Der Weg in die Armut wäre somit vorprogrammiert. Wenn man diesen Punkt genauer betrachtet, kommt man zu der Erkenntnis, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung die wohl wichtigste Versicherung ist, die man so früh wie möglich abschließen sollte.

Obwohl niemand damit rechnet, dass man von einem Tag auf den anderen seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, melden die Versicherungsanstalten eine signifikante Zunahme der Abschlüsse. Die Wichtigkeit dieser Versicherung erreicht jedoch trotz allem recht langsam das Bewusstsein der Arbeitnehmer. Vor dem Abschluss eines Vertrages sollte man jedoch die Berufunfähigkeitsversicherung vergleichen. Der Vergleich ist auch in diesem Bereich sehr wichtig und kann bares Geld bedeuten.

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Lebensversicherung - Gesamtverzinsung der Sparbeiträge steigt.[#15]

11.02.2008
Bereich: Lebensversicherung

Es gibt eine gute Nachricht für viele Lebensversicherungskunden: in Jahr 2008 wird die Gesamtverzinsung der Sparbeiträge, die sich aus dem Garantiezins und der Überschussbeteiligung zusammensetzt, erstmals seit Jahren wieder steigen, der Markt erwartet hier im Durchschnitt einen Anstieg von 0,25 Prozentpunkten auf 4,5 Prozent. Grundsätzlich haben Lebensversicherer bis Ende des Jahres Zeit, verbindlich ihre Überschussbeteiligung mitzuteilen. Bisher hat sich zwar nur ein Teil der Gesellschaften aus der Deckung gewagt, jedoch es zeichnet sich bereits ein klarer Trend ab: Sieben von neun Unternehmen heben im kommenden Jahr die Verzinsung im Vergleich zu 2007 um 0,1 bis 0,5 Prozentpunkte an. Es lohnt sich demnach wieder, eine Lebensversicherung - als Alternative zu hoch riskanten Aktiengeschäften - abzuschließen.

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Bis zu 50% sparen bei einer Rechtsschutzversicherung![#16]

08.02.2008
Bereich: Rechtsschutzversicherung

Manche Versicherungen sind einfach notwendig, wie z.B die private Haftpflichtversicherung, die vor finanziellen Regressforderungen bewahrt, wenn jemand aus Versehen bei einer anderen Person einen Schaden entstehen lässt. Auch die Hausratversicherung ist eine solch unentbehrliche Police. Sie schützt vor finanziellem Verlust bei Wasserschäden, Feuer und Einbruch. Des Weiteren ist eine Rechtsschutzversicherung äußerst empfehlenswert, schließlich ist das altertümliche Problem vor Gericht Recht zu bekommen, auch wenn man Recht hat, immer noch nicht behoben.

In ihrem Geltungsbereich kollidieren einige Versicherungspolicen allerdings miteinander. Ratsam ist es daher, sich die Versicherungsunterlagen genau anzusehen, da im Einzelfall viel Geld gespart werden kann. Beispielsweise ist es vollkommen unnötig, eine Reisegepäckversicherung für die Bahnreise ins Ausland abzuschließen, wenn das Reisegepäck mit der Bahncard bereits für ein ganzes Jahr versichert worden ist. Die allgemeinen Geschäftsbedingungen sollten daher vor Vertragsabschluss unbedingt gelesen werden.

Auch bei solchen Versicherungen, die von jeder Privatperson abgeschlossen werden sollten, können durch überlegtes Handeln die Jahresbeiträge um einiges gesenkt werden. Die Beitragsdifferenz zwischen Beiträgen von Rechtsschutzversicherungen liegt zwischen 130 und 280 Euro jährlich. Die Schadenssumme ist dabei verschieden hoch und es werden auch unterschiedliche Risikofaktoren abgedeckt. Ein Versicherungsvertrag, der auf die eigenen Bedürfnisse angepasst ist, verringert die Kosten.

Insbesondere sollte der Selbstbeteiligung Aufmerksamkeit geschenkt werden. Viele Versicherungsnehmer nutzen nicht die Möglichkeit zur Selbstbeteiligung, dabei hat ein Versicherungsvertrag mit Selbstbeteiligung ein gutes Einsparpotential. Seit einigen Jahren gibt es nun vermehrt Kombiangebote. Diejenigen, die mehrere Versicherungen bei derselben Versicherungsgesellschaft abgeschlossen haben, erhalten einen Rabatt. Beispielsweise erhält ein Mitglied im örtlichen Mieterverein 30 Prozent Abschlag auf alle Versicherungsbeiträge, sofern es bei der Partnergesellschaft die Versicherungen abschließt. Sinnvolles Vergleichen & Auswählen sowie Beratung und ein intensives Lesen des Kleingedruckten kann sich also positiv auf den Geldbeutel auswirken.

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Riester Rente wieder erfolgreich.[#17]

05.02.2008
Bereich: Riester Rente

Wie die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin vorgestellten vorläufigen Ergebnisse zur Geschäftsentwicklung des Jahres 2007 und Anfang 2008 zeigen, hat die Riester-Rente auch in 2007 erneut eine positive Entwicklung genommen.

Die dem GDV angeschlossenen Versicherungsunternehmen konnten demnach im letzten Jahr rund 2,1 Millionen Riester-Verträge abschließen, was einem Plus im Vergleich zu 2006 von 2,5 Prozent entspricht.

Auch das Geschäft mit der Basisrente - Rürup-Rente genannt - hat sich im letzten Jahr positiv entwickelt. Es wurden etwa 311.300 Neuverträge abgeschlossen werden, was einem Plus von über 79 Prozent entspricht. Allein im letzten Quartal des Jahres wurden ca. 119.500 Verträge abgeschlossen obwohl die Basisrente bisher eine sehr gering genutzte Form der privaten Altersabsicherung war.

Versicherungsnehmer, die die Basisrente als Altersabsicherungsform nutzen, haben im Durchschnitt einen Jahresbeitrag von 2.300 Euro angelegt. Diese Summe ist im Vergleich zur privaten Rentenversicherung in etwa drei Mal so hoch.

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Risikolebensversicherung für Nichtraucher[#18]

04.02.2008
Bereich: Risikolebensversicherung

Für Nichtraucher und Raucher gibt es bei verschiedenen Anbietern jeweils bis zu 17 unterschiedliche Risikotarife als Wahlmöglichkeit. Ob feststehende oder fallende Versicherungssumme, ob gleich bleibender oder veränderlicher Beitrag durch jährliche Beitragsneuberechnung - für jeden Kunden und jeden Bedarf offeriert die Anbieter die entsprechenden Lösungen an.

Nichtraucher können seit Beginn dieses Jahres das Todesfallrisiko bei zu sehr preiswerten Prämien absichern, schließlich liegt der eintrittsalterunabhängige Sofortrabatt bei bis zu 70 Prozent. Für Raucher ist der Sofortrabatt je nach Eintrittsalter immer bis zu 55 Prozent, egal ob männlich oder weiblich.

Nichtraucher werden seit Anfang 2008 extra belohnt. Bei Neuabschluss einer Risikolebensversicherung bekommen Männer einen Sofortrabatt von 70 Prozent, unabhängig vom Eintrittsalter oder der Laufzeit des Vertrages. Bei Frauen wird der Sofortrabatt auf 66,67 Prozent festgelegt. Diese Entscheidung trägt dem deutlich geringeren Todesfallrisiko bei Nichtrauchern Rechnung.

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Experten empfehlen Private Altersvorsorge für Kinder[#19]

22.01.2008
Bereich: Private Altersvorsorge

Viele junge Eltern investieren heute privat in die eigene Altersvorsorge. Die Frage nach der Altersvorsorge ihrer Kinder wird hierbei oftmals vernachlässigt. Doch es ist leider davon auszugehen, dass sich die Rentensituation in den nächsten Jahren noch weiter zuspitzen wird. Vorsorge tut also Not - für junge Eltern aber auch für den Nachwuchs. Dabei gilt: je früher mit dem Vermögensaufbau begonnen wird, desto besser ist die Versorgungssituation das Kindes im Rentenalter. Wer also relativ früh beginnt, kann bereits mit kleinen Beträgen sehr viel erreichen. Wenn Sie beispielsweise 100 Euro für die private Rentenversicherung ihres Kindes zahlen, so kann er/sie ab dem Alter von 65 Jahren über stattliche 490 Euro im Monat verfügen. Rechnet man die überschussbeteiligung hinzu, ist sogar noch wesentlich mehr möglich.

Experten empfehlen einen Teil des Kindergelds für die Private Altersvorsorge aufzuwenden: Für die ersten drei Kinder gibt es vom Staat jeweils 154 Euro im Monat, für jedes weitere Kind 178 Euro. Auch die Großeltern kommen nicht selten als 'Spender' in Frage. Sobald die Kinder oder Enkel auf eigenen Füßen stehen, können sie den Vertrag mit dem günstigen Monatsbeitrag selbst weiterführen.

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Rürup Rente[#20]

01.02.2008
Bereich: Rürup Rente

Nach Einschätzung der Deka Bank müssen Anleger wegen der kommenden Abgeltungssteuer noch in diesem Jahr handeln, um ihr Portfolio abgeltungssteuerfest zu machen. Wer diese Chance verpasst, der 'zahlt drauf'. Der Staat erhebt ab dem 01. Januar 2009 eine Steuer von 25 Prozent für Dividenden, Zinsen und Gewinne, die aus der Veräußerung von Kapitalanlagen resultieren. Anleger ab 20.000 Euro sind dabei mit vier Prozent Verzinsung von der Abgeltungssteuer betroffen. Ein weiteres Zentrales Thema für das Jahr stellt die private Altersvorsorge da. Schätzungen zur Folge haben rund zwei Drittel der ca. 30 Millionen Riester-Berechtigten noch keinen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. Bei der Rürup-Rente schätzt Waas das Potenzial auf insgesamt 7 Millionen Anleger

Wer die Möglichkeit hat, in die private Krankenversicherung zu wechseln, sollte das auch prüfen. Für manch einen lohnt es sich zwar nicht, aber andere sparen durch den Wechsel bares Geld.

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Stiftung Warentest analysiert Riester-Rente[#21]

31.01.2008
Bereich: Riester Rente

Es gab viel Ärger um die Riester-Rente. In einem Fernsehbeitrag wurden Zweifel geäußert, ob sich diese Form des Sparens für Gering- und Durchschnittsverdiener lohne. Die Stiftung Warentest lässt keine Zweifel daran aufkommen, dass sich die Riester-Rente lohnt. Jeder, der nur kurzfristig wenig verdient, wird letztlich profitieren. Denn Zulagen gibt es wie in keiner anderen Form der geförderten Altersvorsorge: Die Grundzulage ist in 2008 beim Maximum angekommen und beträgt 154 Euro. Dazu kommt die Kinderzulage: 185 Euro werden für jedes Kind jährlich ausgezahlt. Da kommt einiges zusammen - auch bei Geringverdienern.

Aber: Wer im Alter auf Grundsicherung angewiesen ist, der profitiert letztlich nicht oder nur eingeschränkt. Denn - und das ist laut Stiftung Warentest seit langem bekannt: Die Einkommen aus der Riester-Rente werden auf die Grundsicherung angerechnet. Das gelte auch für andere Einkünfte und Vermögenswerte. Nur während der Beitragsphase ist das aufgrund der Riester-Rente Angesparte Vermögen vor einer Hartz-IV-Anrechnung sicher. Während der Rentenzeit dagegen erfolgt die Anrechnung des zusätzlichen Einkommens in vollem Umfang. Wer aber ist von diesen Nachteilen genau betroffen?

Nach eigenen Berechnungen erhält jeder, der im Durchschnitt über 45 Jahre 1.450 Euro brutto im Monat verdient, eine Rente in Höhe der Grundsicherung. Das heißt, dass vom Staat im Rentenalter kein Geld bezahlt wird. Die Folge für den Sparer: Die Riester-Rente kommt für den Sparer zu 100 Prozent im Alter zugute.

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Experten empfehlen Private Altersvorsorge für Kinder[#22]

22.01.2008
Bereich: Private Altersvorsorge

Viele junge Eltern investieren heute privat in die eigene Altersvorsorge. Die Frage nach der Altersvorsorge ihrer Kinder wird hierbei oftmals vernachlässigt. Doch es ist leider davon auszugehen, dass sich die Rentensituation in den nächsten Jahren noch weiter zuspitzen wird. Vorsorge tut also Not - für junge Eltern aber auch für den Nachwuchs. Dabei gilt: je früher mit dem Vermögensaufbau begonnen wird, desto besser ist die Versorgungssituation das Kindes im Rentenalter. Wer also relativ früh beginnt, kann bereits mit kleinen Beträgen sehr viel erreichen. Wenn Sie beispielsweise 100 Euro für die private Rentenversicherung ihres Kindes zahlen, so kann er/sie ab dem Alter von 65 Jahren über stattliche 490 Euro im Monat verfügen. Rechnet man die überschussbeteiligung hinzu, ist sogar noch wesentlich mehr möglich.

Experten empfehlen einen Teil des Kindergelds für die Private Altersvorsorge aufzuwenden: Für die ersten drei Kinder gibt es vom Staat jeweils 154 Euro im Monat, für jedes weitere Kind 178 Euro. Auch die Großeltern kommen nicht selten als 'Spender' in Frage. Sobald die Kinder oder Enkel auf eigenen Füßen stehen, können sie den Vertrag mit dem günstigen Monatsbeitrag selbst weiterführen.

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Wintersport nur mit Versicherungsschutz![#23]

18.01.2008
Bereich: Berufsunfähigkeit, Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung

Jedes Jahr im Winter verunglücken über 60.000 (!) Wintersportler bei der Ausübung ihres liebsten Hobbys. Aus diesem Grund empfehlt die Stiftung Warentest allen Ski- und Snowboardfahrern dringend eine private Unfallversicherung. Diese übernimmt nicht nur die Bergungskosten, (Rettungsflug in das nächstgelegene Krankenhaus), sondern sichert den Verunglückten auch im Falle einer Invalidität finanziell ab.

Schon ab 100 Euro im Jahr ist eine solche private Unfallversicherung mit einer Versicherungssumme von 100.000 Euro abzuschließen. Nur Personen, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, benötigen keinen zusätzlichen Schutz über eine private Unfallversicherung. Für nicht mehr als 10 Euro zusätzlich im Jahr können Wintersportler, die auch im Ausland (Österreich, Schweiz, Italien, etc.) unterwegs sind, eine private Auslands-Krankenversicherung abschließen. Dank dieser Versicherung bekommen verunglückte Wintersportler auch den Rücktransport nach Deutschland ersetzt- diese Rücktransportskosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen generell nicht getragen.

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Riester-Rente steigt 2008[#24]

09.01.2008
Bereich: Riester Rente

Die Riester-Rente wird ab 2008 noch interessanter: Die staatliche Unterstützung zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge mit Hilfe der so genannten Riester-Rente wird schon im Jahr 2008 deutlich gestärkt. Alle, die selbst die persönliche Vorsorge in Angriff nehmen, bekommen höhere Geldprämien und stärkere steuerliche Entlastungen. So steigt bei der Riester-Rente die Grundzulage für Riester-Verträge von 114 auf 154 Euro pro Jahr und die Kinderzulage von 138 auf 185 Euro für jedes kindergeldberechtigte Kind!

Für alle in diesem Jahr aber auch und später geborene Kinder soll dieser Zuschuss sogar bis auf 300 Euro angehoben werden. Dazu gibt es auch eine staatliche Unterstützung in Form eines Sonderausgabenabzugs für geleistete Beiträge in die Riester-Rente. Damit man der maximalen Förderung durch den Staat kommt, sollten 4 statt bisher nur 3 Prozent des Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr in eine Riester-Rente eingezahlt werden.

Somit steigt im Jahr 2008 der abzugsfähige Höchstsatz auf bis zu 2100 Euro. Sollte der Steuervorteil die staatlichen Zulagen übersteigen, schreibt das Finanzamt die Differenz gut.

Sollten Bundesbürger bislang noch nicht in die eigene Altersvorsorge investiert haben, ist demnach jetzt die ultimative Gelegenheit dies nach zu holen.

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Berufsunfähigkeit vs. Erwerbsminderung[#25]

07.01.2008
Bereich: Berufsunfähigkeitversicherung

Finanzielle Folgen die Berufsunfähigkeit führen zu einem immer größeren Problem in Deutschland. Wer berufsunfähig wird, ist nämlich gesetzlich nicht abgesichert. Die Rentenreform von 2001 brachte einige Nachteile mit sich: Dazu zählt, dass die gesetzliche Rentenversicherung nicht mehr zahlt, wenn eine Person berufsunfähig wird. Oder noch genauer: Sie zahlt nur noch bei Erwerbsminderung. Darum auch Sie sollten auf folgenden Tipp achten: wenn Sie im Büro arbeiten oder andere körperlich einfache Tätigkeiten ausüben und berufsunfähig werden: Lassen Sie auch prüfen, ob eine Erwerbsminderung vorliegt. Weil wenn Sie schon Ihren körperlichen Beruf nicht mehr ausüben können, dann stellt sich sofort die Frage, ob sie überhaupt noch uneingeschränkt einer Erwerbsarbeit nachgehen können. Liegt eine Erwerbsminderung vor, dann haben sie auch die Chance auf eine gesetzliche Rente.

Experten empfehlen, eine Berunfsunfähigkeitsversicherung frühzeitig bzw. so früh wie möglich ab zu schließen, denn es gilt: Je älter Sie werden, desto mehr müssen Sie zahlen. Und wenn Sie erst einmal starke körperliche oder psychische Beschwerden hatten, dann ist es meistens schon zu spät, um erfolgreich zu einem Abschluss zu kommen. Versicherungsunternehmen gehen dann immer öfter auf Distanz.

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Lebensversicherungen 2008 mit höherer Rendite[#26]

28.12.2007
Bereich: (Kapital-)Lebensversicherung

Nach Jahren mit stagnierenden oder sinkenden Gesamtverzinsungen für Lebensversicherungsprodukte zeichnet sich für 2008 eine sigifikante Trendwende ab: Die Gewinnbeteiligungen werden in diesem Jahr wohl wieder steigen.

Nach Schätzungen von map-Report dürfen Kunden von Lebensversicherungsprodukten in Jahr 2008 mit einer Gesamtverzinsung von durchschnittlich 4,5 % rechnen (2007: 4,2 %). Diese Rendite wurde errechnet aus dem gesetzlich garantierten Mindestzins und der von den Versicherern zusätzlich erwirtschafteten, aber nicht garantierten Überschussbeteiligung. Diese positiven Prognosen werden durch die 14 Assekuranzen bestätigt und im deutschen Markt (Gesamtmarktanteil: 35 %) für 2008 bekannt gegebenen. Diese sehen Steigerungen in der Verzinsung zwischen 0,2 und 0,5 % vor.

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Ausbildungsversicherung[#27]

26.11.2007
Bereich: Ausbildungsversicherung

Kosten für Ausbildung steigen dramatisch Allein der gesetzliche Unterhaltsanspruch für die Erstausbildung der Kinder schlägt mittlerweile mit mindestens 640 Euro pro Monat zu Buche. Im Jahr kommen da für Eltern schnell über 8.000 Euro zusammen (nicht einberechnet hierbei sind die immer mehr aufkommenden Studiengebühren). Für kaum ein Elternhaus ist es , realistisch betrachtet, machbar, jahrelang 10.000 Euro im Jahr für die Ausbildung des eigenen Kindes aufzubringen – ganz zu schweigen von der aufkommenden Belastung, sollten zwei oder gar noch mehr Kinder studieren. Ist die Folge eine Zwei-Klassengesellschaft?

Die Lösung: eine Ausbildungsversicherung Wer frühzeitig die Ausbildung seiner Kinder in den persönlichen Vorsorgeplan mit einbezieht, kann die Belastung spürbar senken. Eine so genannte Ausbildungsversicherung funktioniert prinzipiell wie ein normaler Sparvertrag. Bei schweren Schicksalsschlägen - etwa Tod oder Berufsunfähigkeit der Eltern - springt die Versicherung ein und übernimmt die Beiträge bis zur Auszahlung des Vertrags, welche zu jedem Zeitpunkt garantiert ist.

Wichtig ist, dass Eltern, in diesem Fall SIE, frühzeitig vorsorgen. Wer bereits ab der Geburt des Kindes monatlich 50 Euro für eine Ausbildungsversicherung aufwendet, erwirtschaftet bis zum 22. Lebensjahr des Kindes an die 20.000 Euro. Informieren Sie sich daher jetzt zum Wohle Ihres Kindes – kostenlos & unverbindlich – natürlich bei den Marktführern.

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Beliebtheit der Riester Rente verdoppelt[#28]

20.11.2007
Bereich: Riester Rente

Eine repräsentative Umfrage der Deutschen Postbank AG und dem Institut für Demoskopie Allensbach hat gezeigt, dass mittlerweile 31 % der Bundesbürger die Riester–Rente mittlerweile für eine geeignete Form der Privaten Altersvorsorge halten. Verglichen zum Jahr 2003, als dieselbe Studie durchgeführt wurde, entspricht dies mehr als einer Verdopplung der Beliebtheit.

Demzufolge erhält beinahe jeder vierte Deutsche im Alter Bezüge aus einer privat abgeschlossenen Riester Rente. Den größten Anteil hierbei stellen die berufstätigen Frauen mit 26 Prozent, während berufstätige Männer lediglich einen Anteil von 23 Prozent stellen. Regional betrachtet, ist die Riester Rente besonders in Sachsen-Anhalt und Thüringen sehr beliebt. Hier haben bereits 31% der Bevölkerung diese Form der Privaten Altersvorsorge abgeschlossen. Unter demografischen Gesichtpunkten betrachtet, zeigt sich, dass insbesondere die Gruppe der 30 bis 49-jährigen auf die Riester Rente vertraut.

Allerdings zeigte die Umfrage ebenfalls das mangelnde Wissen hinsichtlich dieser Thematik auf, welche in Deutschland noch immer vorherrscht. Demnach wissen 65 Prozent der Bevölkerung nicht, dass der zu entrichtende Eigenanteil auch am Ende eines jeden Jahres bezahlt werden kann, und nicht zwanghaft Monat für Monat abgeführt werden muss (dies mindert die staatliche Förderung nicht!).

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Krankenzusatzsversicherung und Zahnzusatzsversicherung - gesetzliche Versicherung mit privaten Leistungen[#29]

04.11.2007
Bereich: Krankenzusatzversicherung

Die Leistungen der gesetzlichen Lebensversicherungen sind für die meisten Versicherten zu gering, da von diesen im Allgemeinen keine alternativen Heilmethoden bezahlt werden und Sehhilfen und Zahnersatz nur gegen hohe zusätzliche Gebühren geleistet werden. Die letzte Gesundheitsreform hat des Weiteren den Abschluss einer privaten Krankenversicherung für Arbeitnehmer verschärft, weshalb eine Zahnzusatzversicherung oder eine private Krankenzusatzversicherung eine gute Entscheidung ist.

Der Kunde bleibt daher bei dem gesetzlichen Versicherer, erhält aber größtenteils Leistungen einer privaten Versicherung. Private Krankenzusatzversicherungen können dabei unterschiedliche Leistungen abdecken. Wer z.B. stationär behandelt werden muss, kann somit seine Unterbringung (Ein- oder Zweibettzimmer) oder den behandelnden Arzt festlegen. Alternative Behandlungsformen oder Sehhilfen, welche üblicherweise nicht von der gesetzlichen Versicherung übernommen werden, können ebenfalls durch eine private Zusatzversicherung abgeschlossen werden.

In Zukunft wird wegen staatlicher Sparmaßnahmen speziell die Zahnzusatzversicherung eine große Rolle spielen. Patienten erhalten bei der gesetzlichen Versicherung lediglich einen Zuschuss und müssen den größten Teil der Kosten selber tragen. Einzelne gesetzliche Versicherungen offerieren Zusatzversicherungen in Kooperation mit privaten Unternehmen. Diese Lockangebote sind jedoch nur auf den ersten Blick preiswert.

Darüber hinaus stellt sich die Frage, ob die Zusatzleistungen in einem Paket oder einzeln abgeschlossen werden sollten. Bündelungen sind generell günstiger, jedoch bei Änderungswünschen inflexibel. Bei einem Anstieg des Beitrages muss daher zumeist das ganze Paket gekündigt werden. Bei einzelnen Zusatzversicherungen ist ein Versicherungswechsel daher schneller und leichter durchgeführt. Dem stehen jedoch die höheren Gebühren gegenüber.

Wegen der großen Nachfrage an Zusatzversicherungen ist der Markt mit unübersichtlichen Angeboten gesättigt. Es empfiehlt sich daher vor einem Abschluss einen Versicherungsvergleich durchzuführen und sich gründlich zu informieren.

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Riester Rente - Bürger sind nur mangelhaft informiert[#30]

01.11.2007
Bereich: Riester Rente

Eine Studie der Uni Freiburg hat ergeben, dass jeder zweite Bundesbürger nur mangelhaft über die staatlich geförderte Zusatzrente informiert ist. Besonders sind dabei Menschen betroffen, deren Haushaltseinkommen unter tausend Euro netto im Monat liegt. Etwa 40 Prozent der Deutschen sind über die betriebliche Altersvorsorge informiert. Bei der Studie nahmen ca. 2000 Frauen und Männer über 18 Jahre teil.

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Haftpflicht = Pflicht für jeden Mieter[#31]

21.10.2007
Bereich: Private Haftpflichtversicherung

Bei Unfällen im Treppenhaus, vor einem Grundstück oder in dem Garten, haftet der Eigentümer. Dieses kann im schlimmsten Fall das gesamte Vermögen betreffen und macht somit eine Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitzer unentbehrlich. Bei den Versicherungen gibt es jedoch große Differenzen bezüglich der Beiträge und Leistungen. Bereits für 29 Euro im Jahr können Vermieter und Hausbesitzer mit der günstigsten Police ihr Eigentum mit einer Versicherungssumme von drei Millionen Euro absichern. Der teuerste Versicherer verlangt den dreifachen Beitrag für eine Absicherung von nur 110 Euro. Informieren sie sich daher jetzt über die Leistungen und Beiträge der verschiedenen Versicherungsgesellschaften.

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Risiken für Selbstständige[#32]

15.10.2007
Bereich: Berufsunfähigkeitsversicherung

Auch wenn manche Kunden stark körperlich beeinträchtigt sind, sind viele Versicherungen nicht zu einer Leistung verpflichtet. Stattdessen soll der Versicherte eventuell neues Personal einstellen oder sein Unternehmen neu strukturieren. Des Weiteren sind im Falle einer Berufsunfähigkeit die Pensionszusagen nur mangelhaft rückgedeckt., welches zu fatalen Finanzlücken führen kann.

Eine Alternative bietet z.B. die Dread Disease Versicherung. Der Versicherte erhält hierbei direkt nach der Analyse des Krankheitsbildes eine einmalige Vergütung. Dabei ist der Grad der Berufsunfähigkeit irrelevant und die Leistungspflicht wird von ca. 40 deutlich abgegrenzten Krankheitsbildern ausgelöst.

Die Grundfähigkeitsversicherung ist eine weitere Option. In diesem Fall wird der Verlust einzelner Fähigkeiten wie etwa Hören, Laufen oder Sehen abgesichert.

Die Leistungsgrundlagen beider Optionen sind zwar rechtlich klarer als die Berufsunfähigkeitsversicherung, jedoch besteht bei den Alternativen keine Leistungspflicht wenn die Berufsunfähigkeit durch eine nicht genau versicherte Krankheit ausgelöst wird (e.g. Burn Out).

Letzten Endes gibt es keine einheitliche Lösung und jeder Kunde benötigt eine individuelle Beratung bei der Wahl der Versicherung.

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Berufsunfähigkeitsversicherung - Verweis auf anderen Beruf nicht immer möglich[#33]

25.09.2007
Bereich: Berufsunfähigkeit

Wer durch einen Unfall oder eine Krankheit berufsunfähig wird, kann je nach Vertrag von seiner Versicherung auf einen anderen Beruf verwiesen werden. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat jetzt jedoch die Grenzen für eine solche Verweisung gesteckt. Demnach ist die Ausübung einer anderen Arbeit ausgeschlossen, wenn die betroffene Person in Ihrem alten Beruf eine besondere Wertschätzung erfahren hat. Dieses war bei einem ehemaligen Schmelzer der Fall, dessen Versicherung diesen auf den Beruf eines Staplerfahrers verweisen wollte. Der Versicherte hatte in der Gießerei derart gute Leistungen vollbracht, dass dieser zum Schichtleiter befördert werden sollte. Der neue Beruf hätte enorme Gehaltseinbußen und eine geringere Wertschätzung der Tätigkeit bedeutet, weshalb das Versicherungs-Unternehmen die geforderte Rente zahlen musste.

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Die richtige Altersvorsorge - Eine Frage der Lebensphase[#34]

23.09.2007
Bereich: Private Altersvorsorge

Wer frühzeitig an eine Altersvorsorge denkt, muss für seine täglichen Beiträge nicht besonders tief in seine Tasche greifen. Je später jedoch eine solche Absicherung abgeschlossen wird, umso mehr wird das Konto von dieser belastet. Um im Alter finanziell abgesichert zu sein, werden etwa 90% des letzten Nettoeinkommens (ca. 70% des Bruttoeinkommens) benötigt, da der finanzielle Bedarf sich mit zunehmendem Alter nur gering vermindert. Die gesetzliche Rente bietet jedoch im Schnitt nur 45% des Bruttoeinkommens, weshalb ein Defizit von 25% entsteht. Für einen 40-Jährigen wäre daher bis zum 65. Lebensjahr z.B. eine monatliche Abgabe von etwa fünf Prozent des Bruttoeinkommens sinnvoll. Wer jedoch gerade erst in das Berufsleben eingestiegen ist sollte zunächst eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Betracht ziehen. Lebensversicherungen bieten außerdem einen Berufsunfähigkeits-Zusatzschutz an. Entsprechend der finanziellen Situation und der Anlagestrategie kann die Vorsorge durch Aktien Investmentfonds oder eine private Rentenversicherung erfolgen.

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Berufsunfähigkeitsversicherung: Nur für Arbeitnehmer attraktiv?[#35]

19.09.2007
Bereich: Berufsunfähigkeitsversicherung

Wer heute aktiv im Berufsleben ist, sollte dringend eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Dies ist den meisten inzwischen bekannt. Wer jedoch nicht berufstätig ist, sollte dieses Thema nicht ignorieren: Hausfrauen- und männer bedenken oftmals den Wert Ihrer Arbeit nicht. Fallen Sie zuhause aus, müssen Aushilfen ihre Arbeit übernehmen - was mit erheblichen Kosten verbunden ist. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist somit auch für sie attraktiv, um finanziellen Belastungen vorzubeugen. Ähnliches gilt für Studenten. Trifft kurz nach Abschluss des Studiums eine Berufsunfähigkeit ein, sind auch Studenten erheblich auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung angewiesen. Die Zuschüsse vom Staat fallen in diesem Segment nämlich spärlich aus.

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Familienabsicherung - Welche Versicherung ist die Wichtigste?[#36]

16.09.2007
Bereich: Lebensversicherung, Berufsunfähigkeit

Familien, welche für ihre Zukunft ausreichend vorsorgen wollen, sehen sich einer Flut von Versicherungsangeboten für jeden möglichen Schicksalsschlag gegenüber. Da die Kinder bei Eintreten eines solchen Falles ausreichend abgesichert sein sollen, fällt es vielen Eltern schwer, individuell zu entscheiden, welche Versicherung die Wichtigste ist. Laut Experten gibt es vor allem zwei Versicherungen, die Familien abschließen sollten, um im Ernstfall die Existenzgrundlage zu sichern. Erstere ist die Risikolebensversicherung, um im Todesfall die finanzielle Sicherheit zu garantieren. Die zweite wichtige Säule ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Jeder vierte Deutsche wird berufsunfähig und die Erwerbsminderungsrente reicht nicht aus um eine Familie vollständig zu versorgen. Verbraucherschützer halten den Abschluss dieser Versicherung deshalb für elementar.

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Private Altersvorsorge: Stiftung Warentest sagt Riester[#37]

11.09.2007
Bereich: Private Altersvorsorge

Die private Altersvorsorge wird zunehmend wichtiger. Vor dem Hintergrund der Rente mit 67 und finanziellen Abstrichen bei frühzeitiger Inanspruchnahme der Rente stellt sich für jeden Bundesbürger die Frage nach dem passenden Modell zur privaten Vorsorge. Stiftung Warentest hat sich nun auch mit diesem Thema beschäftigt und laut Finanztest 02/07 das Riester Modell als das Beste für die private Altersvorsorge befunden. Der Grund für die Riester-Entscheidung? Laut Stiftung Warentest gibt es keine andere Form der privaten Altersvorsorge, welche die Zuschüsse vom Staat so umfangreich nutzt.

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Private Altersvorsorge: Erwartung einer Erbschaft hemmt[#38]

06.09.2007
Bereich: Private Altersvorsorge

Laut einer aktuellen Studie hemmen die Komplexität, die verwirrende Vielfalt an Produkten, die Dauer der Anlage sowie die Angst vor einer falschen Anlageentscheidung viele Bundesbürger vor dem Abschluss einer privaten Altersvorsorge. (Verwirren Sie die Produkte der Privaten Altersvorsorge? Diskutieren Sie mit in unserem Forum. Hier geht's zum Forum

Diese Punkte war soweit bereits bekannt. Dementsprechend bemüht sich die Bundesregierung ihrerseits darum, mehr Licht ins Dunkel der privaten Altersvorsorge zu bringen. Ein neuer Aspekt, lt. besagter Studie, ist allerdings - besonders in Akademikerkreisen - das Warten bzw. das Erwarten einer Erbschaft, die viele zögern lässt. Etwa ein Drittel der Befragten schreckt vor dem Abschluss einer privaten Altersvorsorge aufgrund einer unsicheren beruflichen und familiären Zukunft zurück, und verlässt sich stattdessen auf familiäre finanzielle Unterstützung sowie zu erwartende Erbschaften. Diese Gruppe von Menschen ist gegenwärtig nur mit sehr flexiblen und maßgeschneiderten Modellen vom Prinzip der privaten Altersvorsorge zu überzeugen. Was hierbei allerdings sehr oft übersehen wird, ist die Tatsache, das das durchschnittliche Erbschaftsvolumen kontinuierlich zurückgeht. Dies ist u.a. auf eine wesentlich höhere Lebenserwartung und damit verbundene Pflegekosten zurückzuführen. Für viele Erben bedeutet dies bei der Testamentseröffnung daher ein böses Erwachen.

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Drei Versicherungen sind für junge Menschen elementar[#39]

20.08.2007
Bereich: Berufsunfähigkeit, Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Private Altersvorsorge

Gemäß einer aktuellen Verlautbarung von Delta Lloyd sind "Kranken-, Privathaftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung" absolute Pflicht-Versicherungen für junge Menschen, d.h. insbesondere für Berufsanfänger. Weiterhin sollten gerade Berufsanfänger und Azubis zudem über den Abschluss einer staatlich geförderten Riester-Rente, d.h. über das Modell der Privaten Altersvorsorge, nachdenken.

Bis zum 25. Lebensjahr sind Studenten automatisch bei ihren Eltern mitversichert, so lange sie kein Einkommen über der Geringfügigkeitsgrenze monatlich 400 Euro vorweisen können. Auszubildende und Berufseinsteiger dagegen sind verpflichtet spätestens 14 Tage nach Ausbildungs- bzw. Berufsbeginn eine eigene Krankenversicherung abschließen.

Während ihrer ersten Ausbildung, ob beruflich oder universitär, sind junge unverheiratete Menschen noch in der Privathaftpflichtversicherung der Eltern mitversichert, während bei Berufsbeginn eine eigene Haftpflichtpolice aber ein absolutes Muss darstellt. Dies ist begründet in der Tatsache, dass bei Schaden gemein hin unbegrenzte Haftung gilt.

Ferner ist besonders für Berufsanfänger eine Berufsunfähigkeitsversicherung sehr sinnvoll. Denn es muss immer im Hinterkopf behalten werden, dass bei Berufsunfähigkeit keinerlei Zahlungen vom Staat geleistete werden. Gerade in jungen Jahren und bei bester Gesundheit lohnt sich der Einstieg in eine Berufsunfähigkeitsversicherung, da während dieser Zeit die Beiträge noch relativ gering sind.

Weiterhin sollte bereits in jungen Jahren an die Zeit nach der Arbeit gedacht werden. Für Azubis, Berufseinsteiger und Studenten bietet sich z.B. eine Riester-Rente, ein Teilbereich der Privaten Altersvorsorge, an. Diese Form der Privaten Altersvorsorge ist auf Grund der staatlichen Förderung derzeit besonders attraktiv. Wer aktuell drei Prozent des Vorjahreseinkommens zurücklegt, d.h. in die Riester-Rente einzahlt, erhält die vollen staatlichen Zulagen in Höhe von 114 Euro, von 2008 an sogar 154 Euro. Auszubildende können ab dem zweiten Lehrjahr eine Riester-Rente abschließen.

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Private Altersvorsorge für Familien[#40]

13.08.2007
Bereich: Altersvorsorge

Besonders für Familien lohnt sich die staatlich geförderte Private Altersvorsorge. Auf die Bedeutung der ergänzenden privaten Altersvorsorge und die Vorteile der staatlichen Förderung - gerade für Familien - hat die rheinland-pfälzische Arbeitsministerin Dreyer hingewiesen. Bürgerinnen und Bürger dafür zu sensibilisieren und darüber aufzuklären, ist Ziel eines gemeinsamen Projektes "Altersvorsorge Regional in Rheinland-Pfalz", dass das Arbeitsministerium und die Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz im Frühjahr gestartet haben. Mit "Altersvorsorge Regional in Rheinland-Pfalz" wollen wir gerade auch diejenigen Bürgerinnen und Bürger erreichen, für die eine zusätzliche Altersvorsorge besonders wichtig ist, wie beispielsweise Familien.

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Aktuelle Meldungen zur Privaten Altersvorsorge[#41]

10.08.2007
Bereich: Altersvorsorge

Neun von zehn Deutschen sind laut einer aktuellen Studie des BdB der Meinung, das die staatliche Rente in Zukunft nicht ausreicht. Dennoch wollen zwei Drittel der Befragten nicht mehr zurücklegen. Die Experten des BdB sehen hier großes Gefahrenpotential, da die die Anforderungen des Alters offenkundig unterschätzt werden.

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Risiko Pflegebedürftigkeit: Bei der Privaten Altersvorsorge auf Transparenz und Flexibilität achten[#42]

09.08.2007
Bereich: Altersvorsorge

Die Zahl der Pflegefälle wächst dramatisch und kontinuierlich in Deutschland. Waren 1995 nur rund eine Million Menschen pflegebedürftig, so sind es aktuell schon zwei Millionen. Der Staat kann jedoch nur eine Grundabsicherung bieten, die lediglich einen geringen Teil der anfallenden Kosten abdeckt. Daran wird auch die geplante Pflegereform nichts ändern, da ein Platz im Pflegeheim heute etwa 3.000 Euro monatlich kostet. Davon zahlt die Pflegekasse derzeit maximal ca. 1.400 Euro. Das heißt, der Betroffene muss mehr als 1.500 Euro selbst aufbringen – und das jeden Monat. Innerhalb von fünf Jahren kommen so mehr als 90.000 Euro zusammen.

In der Regel muss dafür das Vermögen angegriffen oder sogar das Eigenheim verkauft werden. Eine Pflegezusatzversicherung als Bestandteil der Privaten Altersvorsorge ist daher kein Luxus, sondern ein wichtiger und grundlegender Baustein einer klugen Vorsorge.

Für diesen Baustein sollten Verbraucher unbedingt einen Tarif wählen, auf den er sich zu jeder Zeit verlassen kann und der zudem flexibel und transparent ist. Leistungen die erbracht werden, und solche die es nicht werden, müssen klar definiert und auslesbar sein.

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Immobilen als Bestandteil der Privaten Altersvorsorge weniger gefragt[#43]

08.08.2007
Bereich: Altersvorsorge, Immobilien

Das eigene Haus bzw. die eigene Immobilie scheint in Deutschland immer weniger gefragt zu sein. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland beim Bau von Eigenheimen mittlerweile abgeschlagen auf dem letzten Platz. Im ersten Vierteljahr diesen Jahres wurden im Vergleich zu 2006 beinahe 40 Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt als. Der Chef des Immobilienverbandes BFW, Walter Rasch befürchtet, dass es im kommenden Jahr gar zu einem historischen Tiefpunkt kommen kann. Rasch fordert daher, dass die Immobilie als Bestandteil der Privaten Altersvorsorge wieder attraktiver gemacht werden muss. Der Trend bei der Schaffung von Wohneigentum geht im restlichen Europa übrigen genau in die entgegen gesetzte Richtung. Experten gehen davon aus, dass die europäischen Nachbarländer kurzfristig einen neuen Spitzenwert bei den Neubauten erreichen werden.

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Die gesetzliche Rente sinkt weiter[#44]

07.08.2007
Bereich: Altersvorsorge, Rente mit 67

Die Rentenreform und die damit verbundene Anhebung des Renteneintrittsalters wird sich merklich (negativ) auf die Höhe der zukünftig zu erwartenden Rente auswirken. Die Tatsache, dass Arbeitnehmer zukünftig erst mit 67 Jahren in Rente gehen dürfen, wird bei allen, die vorzeitig in Rente gehen zu erheblichen finanziellen Einbußen führen. Nach einem Bericht der Bild Zeitung vom vergangenen Samstag erhalten z.B. Männer, die 2006 in Rente gegangen sind im Durchschnitt 10,5 % weniger Rente als noch 2000. Im Osten betrug die negative Differenz etwa 5,3 %. Diese Zahlen stammen offiziell von der Deutschen Rentenversicherung. Die Gründe hierfür sind auf eine höhere Arbeitslosigkeit und gestiegene Pflege- und Krankenkassenbeiträge zurückzuführen.

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Tun Frauen zu wenig für die Rente?[#45]

05.08.2007
Bereich: Altersvorsorge, Frauen, Rente

Immer mehr Deutschen wird mittlerweile klar, dass eine zusätzliche Private Altersvorsorge zusätzlich zur gesetzlichen Rente zwingend notwendig ist. Eine repräsentative Umfrage hat jetzt allerdings ergeben, dass angeblich besonders verheiratete Frauen mit dem Thema Altersvorsorge noch immer zu sorglos zugehen. Gut 89 Prozent der in der Umfrage befragten (verheirateten) Frauen verlassen sich demnach darauf, dass der Ehemann sich ausreichend um die Finanzen kümmert und genug für ihre Private Altersvorsorge tut. Gerade für Frauen, die selbst über gar kein Einkommen verfügen ist es jedoch von enormer Bedeutung, für das Alter vorzusorgen. Der Staat fördert gerade Menschen mit geringem Einkommen z. B. durch die Riester Rente.

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Altersvorsorge - Rentenniveau sinkt[#46]

02.08.2007
Bereich: Altersvorsorge

Laut einer aktuellen Studie der OECD wird das Niveau der Rente in Deutschlang zukünftig deutlich unter dem Niveau anderer Industrienationen. Die OECD warnt daher bereits vor zunehmender Altersarmut in Deutschland.

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Private Krankenversicherung für Männer wird teurer[#47]

01.08.2007
Bereich: Private Krankenversicherung

Beitragsschock für Männer. Ab 1. Januar 2008 wird der private Krankenversicherungsschutz für Männer deutlich teurer, Frauen können dagegen mit günstigeren Tarifen rechnen. Der Grund hierfür ist das AGG, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz.

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